Schrumpfender Gewinn: Anleger bejubeln Amazons Dumping-Strategie

SPIEGEL ONLINEAmazon wächst rasant. Der Umsatz des Onlinehändlers stieg im ersten Quartal um mehr als ein Drittel. Weil das Unternehmen viel investiert und seine Produkte teilweise unter den Herstellungskosten verkauft, schrumpfte der Gewinn allerdings dramatisch. Der Aktienkurs legt trotzdem zu.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830151,00.html
  1. #10

    Was haben sie gegen Monopole? Möchte gerne den Anbieter sehen, der mir den selben qualitativ hochwertigen Service bietet? Tatsache ist doch, dass keine an die Leistung von Amazon ankommt: die größte Vielfalt an Produkten, die besten Preise und super schnelle Lieferungen - vorgestern bestellt, heute schon da. Ich arbeite nicht für Amazon, ich bin einfach nur begeisterte Kundin.
  2. #11

    Bewege mich in etwa ii Ihrem Umsatzrahmen und bin seit vielen Jahren topzufriedener Amazon Kunde - nicht zuletzt seit eBay die Handelspartner immer mehr entmündigen zu müssen glaubt.
    .
    Fazit: pünktliche Belieferung (auch via Amazon Marketplace), bei ca. 1500 Sendungen bisher KEINE (!) Schäden, wohl aber etliche Rücksendungen im Rahmen des Kaufvertrags-Rücktritts oder Umtausches.
    Und die wurden alle anstandslos und unbürokratisch abgewickelt - binnen 2-3 Tagen war die Gutschrift da und das Geld wieder auf dem Konto.
    Perfekt. So will ich es haben.
    Keine Ahnung, was Sie da erlebt haben wollen und in keiner Weise nachvollziehbar.
  3. #12

    Diese

    Zitat von Ghost24 Beitrag anzeigen
    Habe einmal (einmal!) einen Artikel zurückschicken müssen, da falsch geliefert....ist im Endeffekt beinahe auf ein Gerichstverfahren hinausgelaufen weil man sich weigerte das Geld zu erstatten, obwohl alle Rechtens war. Wurde zudem auf übelste Weise beschimpft und difammiert. .....
    Möchte übrigens anfügen, dass man amazon und auch deren teilweise recht unsympathische Politik nicht benötigt, da ich feststellen musste, dass man die meisten Artikel günstiger bekommt oder mit soviel mehr Service, dass ein Aufpreis gerechtfertig ist.
    Aussage bezweifle ich auch.
    Beziehen Sie sich hier auf Amazon oder auf einen Amazon-Market-Händler ?
    Zum zweiten teil der Aussage :
    Gerade andersrum wird ein Schuh draus Amazon ist im Moment der Anbieter in Deutschland mit dem besten Service.
    Wo sonst bekommt man selbst 1 3/4 Jahre nach Kauf eines Gerätes bei einem Defekt den vollen Preis wieder gutgeschrieben ?
  4. #13

    Wenn ich etwas bei Amazon reklamiere bekomme ich den Ersatz schon an die Haustür geliefert bevor ich die Zeit finde das defekte Teil zurück zu senden... Negative Erfahrungen hatte ich da noch nie.

    Was den Kindle Fire angeht wird es wohl noch dauern, denn der ist strikt an den Amazon App Store gebunden und den gibt es auch noch in Deutschland. Desweiteren ist es KEIN Konkurrent zum iPad sondern vielmehr ein simples Surf-Brett fürs Sofa oder zum Lesen von PDFs an der Uni. Denn ohne WLAN kann der mal gar nichts, denn das ist (fast) alles per Cloud. Und das ist nicht schlecht, sondern für den Preis einfach voll in Ordnung.

