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Schuldenerlass: Wirtschaftsweise verlangen Radikalschnitt für Griechenland

Wie kommt Griechenland aus der Schuldenspirale? Deutsche und französische Experten fordern in der "Financial Times Deutschland" die harte Lösung: Gläubiger sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Die EU feilt weiter am Rettungsschirm, neue Gerüchte über einen Ausbau befeuern die Börsen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...788530,00.html
  1. #70

    Am ehesten

    Zitat von katerramus Beitrag anzeigen
    Deutschland Anteil Rettungsfond 211 Mil.€

    IWF 187 Mitglieder Kreditrahmen 400 Mil.€


    Beim IWF ist eine Verdopplung um 400 Mil.€ bei 187 Mitgliedern eine langwierige, schwierige Sache-

    und hier soll 1 Land alleine über 200 Milliarden stemmen?

    Wie verblödet sind denn alle?

    "Zudem beschlossen die 187 Mitglieder im vergangenen Jahr eine Verdoppelung der Quoten - vergleichbar einer Kapitalerhöhung bei einer normalen Bank - auf knapp 800 Milliarden Dollar. Aber diese Erhöhung wird frühestens Ende 2012 von allen Mitgliedern ratifiziert sein. Jetzt geht es darum, ob kapitalstarke Länder, in erste Linie China und Japan, Kreditlinien an den Fonds ausweiten. Indirekt könnte also erneut die Volksrepublik als Retter Europas ins Spiel kommen."

    http://www.sueddeutsche.de/geld/inte...acht-1.1149692
    Ja, sie mögen verblödet sein.
    Aber trotzdem bezeichnet man Milliarden am ehesten mit Mrd.
  2. #71

    ...

    Zitat von dimatteo Beitrag anzeigen

    Gerade weil SPD und Grünen offenbar die vermeintliche Rettung des Euro wichtiger ist als die Spareinlagen des deutschen Bürgers.
    Was für die meisten kleinen Leute wohl noch schmerzhafter als der Wertverlust der Spareinlagen ist, ist das weginflationieren der Ansprüche die man an die gesetzliche und/oder private Rentenversicherung, die Lebensversicherung u.ä. möglicherweise schon über Jahrzehnte erworben hat. Auf dem klassischen Sparbuch spart man vielleicht für den nächsten Urlaub oder das neue Auto. Da einen Verlust zu verkraften ist zwar schmerzhaft aber noch vergleichsweise folgenlos verglichen mit dem Verlust der Altersvorsorge.

    Aber nicht vergessen, Deutschland profitiert vom Euro am meisten (hat eigentlich mal irgendwer irgendwo auch nur die Spur eines Nachweises für diese These gefunden?)
  3. #72

    nicht die länder

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    Wenn diese Clowns, die sich Politiker nennen, wieter so machen, wird es keinen Frieden mehr geben. Dann schlagen sich die länder wieder die Köppe ein.

    ach was nicht die länder....der böse deutsche ist dann eh wieder schuld...der ami kann dann auch endlich wieder seine wirtschaft mit bomben sanieren...ähh ich meine uns befreien.....muahahahahahaha
  4. #73

    Narren sind auch weise

    Wirtschaftsweise verlangen Radikalschnitt für Griechenland
    Abzuwarten wie sich ein Problem entwickelt und dann nachzukläffen würde ich auch hinbekommen. So etwas verdient nicht mal die Bezeichnung "weise" sondern ist eher ein Hofnarr der Basarwirtschaft.
  5. #74

    Was wird...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie kommt Griechenland aus der Schuldenspirale? Deutsche und französische Experten fordern in der "Financial Times Deutschland" die harte Lösung: Gläubiger sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Die EU feilt weiter am Rettungsschirm, neue Gerüchte über einen Ausbau befeuern die Börsen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...788530,00.html
    Interessant ist, dass all die Politiker, die nichts von dem wussten, was nun eintrat, uns heute wieder sagen, was wird und was nicht wird...
  6. #75

    Alles unter dem Motto:

    Wie versteck ich meine Schulden, so dass der einfache Bürger nichts merkt und mich wiederwählt.

    Alles Derivate! Alles geht irgendwann mal hoch! Bis zur nächsten Wahl wird das Netz noch halten.
  7. #76

    Auf jeden Fall...

    Zitat von 47/11 Beitrag anzeigen
    ... mal, der Deutsche hatte das " Glück des Tüchtigen " .Richtig ist, dass - nicht nur in D - eine Art " Fatalismus " und " Kismet-Metalität " vorhanden ist . Das wurde aber auch fleissig von den Regierungen - vornehmlich mit " Parlementarischer Demokratie " heisst : 1x Kreuzchen und Farbe wählen und dann Maul halten und zahlen - gefördert und propagiert . 70 Jahre " Gehirnwäsche " bleibt eben nicht ohne Folgen .Deshalb sage ich : wir brauchen eine (System ) WENDE !!
    Bildung, Demokratie,Gerechtigkeit, Solidarität , das sind die Bausteine der neuen Gesellschaft .
    ..liegt hier der Mehltau dick und schwer auf dem Land.
    Man betrachte nur das Deutschland jenseits der Innenstädte ausgewählter Metropolen; und selbst hier lohnt der geschärfte Blick auf die müden Gesichter der geringfügig Beschäftigten, die einem in ihrer 3. Schicht an diesem Tage die eingetüteten Waren über den Scanner ziehen, wo früher noch der Selbständige das Produkt mit viel Sachverstand an den Kunden brachte...

