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Schüsse in Memmingen: Die Macht der Waffen-Narren

dapdEin 14-Jähriger hantiert auf dem Schulhof in Memmingen mit scharfen Waffen - und die neue Debatte zum Waffenrecht ist die alte. Claudia Roth sagt: "Die Knarren müssen raus aus den Privatwohnungen." Die Lobby kontert und verhindert seit Jahren, dass sich etwas ändert.

Memmingen: Politiker fordern eine Verschärfung von Waffenrecht - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Überflüssig

    Schlimme Sache mit glücklichem Ausgang, aber es werden mehr Menschen durch betrunkene Autofahrer getötet als durch Schusswaffen. Ich vermisse daher die Forderung nach einem Verbot von Autos und eine Prohibition von alkoholischen Getränken. Sicherlich würde eine solche Petition eine unglaubliche hohe Zustimmung erhalten.
  2. #2

    na dann los

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wenn wir, was immer wieder gefordert wird, Schusswaffen und Munition in Schützenhäusern aufbewahren wollten, dann würde dort ein Munitionsdepot entstehen", sagt Jürgen Kohlheim vom Deutschen Schützenbund (DSB).
    Und was spricht dagegen, die Waffen in den Schützenhäusern und die Munition in den Privathäusern zu haben? Ohne die Dazugehörigen Waffen, ist die Munition für die Kids wertlos - und das befürchtetet Munitionslager würde nicht entstehen.

    Und bevor jetzt einige sagen, dass die zuhause gelagerte Munition immer noch in illegal besorgten Waffen Verwendung finden könnte: Lasst euch nicht auslachen - ein Jugendlicher, der illegal an eine Schusswaffe kommt, wird sich genausogut illegal Munition besorgen können!
  3. #3

    Das unselige Geschrei über die Lobby..

    Man kann es echt nicht mehr hören: die böse Waffenlobby, die den angeblichen Sicherheitsinteressen gegenübersteht.
    Kein Wort davon, dass das Forum Waffenrecht erst als Reaktion auf Versuche des Totalverbots in den 80ern und 90ern entstanden ist. Oder dass die wichtigsten Verschärfungen in Deutschland 1933 und 1971 (Aktionismus als Reaktion auf RAF-Terror) erfolgten, mit Sicherheit des einfachen Bürgers also bestimmt nichts zu tun hatten. Noch 1970 konnte man einfach bei Neckermann oder Otto ein Gewehr bestellen. Müssen ja fürchterliche Zeiten gewesen sein!
  4. #4

    Hallo?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Für fünf bis sechs Millionen Wahlberechtigte spielen Fragen des legalen Waffenbesitzes bei ihrer Wahlentscheidung eine wichtige Rolle", sagte Streitberger 2009 dem SPIEGEL.
    Memmingen: Politiker fordern eine Verschärfung von Waffenrecht - SPIEGEL ONLINE
    Für sechs Millionen gehören solche Fragen zu wahlentscheidenden Fragen. Darf man die krank nennen?

    Es sind doch Sportgeräte, dann gehören sie an den Sportplatz, also auf die Schießanlage, denn woanders braucht sie ja keiner.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein 14-Jähriger hantiert auf dem Schulhof in Memmingen mit scharfen Waffen - und die neue Debatte zum Waffenrecht ist die alte. Claudia Roth sagt: "Die Knarren müssen raus aus den Privatwohnungen." Die Lobby kontert und verhindert seit Jahren, dass sich etwas ändert.

    Memmingen: Politiker fordern eine Verschärfung von Waffenrecht - SPIEGEL ONLINE
    In der Bundesrepublik kommen im Jahr ca. 11.000 Menschen durch Suizid,
    4000 Menschen durch Verkehrsunfälle, 600 durch Badeunfälle aber nur 150 durch Tötungsdelikte mit Schusswaffen ums Leben.
    Wahrlich da muss man natürlich Hunderttausenden von Sportschützen ihr Hobby verbieten, weil ein paar Leute sich nicht ans Gesetz halten.

    Vielleicht sollte man erstmal Automobile und Badeseen verbieten - die sind schließlich noch viel gefährlicher. Außerdem müssen natürlich auch alle Klingen aus Haushalten verschwinden, denn auch mit einem guten Küchenmesser könnte man schließlich Menschen umbringen...