    Das einzige Problem das die Konkurrenz hat ist das sie es nie schaffen werden ein gleichmäßig großes Versandnetzwerk aufzubauen. Denn alleine durch Amazon ist DHL vollkommen ausgelastet (da helfen die ganzen Retouren auch nicht...). Das ist ja der Grund warum sie auch Hermes mit ins Boot geholt haben, wohlwissend das dieses nur für Ärger sorgt. Geht halt nicht anders. Dürfte dem Wachstum auch im Wege stehen. Aber dafür gibt es jetzt ja endlich Game-Downloads bei Amazon.de, wenn auch nur mit einer bisher kleinen Auswahl.
  5. #14

    Die meisten Foristen haben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Amazon wächst rasant. Der Umsatz des Onlinehändlers stieg im ersten Quartal um mehr als ein Drittel. Weil das Unternehmen viel investiert und seine Produkte teilweise unter den Herstellungskosten verkauft, schrumpfte der Gewinn allerdings dramatisch. Der Aktienkurs legt trotzdem zu.

    Trotz Schrumpfgewinn: Anleger bejubeln Amazons Dumping-Strategie - SPIEGEL ONLINE
    das Geschaeftmodel von Amazon nicht verstanden. Amazon verkauft die meisten Artikel nicht selbst, sondern vermittelt diese (Marketplace, Agency Model). Dafuer, und fuer den Kundenservice verlangt Amazon dann eine Provision. Die Ware wird direkt vom Verkaeufer an den Kaeufer geschickt. Der Kaeufer hat dafuer die AGB von Amzon anzuerkennen, die Ruecknahme und dergleichen streng regeln. Viele Verkauefer bieten niedrigere Preise (fuer kurze Zeit) auf Amazon an, in der Hoffnung, Kaeufer auf die eigene Webpage zu locken, oder um Restposten schnell zu verkaufen. Die Produkte, die Amazon selbst erzeugt oder selbst verkauft sind haupsaechlich Buecher und die e-reader. Auf der US Page von Amazon kann man das recht gut nachverfolgen, da wird auf die Web-Page des Verkaeufers verwiesen (by...). Das Preisdumping findet hauptsaechlich im Buchbereich statt, Entwicklung und Vertrieb der e-reader kostet Unmengen an Geld (Product Cycle ist ein halbes Jahr) und um die e-reader verkaufen zu koennen, werden die e-books so niedrig wie moeglich angeboten. Das ist der Bereich, wo Amazon Geld verliert.
  6. #15

    als ein Kunde der ersten Stunden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Amazon wächst rasant. Der Umsatz des Onlinehändlers stieg im ersten Quartal um mehr als ein Drittel. Weil das Unternehmen viel investiert und seine Produkte teilweise unter den Herstellungskosten verkauft, schrumpfte der Gewinn allerdings dramatisch. Der Aktienkurs legt trotzdem zu.

    Trotz Schrumpfgewinn: Anleger bejubeln Amazons Dumping-Strategie - SPIEGEL ONLINE
    kann ich nur sagen, dass Amazon bislang fuer mich ein beispielhaft gutes business model faehrt und die Kundenzufriedenheit wohl weit ueber dem Durchschnitt liegen duerfte. Egal ob bei Buechern, Software, downloads oder aufwendigen hightech Produkten bislang war ich immer sehr zufrieden und die Reklamationsbearbeitung war stets vorbildlich. Amazon ist keineswegs immer die guenstigste Quelle, liefert aber meist zu vernuenftigen Preisen, zuverlaessig und schnell. Die heutigen Investitionen werden sich bezahlt machen, da wuerde ich mir auch als Aktionaer weniger Sorgen machen. Der Laden ist gut aufgestellt, hoert Kunden zu und hat offensichtlich ein kluges Management, die Logistik und das MRP funktioniert perfekt;viel mehr kann man nicht verlangen.
  7. #16

    Schrei vor Glück....!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Amazon wächst rasant. Der Umsatz des Onlinehändlers stieg im ersten Quartal um mehr als ein Drittel. Weil das Unternehmen viel investiert und seine Produkte teilweise unter den Herstellungskosten verkauft, schrumpfte der Gewinn allerdings dramatisch. Der Aktienkurs legt trotzdem zu.