    Daß GR auf einer Skala von .. sagen wir 1 bis 10 bei 9,9 steht, sollte uns nicht vergessen machen, daß wir bei 8,x stehen - mit steigender Tendenz.
  8. #77

    ..........

    Zitat von karmamarga Beitrag anzeigen
    Der Rettungsschirm funktioniert und soll noch mehr geschmiert noch besser funktionieren: "Die EU feilt weiter am Rettungsschirm, neue Gerüchte über einen Ausbau befeuern die Börsen." Poltik und die von dieser mit neuen Milliarden befeuerte Finanzindustire werden das ganze in den Abgrund reiten. Ach ja, das System! Alle sind ja nur Gefangene des Systems.
    Die Börsen werden 'befeuert' durch mehr Geld im 'Rettungsschirm', aber nicht, weil dadurch die 'Rettung des Euro' etwa näher rücken würde.

    Nein, mehr Geld im Rettungsschirm bedeutet mehr Spielgeld für neue Spekulation, also genau das Gegenteil dessen, was die Politik angeblich beabsichtigt.

    Diese 'Befeuerung der Nörsen', bei der speziell die Finanzaktien profitieren entlarvt dieses ganze Verbrechersystem.

    Die europäische Schuldenkrise wird in die Finanztgeschichte als das größte Betrugsmanöver in der Mensxchheitsgeschichte eingehen. Es gibt hier nämlich nicht nur Verlierer ( die Bürger und Steuerzahler), sondern auch Gewinner und zwar genau jene, die sichnvehement gegen die Reguulierung auf dem Finanzsektor wehren. Sie sitzen hauptsächlich in London und und Manhattan.....
  9. #78

    Für Genies

    Zitat von f.siemer Beitrag anzeigen
    Jetzt wo die Banken ihre Positionen an die EZB verkauft haben.. kann der Schuldenschnitt ja kommen.. zahlen ja nicht die Banken sondern die Steuerzahler.. allen vorran die deutschen..

    Dann ist auch wieder Luft nach oben für neue Rendite.. das Spiel kann von vorne beginnen.
    Selbstredend sind die Superhirne schon wieder am Qualmen, wie man am besten an der Geschichte verdienen kann.
    Diesmal ist es auch etwas komplizierter, da es so aussehen muss, als würde man draufzahlen.
    Wahrhaftig eine Aufgabe für Genies...
  10. #79

    Väter des EURO: "Der Stabilitätspakt ist ein Lügenpakt geworden"

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...trug-1.1149233
    ...

    "Theo Waigel:
    Die Währung steckt nicht in einer Krise. Sie steht derzeit bei 1,35 Dollar - und damit viel besser als bei ihrem Start. Die Inflation im Euroraum lag in den vergangenen zehn Jahren unter zwei Prozent, in Deutschland sogar noch niedriger. Nicht die Währung steckt in einer Krise, sondern einige Länder in einer Finanzkrise. Sie haben in der Phase nach der Lehman-Pleite 2008 mit viel Geld die Banken gerettet. Aber jetzt stellt sich die Frage, wer die Länder rettet.
    [...]
    Arthuis:
    Die Herausforderung für uns war damals, zum ersten Mal eine Währung einzuführen, ohne dass ein einzelner Staat dafür verantwortlich ist - also ohne institutionelle Führung. Die Steuerungsmechanismen, die wir eingeführt haben, waren einfach nicht angemessen. Das größte Problem ist, dass die Haushaltsdisziplin nicht eingehalten und nicht kontrolliert wurde. Man hätte Griechenland nicht so früh in die Eurozone aufnehmen sollen. Aber auch die großen Länder haben die Regeln des Stabilitätspaktes gebrochen. Den Schlamassel haben wir jetzt.

    Waigel:
    Das Grundgerüst war und ist richtig. Das bestätigen ,so kritische Zeugen in Deutschland wie der frühere Bundesbankpräsident Tietmeyer. Die entscheidenden Fehler wurden gemacht, als mit Griechenland ein Land aufgenommen wurde, das nicht in die Eurozone gehört hätte. Und als der von Jean Arthuis und mir unter größten Schwierigkeiten durchgesetzte Stabilitätspakt 2003 vom deutschen und französischen Finanzminister aufgeweicht wurde. Das war das falsche Signal. [...]"

    Wohl nicht viel Neues, aber Bestätigung aus berufenem Munde.
    Und Mahnung an Volksverdummer auch unter PolitikerInnen.








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