Wie kommt Griechenland aus der Schuldenspirale? Deutsche und französische Experten fordern in der "Financial Times Deutschland" die harte Lösung: Gläubiger sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Die EU feilt weiter am Rettungsschirm, neue Gerüchte über einen Ausbau befeuern die Börsen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...788530,00.html
..es waren Deutsche .. mit Marschallplan-Hilfe statt Reparation und sehr großzügigem Schuldenerlaß .. schon damals too big to fail..
Aber das ist gar nicht der zentrale Punkt: D mit seinen Strukturen spielte schon immer in einer ganz anderen Liga; wer das jetzt verstehen will, der versteht.
Wer nicht, läßt es bleiben.
Hallo,
ah aj wir jammern nur ZAHLEN aber auch mrd in die EU ein und haben was davon? Sorry ich bin deutscher und "jammern" tu eich erst wenn nix passiert weil andere wieg riechenland versagt haben. SIE sind also einer derer die immer nur zahlen und zahlen aber bloß nix sagen oder sich anmerken lassen also von der meinung her. Das was sie jammern nennen sehe ich als eine meimung an die man hat und kunt tut UND sorry die ist nicht immer "negativ" wie sie meinen.
Für einen normalen Menschen könnte es so einfach sein:
Griechenland und all die anderen Schuldnerstaaten zahlen ihre Schulden zurück, aber nicht mit horrenden Zinsen, sondern mit Zinsen, die nur den Inflationsausgleich beinhalten, also ca. 2-3% pro Jahr. Reicht das Geld nicht gleich, werden die Schulden über mehrere Jahre gestreckt. Neue Kredite werden nicht gegeben.
Alle profitieren - die betroffenen Länder, weil ihr Schuldenberg nicht mehr wächst. Die Realwirtschaft, weil die Unsicherheit aus dem System raus ist. Die Bürger, weil sie genau wissen, woran sie sind und dass sie ihr Geld auch (wenigstens irgendwann) zurückbekommen.
Nur eine Gruppe verliert: die Spekulanten, die mit der Not der anderen ein Bombengeschäft gemacht haben! Aber das darf nicht sein, und deshalb sollen in dem derzeitigen Wahnsinn lieber alle anderen leiden. Die Politik wäre dazu da, hier ein Ende zu setzen, aber leider muß man Waschlappen sein um Politiker zu werden.
Ich unterstütze den Vorschlag der Wirtschaftsweisen für einen Schuldenschnitt in Griechenland. Es wird so oder so dazu kommen, früher oder später.
Lieber gleich geordnet abwickeln, dann hat das Land und Europa noch eine Chance.
Mit den Rettungsschirmen sollen die kleinen Steuerzahler für die Fehlspekulationen insbesondere der französische Banken zahlen, ohne dass es mit Griechenland besser wird.
Dazu ist es auch ungerecht. Der Schuldenschnitt belastet wenigstens die, welche dort trotz der bekannten hohen Risiken spekuliert haben.
Natürlich lässt sich das nicht beweisen, eine Parallelwelt Deutschland(´) mit der DM, mit dem man vergleichen könnte, gibt es ja nicht.
Aber zur Begründung der positiven Effekte des Euros könnte man in die Zeit vorher gehen - also bis in die 1980er: damals verlor die deutsche Industrie rasant an internationaler Wettebwerbsfähigkeit: so schnell, wie die DM aufwertete, konnten die Betriebe die Kosten gar nicht senken. Ganze Industriezweige gingen verloren: Textilindustrie, Konsumgüter, Kohleförderung, ... Traditionsunternehmen wie AEG, Grundig, Braun, ... verschwanden, Millionen Arbeitslose, kaschiert durch Vor-ruhestand mit Anfang 50.
Nach den Sondereffekten der Wiedervereinigung war ja der Weg in die Einheitswährung schon beschritten, die 1990er kann man nicht als Referenz nehmen. Aber auch dort wäre es uns schlechter ergangen, wenn nicht nur der Lohndruck aus dem Osten, sondern auch noch aus dem Westen zu bewältigen gewesen wäre. Ohne den Euro hätte es aber keine Chance gegeben, in Meck-Pom wenigstens etwas Tourismus darzustellen. Dann wären die Leute doch eher dem abwertenden Lira nach Italien nachgefahren ...
Auch schlecht gemanaged ist der Euro für Deutschland insgesamt also positiv zu bewerten. Dass wir, innerhalb des Euros, es nicht geschafft haben, eine "gerechte" Einkommensverteilung hinzubekommen, kann man nicht der Währung vorwerfen. Wir sollten uns seine Rettung also durchaus etwas kosten lassen.
Nur eben nicht diejenigen, die unter der schlecht gemachten internen Vermögensverteilung sowieso schon gelitten haben, sondern die tatsächlichen Profiteure. Also keine Einschnitte für Hartz-ies, Allein Erziehende, ..., wohl aber für wohlhabende Rentner, Gutverdiener, Reiche, ... Weil die in den 1990ern / 2000ern - über ihre Bank oder ihre Lebensversicherung, ... - ihr Geld nach Griechenland & Co. verliehen haben. Geld, das sie damals nicht brauchten - und jetzt eben in den Schornstein schreiben müssen.
Ein Grund warum der Österreicher 1933 an die Macht kam, waren wohl auch den Reparationzahlungen aus dem 1. Weltkrieg geschuldet.
Und da kann man immer noch streiten wer Schuld hatte. Die einen haben eher Mobil gemacht (die Russen), die anderen haben ein Ultimatum gestellt (die Österreicher) und die anderen haben als erstes geschossen (die Deutschen). Da wäre also der Krieg so oder so ausgebrochen.
Nun aber zum Thema. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Das Geld was Deutschland damals bekommen hat, sollte Deutschland wieder auf die Beine helfen.
Bei Griechenland ist das etwas anders. Die haben eine große Party gefeiert und die soll jetzt bezahlt werden. Von den restlichen Staaten. Das Problem ist das damit aber die Wirtschaft nicht wieder aufgebaut wird, sondern die PArty bezahlt wird.
Ich finde das ist ein kleiner Unterschied. Denn Deutschland hat dadurch die Möglichkeit gehabt, Ländern in der 3. Welt, EU-Staaten, etc. zu helfen. Griechenland kann das nicht.
Ich glaube Deutschland hat genug gezahlt.
Ich konnte leider nicht alles verstehen, nur so viel noch: ich habe die Ärmel hochgekrämpelt und mich in der Gastronomie selbständig gemacht, weil mir klar war, daß wir keine Vollbeschäftigung 'von oben' mehr haben werden.
Aber ich bin bis heute die große Ausnahme; im wesentlichen bleibt es beim konsumieren und abwarten .. und die Jahre ziehen..
Nein warten Sie: da ist doch noch etwas Bewegung im Kiez: demnächst macht eine Gaststätte auf (wie mir mein Getränkehändler [Italiener] und mein halbverzweifelter Gastro-Ausrüster [Iraker] übereinstimmend erzählten); und ich traue mich kaum, es zu schreiben: es wird ein Grieche.