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Schuldenberg: Was sich Deutschland sparen kann
APWann, wenn nicht jetzt? Doch trotz boomender Wirtschaft und historisch niedriger Zinsen macht auch das vermeintliche Sparvorbild Deutschland weiter Schulden. Dabei wären Einsparungen in Milliardenhöhe möglich. Ein Überblick.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824207,00.html
- #70 06.04.2012 18:37 von
Das sie als Beamte das natuerlich anders sehen liegt in der Natur der Sache.
Aber sie vergessen, das Beamte ihre Pensionen auf das letzte Gehalt berechnet bekommen, waehrend Angestellte das durschnittliche Gehalt als Grundlage haben.
Da das letzte Gehalt immer deutlich ueber dem durchschnittlichen Gehalt liegt, kriegen sie nicht nur einen hoeheren Protzentsatz, sondern diesen auch noch auf einer hoehern Basis.
Generell gilt:
Eine unterschiedliche Behandlung von Beamten udn Angestellten im Bezug auf die Rente/Pensionen macht keinen Sinn.
Dieses Problem gehoert geloest, indem Rentenkasse und Pensionskasse zusammen gelegt werden.
Wenn Deutschland nur wollen wuerde, waeren die 20 Mrd. Euro Neuverschuldung sehr einfach einzusparen, ohne das Land dabei kaputt zu sparen.
Bei einem Haushalt von ueber 300 Mrd. sollten weniger als 10% auch relativ schmerzlos gehen. - #71 06.04.2012 18:47 von
Die Fakten ...
Das ist ein beliebter Satz, der so sozial klingt, aber an den echten Fakten vollkommen vorbei geht. Da sollten Sie auch mal recherchieren und sich mit der Realität befassen. Dann würden Sie feststellen, dass es für kleine und mittelständische Firmen immer enger wird. Dann würden Sie auch bemerken, dass das steuerbare Bruttoeinkommen für Selbständige seit Rot/Grün hochgerechnet wird und denen weniger bleibt. Dann würden Sie auch feststellen, dass man seit Rot/Grün für das Einstellen von Arbeitnehmern zusätzliche Steuern zahlen muss (warum soll man dann jemanden einstellen?). Sie würden auch feststellen, dass neue Gebühren eingeführt wurden und bisherige gestiegen sind. Wenn Sie Verantwortung für Mitarbeiter hätten, dann würden Sie anders denken, es sei denn, dass Sie soviel geerbt haben, dass es Ihnen egal ist.
Vergessen Sie mal Banken und Großkonzerne. Reden Sie mal über kleine und mittelständische Firmen. Die investieren nämlich mehr wenn die Steuern sinken würden.
Natürlich können Sie die Steuern weiter erhöhen. Aber dann ist hier irgendwann Schluss mit Arbeitsplätzen. Wenn Sie Politiker sind, dann können Sie mir genauso antworten wie einer vor vielen Jahren, in etwa : was mit den Arbeitslosen wird, geht Sie überhaupt nichts an.
Warum ist das Eigenkapital in vielen Firmen zu gering? Warum schafft man in China mehr Arbeitsplätze als in Ostdeutschland? Kümmern Sie sich mal um die Fakten. Aber bitte, vergessen Sie die staatlichen Statistiken. Dort steht jedes Jahr, dass die Gewinne aus Selbständigkeit und Kapitalanlagen wieder um 20, 30 oder 40% gestiegen sind. Daraus kann man schlussfolgern, dass das Einkommen der Aktien mal wieder gefallen und das der Hebammen auf jährlich über 1 Mio. gestiegen ist. Oder soll es bedeuten, dass bei einem Selbständigen das Einkommen von 10000 auf 14000 Euro gestiegen ist.
Ich bin immer wieder über die Vorurteile verblüfft. Fakten interessieren da offensichtlich nicht wirklich. - #72 06.04.2012 18:49 von
- #73 06.04.2012 18:49 von
Fragen über Fragen
Ach wissen sie dann nehmen sie diesen Berufen doch ihren Beamtenstatus und lassen sie jedes Jahr zwecks Tarifverhandlungen 4 Wochen streiken. Kommt bestimmt gut wenn so lange keine Polizei verfügbar ist oder die ohnehin ständig steigende Zeit an Unterichtsausfall durch Streikende Lehrer weiter steigt (wenn ich mir dann noch die kronisch knappen Etats für Schulen und Bildung ansehe gäbe es sogar noch viel mehr berechtigte Streikgründe als "nur" das eigene Gehalt).
