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Schrumpfende Einkommen: Horror-Jahrzehnt für US-Mittelschicht

DPAFür Amerikas Mittelschicht war das vergangene Jahrzehnt ein Desaster. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg lag das Durchschnittseinkommen der amerikanischen Normalbürger am Ende einer Dekade niedriger als zu Beginn. Die Angst vor dem sozialen Abstieg wächst.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851665,00.html
  1. #1

    Willkommen im 21 Jahrhundert!

    Wir in DE, haben es auch nicht glauben können was unsere Sozen da fabriziert haben, alles für die Märkte und Banken, bald nichts mehr für den Bürger.
    1€ Sklaven, Minijober, arme Rentner, prekäre Arbeitsverhältnisse, korrupte Politiker! Selbst Chinesen würden sich hier nicht mehr wohl fühlen, kleiner verdienst, große Miete, teure Lebenshaltungskosten und fast unbezahlbare Energie, machen hier das Leben zum Überlebenskampf!
    Dieses €uropa ist so toll, aber nur für Banken, Politiker und Beamte!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hauptgrund für den Wohlstandsverlust ist die schwere Wirtschaftskrise seit 2007. In den drei Jahren bis 2010 fiel der Wohlstand um fast 40 Prozent. Bei den Einkommen ist der Trend weniger eindeutig, doch auch sie fielen vor allem seit 2007.

    "Der Glaube daran, dass der Lebensstandard der Mittelschicht ständig steigt, gehört zur amerikanischen Gründungsidee", zitiert die "Financial Times" Pew-Vizepräsident Paul Taylor. "Mittlerweile hat die Mittelschicht ein kleineres Stück von einem kleineren Kuchen."
    Also das stimmt nicht. Der Kuchen (d.h. das BIP) ist in den vergangenen 10 Jahren auch in den USA beständig gewachsen (und zwar kräftig), genau wie beispielsweise in Deutschland auch. Der Kuchen ist nicht kleiner geworden, sondern größer. Die amerikanische Mittelschicht (im Wesentlichen die Arbeitnehmer) bekommen nur genau wie die Deutschen immer weniger vom immer größer werdenden Kuchen ab.
    Es ist ein Märchen der wenigen Profiteure des Wirtschafts- und Produktivitätswachstums, dass der Kuchen immer kleiner werden würde, um die Massen beruhigt zu halten. In Wirklichkeit wurde der Kuchen aber jedes Jahr größer (bis auf ein einziges Jahr, in dem es die Rezession gab nach der Finanzkrise).
  3. #3

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von unixv Beitrag anzeigen
    Wir in DE, haben es auch nicht glauben können was unsere Sozen da fabriziert haben, alles für die Märkte und Banken, bald nichts mehr für den Bürger.
    Das ist halt der Pferdefuss der Globalisierung. Sich die Sachen jetzt für kleines Geld vom Chinamann machen lassen, und gleichzeitig die entsprechenden Arbeitsplätze im Land behalten geht nun mal nicht.

    Die US of A haben das in noch größerem Ausmass zu spüren bekommen.
  4. #4

    Ist doch ganz einfach

    Das Geld hat jetzt einfach jemand anders - da es die Armen und Alten in der Regel nicht sind... können es ja nur diejenigen auf der anderen Seite sein .. die Reichen.

    Aber hey .. Romney will den Armen, Kranken und Alten noch mehr wegnehmen ... wo das Geld dann landet ist doch auch klar .. sicherlich nicht im Mittelstand.

    Die Amerikaner leben seit Jahrezehnten über ihre Verhältnisse, dass das irgendwann nicht mehr gut gehen kann ist doch klar. Das sieht man derzeit doch auch in Europa.

    Am besten führt man mal wieder einen richtigen Krieg weit weg - aber bitte nicht in der Wüste ... dann gibt es auch wieder was auzubauen und zu verkaufen. also mehr Jobs für die Mittelschicht.
    Syrien und der Iran bietet sich da ja förmlich an!

    Wenn die Amis so weiter machen und die industrielle Produktion kontinuierlich nach China verlagern, damit zig tausende Jobs verloren gehen, muss man sich auch nicht wundern, wenn die Einkommen sinken.
  5. #5

    Arghh...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Amerikas Mittelschicht war das vergangene Jahrzehnt ein Desaster. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg lag das Durchschnittseinkommen der amerikanischen Normalbürger am Ende einer Dekade niedriger als zu Beginn. Die Angst vor dem sozialen Abstieg wächst.