    Mit Verlaub - die Diskussion ist (zumindest auf die Bundesrepublik bezogen) völlig absurd.
  6. #6

    Gesetz muss verschärft werden!

    Es muss endlich eine gesetzliche Regelung her, dass Waffen und Munition an unterschiedlichen Orten, zum Beispiel beim Sportverein u.a. Orten aufbewahrt werden müssen. Wir wollen in Deutschland keine amerikanischen Verhältnisse.
  7. #7

    Sport mit einem Tötungsinstrument ist kein Sport

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Es sind doch Sportgeräte, dann gehören sie an den Sportplatz, also auf die Schießanlage, denn woanders braucht sie ja keiner.
    Für mich ist Technik, deren eigentlicher Zweck das Töten von Menschen ist/war, kein Sportgerät. Mir fällt kein anderes rechtfertigendes Sportgerät ein, dass dem noch entspricht.
    Klar kann mit Sportwagen, Speeren, Hammer... Kugelstoßkugel... ja sogar einem Ruder... jemanden über den Jordan bringen.

    Aber ein Sportgerät, dessen Basis ein explizites Tötungsinstrument ist...
  8. #8

    Was für ein tendenziöser Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein 14-Jähriger hantiert auf dem Schulhof in Memmingen mit scharfen Waffen - und die neue Debatte zum Waffenrecht ist die alte. Claudia Roth sagt: "Die Knarren müssen raus aus den Privatwohnungen." Die Lobby kontert und verhindert seit Jahren, dass sich etwas ändert.

    Memmingen: Politiker fordern eine Verschärfung von Waffenrecht - SPIEGEL ONLINE
    Diese Grünen-Politiker sind derart realitätsferne Vögel, dass es einen graust. Haben die sich denn überhaupt schon einmal Gedanken gemacht, was eine zentrale Lagerung der Waffen aller Mitglieder in den Schützenheimen erforderlich machen würde?
    Man müsste die Häuser zu kleinen Festungen ausbauen und bewaffnetes, ja BEWAFFNETES (!) Personal zum Schutz anstellen, sonst würden sie zum Selbstbedienungsladen für Kriminelle.

    Heutzutage werden von Schützen und Jägern höchste Sicherheitsstandards verlangt, separate Tresore für Waffen und Munition, da beides zusammen nicht gelagert werden darf usw.
    Wenn dann eine Einzelperson gegen diese Auflagen verstößt und, Verzeihung, so saudämlich ist, seine Waffen samt Munition dem pubertierenden Nachwuchs zugänglich zu machen, gehört sich diese Person bestraft, nicht das Waffenrecht verschärft.

    Ich bin selbst weder Sportschütze noch Jäger und finde Schusswaffen nicht interessant (als begeisterter Mittelalter-Fan sind es eher Blankwaffen, die es mir angetan haben), aber es kann nicht sein, dass unsere paranoiden Politiker ständig bei jedem Furz nach Verboten und Gesetzesverschärfungen schreien.

    Vermutlich haben diese Leute wohl Angst vor den eigenen Bürgern, anders kann ich mir das nicht erklären.
  9. #9

    Hmmja

    Zitat von Indigo76 Beitrag anzeigen
    Und was spricht dagegen, die Waffen in den Schützenhäusern und die Munition in den Privathäusern zu haben? Ohne die Dazugehörigen Waffen, ist die Munition für die Kids wertlos - und das befürchtetet Munitionslager würde nicht entstehen.

    Und bevor jetzt einige sagen, dass die zuhause gelagerte Munition immer noch in illegal besorgten Waffen Verwendung finden könnte: Lasst euch nicht auslachen - ein Jugendlicher, der illegal an eine Schusswaffe kommt, wird sich genausogut illegal Munition besorgen können!
    In den meisten Schützenhäusern lagern meist nur "Sportwaffen". Also Luftdruck- oder KK-Waffen, seltener mal großkalibrigeres, häufig auch nur unhandliche Gewehre. Das ist für Diebe wie auch potentielle Amokläufer uninteressant. Es stimmt schon, dass durch diese Maßnahmen große, wirklich problematische Waffendepots entstehen würden, bei denen es auch keinen 100%igen Schutz gäbe. Hinzu kommt das Problem, dass ja nicht nur Sportschützen ihre Waffen daheim haben, sondern z.B. auch Jäger.


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