Schufa-Plan: Politiker wollen Facebook-Schnüffelei stoppen

DPADarf die Schufa in sozialen Netzwerken Daten sammeln? Die Pläne der Auskunftsfirma alarmieren Politiker und Datenschützer. Noch handelt es sich nur um einen Test - doch die Justizministerin und die Verbraucherministerin fordern einen Stopp der Datenschnüffelei.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...837525,00.html
  1. #1

    Die gute Aigner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf die Schufa in sozialen Netzwerken Daten sammeln? Die Pläne der Auskunftsfirma alarmieren Politiker und Datenschützer. Noch handelt es sich nur um einen Test - doch die Justizministerin und die Verbraucherministerin fordern einen Stopp der Datenschnüffelei.

    Facebook: Politiker wollen Pläne der Schufa stoppen - SPIEGEL ONLINE
    Frau Aigner sollte sich mal um wichtiger Dinge kümmern, anstatt sich, weil es "hipp" ist, sich um FB zu kümmern.

    Bevor jemand fragt: "Um was soll sie sich denn kümmern?" - Z. B. um das Industriefett namens Margarine, welches im Laden als so gesund angepriesen wird.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf die Schufa in sozialen Netzwerken Daten sammeln? Die Pläne der Auskunftsfirma alarmieren Politiker und Datenschützer. Noch handelt es sich nur um einen Test - doch die Justizministerin und die Verbraucherministerin fordern einen Stopp der Datenschnüffelei.

    Facebook: Politiker wollen Pläne der Schufa stoppen - SPIEGEL ONLINE
    Bei diesem Thema kann sich jeder Politiker und hauptberufliche Datenschützer ohne Arbeit als Freund des Bürgers profilieren. Es ist zwar jedem klar, dass öffentliche Informationen gelesen und genutzt werden dürfen, aber was soll's, Pressetermin und ab damit....
  3. #3

    :->>

    Warum empören sich ausgerechnet die Liberalen? Die sonst in Allem für die freien Märkte sind? Es gibt nun mal inzwischen den Markt der Daten, den Handel mit Daten, wo ist der Unterschied? Wenn Schufa das Erlaubnis von FB bekommt, ist es eine interne vertragliche Angelegenheit zwischen zwei freien Privatunternehmen in einem freien Markt. Solch ein Abkommen sollte als Geschäftsgeheimnis gewürdigt werden.

    Die Regierung selbst hält so viele geschäftliche Verträge, auch Kaufverträge unter Verschluss, gewährt den Bürgern keinen Einblick, auf Grund des Geschäftsgeheimnisses. Woher nun plötzlich diese Empfindlichkeit, dieser Ruf nach Transparenz und Zurückhaltung?

    Freie Märkte müssen frei bleiben, ohne jede Einschränkung, und der Datenhandel ist nun mal ein Zukunfstmarkt, bedarf eher einer besonderen *Förderung* und keine Bevormundung oder gar Kontrolle.

    Wer Ironie entdeckt, darf sie behalten .... ;-))
  4. #4

    Heuchelei

    Bei etlichen Millionen Facebook Nutzern in DE fällt es der Politik leicht, ins populistische Horn zu blasen. Mit dem eigenen Handeln in Bezug auf Datenschutz und Schutz der Privatsphäre geht die Bundesregierung allerdings weitaus nachsichtiger um. Die klassische Doppelmoral also.
    Gegen das systematische Zusammenführen und Auswerten öffentlich zugänglicher Daten wird man sich mittelfristig ohnehin nicht verwehren können. So lächerlich entrüstet sich manch Politiker da auch geben mag.
  5. #5

    Heuchler der Politik

    Huch, so schnell kommen die Politiker aus der Deckung?
    Liebe Politiker,
    es sind eure gesetzlichen Grundlagen, die so etwas ggf. möglich machen!

    Immer dieses große "mit uns nicht!", aber wenn es dann darauf ankommt, ist da keiner mehr.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Facebook, Google, (und auch der Staat) sind die Datenkraken. Es wird sehr schwer werden, dies alles zu kontrollieren, um den datenschutzkonformen Umgang zu gewährleisten.

    Ich kann es nur noch einmal sagen: Diese Forschungsvorhaben ist etwas für den Landesdatenschutzbeauftragten von Hessen!
  6. #6

    ...und die uni potsdam?

    ...ist mit landesmitteln auch beteiligt! diese forschung sollte man von der warte aus auch einmal beleuchten!
    w.
  7. #7

    Einfach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf die Schufa in sozialen Netzwerken Daten sammeln? Die Pläne der Auskunftsfirma alarmieren Politiker und Datenschützer. Noch handelt es sich nur um einen Test - doch die Justizministerin und die Verbraucherministerin fordern einen Stopp der Datenschnüffelei.

    Facebook: Politiker wollen Pläne der Schufa stoppen - SPIEGEL ONLINE
    Manche alte DDR-Bürger bekommen wahrscheinlich ein Deja-Vu von vor 1989.
    Es bleibt einem wohl nicht anderes mehr üblich, sich aus seinen freien Gewohnheiten im internet zurückzuziehen.

    -FB-löschen
    -Google + löschen
    -linked in löschen
    -XING löschen
    -Blogspot löschen
    -Wordpress löschen.
    - weiteres..

    Zeitungen wie den Spiegel, Zeit, Welt oder was auch immer nur noch im Internetcafe lesen, damit kein Cookie auf dem eigenen Rechner gespeichert wird. Ansonsten könnte man herausfinden welche politische Richtung man verfolgt. Wichtig auch keine Foreneinträge mehr schreiben.

    Irgendwie hat man das Gefühl, dass die freiheitliche Demokratie in den EU-Ländern komplett erodiert. Sehr demprimierend das alles. Man glaubt sich in einem schlechten Verschwörungsfilm aus den 80ern.

    Auch wenn nun die Politiker aufschreien, machen es die Unternehmen doch so wie sie es wollen.
  8. #8

    Wi jetzt?

    Die selben Politiker, die die Vorratsdatenspeicherung befürworten wollen sich jetzt über die Schufa-Pläne aufregen? Wie lächerlich.

    Murmel.
  9. #9

    Ganz ehrlich

    Wer (immer noch) auf FB ist, ist doch selbst Schuld. Die Schufa nutzt alle zugänglichen Daten und wie will man das bitte per Gesetz verbieten wollen? Und selbst wenn es hier in D verboten wird, die Daten liegen außerhalb von D und so kann einfach eine "Mittelsfirma" die Daten dort auswerten und die Ergebinisse an die Schufa übermitteln.
    Man kann die Leute einfach nicht vor sich selbst schützen...