Schülerin mit Leukämie: Im neunten Bett stirbt man nicht

Conny Schmidt ist elf, als sie erfährt, dass sie an Leukämie erkrankt ist. Dem Gedanken an den Tod begegnet sie, wie nur ein Kind es kann. Von Connys Zeit auf der Krebsstation erzählt Veronika Widmann, 19 - es ist die beste Reportage im Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...700255,00.html
  1. #20

    ...

    Zitat von herkurius Beitrag anzeigen
    Der Zweck heiligt auch bei Sammlungen nicht die Mittel, und die personenbezogenen Appelle und Presseaufforderungen zu Spenden (ich spreche nicht von Knochenmarkspenden, sondern von Geldspenden) waren von Anfang an nicht wahr - das Geld (viel, darunter übrigens eine hohe 4stellige Summe aus einer Versteigerung von einem Verein .....
    Entweder haben Sie das System wirklich nicht verstanden oder bei der damaligen Spendenaktion ist etwas falsch kommunziert worden. Das Geld, was bei solchen Aktionen gesammelt wird, dient eigentlich nie dem einzelnen Patienten, sondern eben der Organisation, die die Spenderkartei führt, denn das kostet Geld. Jede Typisierung von Spendern kostet ca. 50 Euro und die wird nicht von den Krankenkassen bezahlt, sondern eben durch Spenden. Bei allen Aktionen, die ich bisher erlebt habe, wurde das auch immer klar kommunziert. Der Patient, der im Mittelpunkt einer solchen Aktion steht, profitiert daher meist nur indirekt. Wenn nämlich viele solche Aktionen durchgeführt werden und gleichzeitig auch viele Spenden gesammelt werden, können viele potenzielle Spender typisiert werden.