    Trotz Schrumpfgewinn: Anleger bejubeln Amazons Dumping-Strategie - SPIEGEL ONLINE
    In einem Fernsehbericht (ARD ?)wurde über Schuhkauf im Internet
    bei Zalando berichtet.Bei vergleichbaren Modellen im Einzelhandel gleicher
    Preis.Erstaunlicher war das diese Unternehmen bis jetzt 20 Millionen
    Miese gemacht hat.Soll sich irgendwann mal rentieren !?Bloß wie lange will man das finanzieren?
  8. #17

    Zitat von Divanka Beitrag anzeigen
    Was haben sie gegen Monopole? Möchte gerne den Anbieter sehen, der mir den selben qualitativ hochwertigen Service bietet? Tatsache ist doch, dass keine an die Leistung von Amazon ankommt: die größte Vielfalt an Produkten, die besten Preise und super schnelle Lieferungen - vorgestern bestellt, heute schon da. Ich arbeite nicht für Amazon, ich bin einfach nur begeisterte Kundin.
    Mag sein, qualitativ hochwertiger Service, aber der hat seinen Preis, zB:
    amazon.com
    und
    Amazon.com controversies - Wikipedia, the free encyclopedia

    Des weiteren die Steuerausfälle auch für D, die A. mit Europasitz in Luxemburg erzeugt.
  9. #18

    Dem

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    das Geschaeftmodel von Amazon nicht verstanden. Amazon verkauft die meisten Artikel nicht selbst, sondern vermittelt diese (Marketplace, Agency Model). Dafuer, und fuer den Kundenservice verlangt Amazon dann eine Provision.
    Die Produkte, die Amazon selbst erzeugt oder selbst verkauft sind haupsaechlich Buecher und die e-reader.
    kann ich so nicht zustimmen.
    Ich habe die letzten Jahre eigentlich alle größeren Einkäufe bei Amazon direkt getätigt.

    Von der Armbanduhr bis zur Zitronenpresse konnte ich alles direkt von Amazon bekommen ohne Marketplace-Verkäufer.
  10. #19

    Amazon-Fan

    Ich bin ein Amazon-Fan. Und das hat mehrere Gründe:

    Ich habe schon immer englischsprachige Fachliteratur gelesen. Bis Anfang der 90er Jahre musste man dafür zum Buchhändler. Wenn man ein englischsprachige Buch wollte, wurde man schon schräg angeschaut. Aber gnädigerweise wurde es für einen bestellt und wenn man Glück hatte, war es schon nach 3-4 Monaten da. Als ich dann Mitte der 90er Jahre Bücher über amazon.com beschaffen konnte, war das ein Quantensprung. Die Lieferung dauerte auch per Schiff maximal 4 Wochen und die Preise waren deutlich günstiger.

    Bevor ich heute etwas kaufe, schaue ich bei amazon.de nach. Amazon ist für mich die Suchmaschine für Waren. Der Preis, der dort dann angegeben wird, ist ein Referenz. Vielleicht ist es nicht immer der günstigste Preis, aber es ist auf jeden Fall ein günstiger Preis. Man könnte sagen, das ist genauso wie bei Aldi. Und vor allem bekommt man viele Informationen zu dem Produkt. Das sind Informationen des Herstellers wie auch Kundenbewertungen. Sicherlich sind manche Kundenbewertungen wenig aussagekräftig oder sogar irreführend. Im "Schwarm" geben die Bewertungen aber durchaus viele und wichtige Hinweise. Mir hilft das weiter als beispielsweise irgendein "Geblubber" des Verkäufers im Elektrofachmarkt. Außerdem muss man diesen auch nicht erst eine halbe Stunde suchen.

    Auch beim Service hat Amazon Maßstäbe gesetzt und die Konkurrenten gezwungen aktiv zu werden. Die Liefergeschwindigkeit ist einfach perfekt. Wenn ich bedenke, wie lange man früher beispielsweise auf eine Katalogbestellung bei einem Versandhaus warten musste! Und auch die Versandkosten hat Amazon gedrückt. Die Konkurrenz wird von Amazon extrem unter Druck gesetzt gegenzuhalten.