Es ist schon komisch überall bekommt mann doch gesagt in der freien Wirtschaft ist alles so toll und mann verdient ja viel mehr als beim Staat, was soll dann immer wieder dieses faktenresistente allgemeine Beamtenbashing ?
Und wenn dem nicht so ist wieso sind diese Leute nicht so schlau gewesen selbst Beamte zu werden wenn das doch angeblich das Paradies in dem Milch und Honig fließt zu sein scheint. - #74 06.04.2012 18:50 von
Na ja...
... da muss man schon differenzieren. Ein wirklich riesiges Sparpotential bieten die politischen Beamten. Wenn Sie bedenken, dass bei jeder Regierungsumbildung beim Bund oder Land massenweise Abteilungsleiter, Staatssekretäre usw. "ausgetauscht", also in den Ruhestand geschickt werden, dann sehe ich da schon Möglichkeiten. Zudem sind deren Pensionen obzön hoch.
Es werden z.B. derzeit FÜNF ehemalige Bundespräsidenen aufs luxuriöseste versorgt. Allein für EINEN benötigen sie die komplette Lohnsteuer von ca. 80 Arbeitnehmern (bei 3000 Euro mtl. Einkommen) !!!
Auch die Renten müssen Stück für Stück versteuert werden. Auch der Rentner bezahlt seine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.
Was mich wirklich maßlos nervt ist, dass es ein Beamter war, der gegen die "Ungleichbehandlung" bezüglich der Versteuerung von Pension und Rente geklagt hat, das Verfassungsgericht aber die Bemessungsgrundlagen nicht angeglichen hat. Die Pensionen richten sich nach den letzten Gehältern, die der Renten nach dem Durchschnitt des Verdienstes über den Versicherungzeitraum.
Also wenn Gleichstellung dann auch hier! - #75 06.04.2012 18:52 von
Grace Under Pressure
Und wieder die Rezepte von Gestern für die Probleme von Morgen.
Der Autor hat sicher ehrenwerte Absichten, aber es ist am Ende vergebliche Liebesmüh'.
Die Verwaltung wird zunehmen, um sich selbst zu verwalten, um zuzunehmen, um sich selbst zu verwalten, um zuzunehmen....
Punktuelle Maßnahmen werden immer verpuffen. Ohne vollumfassende Änderungen wird sich gar nichts bewegen - #76 06.04.2012 18:53 von
- #77 06.04.2012 18:53 von
- #78 06.04.2012 18:53 von
Apropos Subventionsabbau
Wie wäre es denn mit einem radikalen Abbau der aus ökonomischer und ökologischer Sicht gleichermaßen fatalen und absurden Subventionierung der Photovoltaik?
Ein Arbeitsplatz in diesem Industriebereich wird derzeit ca. Mit 175.000 € subventioniert. Zum Vergleich: Im Bereich des Stein- oder Braunkohlebergbaus kostet uns ein Arbeitsplatz "nur" ca. 80.000 €!
100 Milliarden Subvention für ca. 3% der Stromerzeugung ist alleine schon ein Wahnsinn. Wenn man dazu berücksichtigt, dass durch diesen gigantischen Einsatz von Volksvermögen gesamteuropäisch betrachtet keine einzige Tonne CO2-Äuqivalent weniger verbraucht wird, ist das eine Nummer für die Klapsmühle! - #79 06.04.2012 18:54 von
Sorry
Während der Kriese waren dies die einzigen Berufsgruppen mit 3,6 % mehr, und vor der Kriese gabs auch was mit 5-6 vor dem komma! Haltet das Volk nicht für dämlich! Außerdem vergleichen sie Ihr einkommen nicht mit der Industrie, dort arbeiten nur 10% der Bundesdeutschen Bevölkerung, alle anderen bekommen weniger als Ihr, fragen sie einfach mal Leute, die in Mittelständischen Unternehmen arbeiten, und dann fragen sie mal, wieviel Stunden diese leute arbeiten, und rechnen deren Gehalt in Stundensatz um, dann müssten Sie sich eigentlich schämen!
Appropo, Burn out und Massenkrankschreibungen bei Lehrern asind auch kein Ausdruck für Fleiß, sondern zeugen nur für vernachlässigung der Aufsichstpflicht unserer Poliziker!
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