    Die Einkommen der amerikanischen Mittelklasse schrumpfen - SPIEGEL ONLINE
    Die Wirtschaftskris soll Schuld sein, was für ein Unfug. Im Gegensatz zu DE kommt in den USA zu der Umverteilung über den Zinsmechanismus, der ungefähr so groß ist wie der gesamte US Haushalt noch eine verfehlte Steuer- und Sozialpolitik.

    Mit anderen Worten, die von der Oberschicht angestrebte Verarmung der Mittelschicht schreitet noch schneller voran als in Europa!
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Amerikas Mittelschicht war das vergangene Jahrzehnt ein Desaster. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg lag das Durchschnittseinkommen der amerikanischen Normalbürger am Ende einer Dekade niedriger als zu Beginn. Die Angst vor dem sozialen Abstieg wächst.

    Die Einkommen der amerikanischen Mittelklasse schrumpfen - SPIEGEL ONLINE
    also in den USA ein horror-jahrzehnt und bei den chinesen öffnet sich die soziale scherer immer weiter, was schon warner auf den plan ruft.

    seltsam. in deutschland heißt so was reform und wird außer von den betroffenen seit der wiedervereinigung nicht nur permanent bejubelt sondern auch permanent forciert.
  7. #7

    Bsp

    Ich höre diese Botschaft schon seit frühen Schulzeiten. Als ich dann in den USA gelebt habe und die hungrigen Mittelstandsmassen gesucht habe, war ich verblüfft festzustellen, dass der Lebensstandard trotz aller auf- und abs im Durchschnitt doch noch erheblich höher ist als in good old Germany. Wer es nicht glauben mag, der konsultiere mal den Kennindex des Bruttosozialproduktes pro Kopf.

    Wem es in DL allerdings deutlich besser geht sind die Beamten und mit dutzenden Zuschlägen satt gemachten Fabrikarbeiter an der oberen Tarifgrenze. Von denen hat hier jeder sein Einfamilienhaus.
  8. #8

    Hm.

    Zitat von Klopsdrops Beitrag anzeigen
    Also das stimmt nicht. Der Kuchen (d.h. das BIP) ist in den vergangenen 10 Jahren auch in den USA beständig gewachsen (und zwar kräftig), genau wie beispielsweise in Deutschland auch. Der Kuchen ist nicht kleiner geworden, sondern größer. Die amerikanische Mittelschicht (im Wesentlichen die Arbeitnehmer) bekommen nur genau wie die Deutschen immer weniger vom immer größer werdenden Kuchen ab.
    Es ist ein Märchen der wenigen Profiteure des Wirtschafts- und Produktivitätswachstums, dass der Kuchen immer kleiner werden würde, um die Massen beruhigt zu halten. In Wirklichkeit wurde der Kuchen aber jedes Jahr größer (bis auf ein einziges Jahr, in dem es die Rezession gab nach der Finanzkrise).
    Kann ich mir auch nur so erklären, daß mit dem kleineren Kuchen der schrumpfende BIP-Anteil der gesamten Mittelklasse und mit den kleineren Stücken deren Pro-Kopf-Einkommen gemeint ist.

    Grüße, tutmosis
  9. #9

    So so,

    Zitat von unixv Beitrag anzeigen
    Das Pew Research Center hatte für die Studie 1287 Amerikaner befragt, die sich der Mittelklasse zugehörig fühlen.
    es wurden also 1287 Amerikaner befragt. Das macht bei 50 Staten ein bischen mehr als 25 je Staat. Angesichts 315 Millionen Einwohner eine wirklich representative Anzahl, um eine qualitativ wertvolle Aussage zu machen. Wuerde mal gerne wissen, wie die ausgewaehlt wurden (Entschuldigen Sie, gehoeren Sie zur Mittelklasse? Wie fuehlen Sie sich denn heute so?). So wie ich Umfragen hier in den USA kenne, wurden die warscheinlich per Telephone befragt. Wiklich representiv das Ganze, wenn man bedenkt, das die US Staaten total verschiedene Oekonomien haben (Landwirtschaftlich, Industriell).


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