Ich könnte nicht einmal sagen was das beste "Lehrermodel" ist. Ich denke *das* Lehrermodel gibt es nicht. Ich habe in meiner Schulzeit sowohl autoritäre Lhrer gehabt bei denen das lernen Spaß machte, als auch mehr Kumpelhafte, bis zu einem der seinen jungen Schülern mit Jugio Karten belohnte wenn sie sich in Mathe angestrengt haben. Am Ende kommt es meines Erachtens auf die Persönlichkeit des Lehrers an, und das läßt sich kaum erlernen, sondern muss man in den Beruf mitbringen.
Die Autoritären Lehrer, die ich angesprochen habe (ich denke da an 2 bestimmte) mußten niemals laut oder aggressiv werden. Mangels besserer Worte sage ich einfach mal, dass sie eine Aura hatten, welche Respekt abverlangte. Man dachte einfach immer, dass man diesen Lehrer nicht zum Feind haben will, auch wenn man nie gesehen hat, dass erwirklich jemals jemanden auf den Kicker gehabt hätte. Witzigerweise war mein Hauptfeld beim Bund genauso. Der hat nie rumgeschrien, gedroht oder beleidigt, trotzdem hatte er den Zug besser im Griff als als die anderen Ausbilder.
Der "Jugio Lehrer" (den ich auch ein Jahr in Mathe hatte) war ähnlich. Er hat es auch irgendwie geschafft von den Schülern respektiert zu werden, aber trotzdem sehr kumpelhaft rüberzukommen. Man hat einfach gemerkt, dass er sich nicht verstellt, sich wohl fühlt und was auf den Kasten hat. Ich denke diese Kombination ist sehr wichtig für einen Lehrer.
Und ein Punkt ist besonders wichtig. Wenn Strafen verhängt werden sollten (Hinweise, Verweise, zusätzliche Hausaufgaben, mündliche Noten etc.) dann müssen diese auch vollstreckt werden. Ich habe einen Lehrer gekannt der das nicht getan hat, seine Schüler niemals under Kontrolle hatte (bis zu dem Punkt das andere Lehrer in die Klasse gestürmt kamen um für Ruhe zu sorgen), sich dadurch einen entsprechenden Ruf aneignete und schlußendlich sich selbst seinen Beruf zum Alptraum gemacht hat.
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