Wie kommt Griechenland aus der Schuldenspirale? Deutsche und französische Experten fordern in der "Financial Times Deutschland" die harte Lösung: Gläubiger sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Die EU feilt weiter am Rettungsschirm, neue Gerüchte über einen Ausbau befeuern die Börsen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...788530,00.html
Was für die meisten kleinen Leute wohl noch schmerzhafter als der Wertverlust der Spareinlagen ist, ist das weginflationieren der Ansprüche die man an die gesetzliche und/oder private Rentenversicherung, die Lebensversicherung u.ä. möglicherweise schon über Jahrzehnte erworben hat. Auf dem klassischen Sparbuch spart man vielleicht für den nächsten Urlaub oder das neue Auto. Da einen Verlust zu verkraften ist zwar schmerzhaft aber noch vergleichsweise folgenlos verglichen mit dem Verlust der Altersvorsorge.
Aber nicht vergessen, Deutschland profitiert vom Euro am meisten (hat eigentlich mal irgendwer irgendwo auch nur die Spur eines Nachweises für diese These gefunden?)
Abzuwarten wie sich ein Problem entwickelt und dann nachzukläffen würde ich auch hinbekommen. So etwas verdient nicht mal die Bezeichnung "weise" sondern ist eher ein Hofnarr der Basarwirtschaft.Wirtschaftsweise verlangen Radikalschnitt für Griechenland
Wie versteck ich meine Schulden, so dass der einfache Bürger nichts merkt und mich wiederwählt.
Alles Derivate! Alles geht irgendwann mal hoch! Bis zur nächsten Wahl wird das Netz noch halten.
..liegt hier der Mehltau dick und schwer auf dem Land.
Man betrachte nur das Deutschland jenseits der Innenstädte ausgewählter Metropolen; und selbst hier lohnt der geschärfte Blick auf die müden Gesichter der geringfügig Beschäftigten, die einem in ihrer 3. Schicht an diesem Tage die eingetüteten Waren über den Scanner ziehen, wo früher noch der Selbständige das Produkt mit viel Sachverstand an den Kunden brachte...
Daß GR auf einer Skala von .. sagen wir 1 bis 10 bei 9,9 steht, sollte uns nicht vergessen machen, daß wir bei 8,x stehen - mit steigender Tendenz.
Die Börsen werden 'befeuert' durch mehr Geld im 'Rettungsschirm', aber nicht, weil dadurch die 'Rettung des Euro' etwa näher rücken würde.
Nein, mehr Geld im Rettungsschirm bedeutet mehr Spielgeld für neue Spekulation, also genau das Gegenteil dessen, was die Politik angeblich beabsichtigt.
Diese 'Befeuerung der Nörsen', bei der speziell die Finanzaktien profitieren entlarvt dieses ganze Verbrechersystem.
Die europäische Schuldenkrise wird in die Finanztgeschichte als das größte Betrugsmanöver in der Mensxchheitsgeschichte eingehen. Es gibt hier nämlich nicht nur Verlierer ( die Bürger und Steuerzahler), sondern auch Gewinner und zwar genau jene, die sichnvehement gegen die Reguulierung auf dem Finanzsektor wehren. Sie sitzen hauptsächlich in London und und Manhattan.....
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...trug-1.1149233
...
"Theo Waigel:
Die Währung steckt nicht in einer Krise. Sie steht derzeit bei 1,35 Dollar - und damit viel besser als bei ihrem Start. Die Inflation im Euroraum lag in den vergangenen zehn Jahren unter zwei Prozent, in Deutschland sogar noch niedriger. Nicht die Währung steckt in einer Krise, sondern einige Länder in einer Finanzkrise. Sie haben in der Phase nach der Lehman-Pleite 2008 mit viel Geld die Banken gerettet. Aber jetzt stellt sich die Frage, wer die Länder rettet.
[...]
Arthuis:
Die Herausforderung für uns war damals, zum ersten Mal eine Währung einzuführen, ohne dass ein einzelner Staat dafür verantwortlich ist - also ohne institutionelle Führung. Die Steuerungsmechanismen, die wir eingeführt haben, waren einfach nicht angemessen. Das größte Problem ist, dass die Haushaltsdisziplin nicht eingehalten und nicht kontrolliert wurde. Man hätte Griechenland nicht so früh in die Eurozone aufnehmen sollen. Aber auch die großen Länder haben die Regeln des Stabilitätspaktes gebrochen. Den Schlamassel haben wir jetzt.
Waigel:
Das Grundgerüst war und ist richtig. Das bestätigen ,so kritische Zeugen in Deutschland wie der frühere Bundesbankpräsident Tietmeyer. Die entscheidenden Fehler wurden gemacht, als mit Griechenland ein Land aufgenommen wurde, das nicht in die Eurozone gehört hätte. Und als der von Jean Arthuis und mir unter größten Schwierigkeiten durchgesetzte Stabilitätspakt 2003 vom deutschen und französischen Finanzminister aufgeweicht wurde. Das war das falsche Signal. [...]"
Wohl nicht viel Neues, aber Bestätigung aus berufenem Munde.
Und Mahnung an Volksverdummer auch unter PolitikerInnen.