Forum


 

Schröder gegen Parteinachwuchs: Geld für Linke? Nicht mit mir!

dapdVor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...819705,00.html
  1. #20

    ...

    Zitat von keulolo Beitrag anzeigen
    Es geht darum, ob Extremisten staatliche Förderung erhalten. Von einem Staat den sie in dieser Form verachten.
    Mit welchen weiteren linksextremistischen und gewalttätigen Gruppen die Linksjugend solid Kontakte pflegt, ist hinlänglich bekannt.
    Daher kann es nur darum gehen, egal ob links- oder rechtsextremistischen Gruppen KEINE Gelde zukommen zu lassen!
    So sollte es eigentlich sein. Fakt ist aber das die gute Frau Schröder gerne GEGEN Links aber nicht GEGEN Rechts agiert.
    Sie ist bekannt für ihre politische Ansicht. Und die ist weder Mitte noch links.
    Diese Frau ist nur eine schöne Fassade aber ansonsten hat sie außer für die Rechten nichts zu bieten. Selbst für die Frauen ist sie nicht mehr zu ertragen.
  2. #21

    Wer es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.

    Schröder gegen Parteinachwuchs: Geld für Linke? Nicht mit mir! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Wer es jetzt noch nicht weiss, dass wir eine Parteiendiktatur haben, der weiss es jetzt. Die Einheitspartei cdu-csu-spd-fdp-grüne gegen anders denkende egal ob rechts oder links. Diskriminierung ist einer Demokratie unwürdig. Aber Christlich ist halt Ausgrenzung.
  3. #22

    ...

    Zitat von gracie Beitrag anzeigen
    Prinzessin Lilifee (der nickname ist nicht auf meinem Mist gewachsen) verschwindet hoffentlich bald aus der Politik und aus dem öffenlichen Leben. Für mich als Frau sind solche Frauen eine Zumutung.

    Man drückt schliesslich auch Steuergelder für die NDP ab, warum nicht für die Linke. Ist wohl in gewissen Kreisen nicht erwünscht, ausserdem was soll man anderes erwarten von einer Person die sich mit 14 Jahren ein Poster von Helmut Kohl ins Zimmer hängt.
    Vlt hätten man für sie und einige andere dazu schreiben müssen, dass man selbstverständlich für die Linke Steuergelder abdrückt ...

    Warum die Jugendorganisationen aber nicht von den Parteien sondern vom Staat finanziert werden bleibt für mich schleierhaft und ich hoffe der Richter beendet diese Praxis.
  4. #23

    sind sie da so sicher?

    Zitat von deSelby Beitrag anzeigen
    Weil die Parteien nach Art. 21 GG und §1 des Parteiengesetzes ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie sind, sie an der politischen Willensbildung mitwirken sollen und damit dem Staat, also uns allen, eine Pflicht zur Alimentation und Aufrechterhaltung der Parteien und ihres Nachwuchses zukommt.
    Und bei aller Kritik sollte man eines nicht vergessen: Im Grundsatz ist die feste Verankerung der Parteiendemokratie (was eben auch die Jugendorganisationen einschließt) in unserer Verfassung ein wirksamer Schutz gegen eine Einparteiendiktatur und von daher eine gute Idee.
    -wie groß mag wohl das Verhältnis von parteiorganisierter Jugend zu nicht in Parteien organisierten Jugendlichen aussehen?
    Darüberhinaus glaube ich nicht, das es auf ein Einparteiensystem (übrigens wieder mal versteckt der Nazivorwurf) hinausläuft. Der Bereich der Nichtwähler und der nicht in Parteien organisierten Jugendlichen ist weit aus größer als die paar Jugendlichen in Bundestagsparteien. Das gesamte Spektrum der Jugendlichen müßte für Ihre eigenen Ideen arbeiten dürfen. Diese Klientelfinanzierung ist kein Schutz, sondern eine Ausgrenzung der meisten Jugendlichen!
  5. #24

    Zitat von zitzewitz Beitrag anzeigen
    Staatlich geförderte Bildung sollte in den Schulen stattfinden und nicht in irgendwelchen Kaderschmieden.
    Nein, es sollten auch außerschulische Aktivitäten gefördert werden, z.B. Sport in Sportvereinen, Wissenschaften in Jugendforscht oder auch Politik in Jugendorganisationen der Parteien. Dadurch werden die Interessen und Talente der Jugend gefördert. Die Schulen selbst sorgen "nur" für die Allgemeinbildung (welche aber auch fundamental wichtig ist).
  6. #25

    Den Staat zur Beute gemacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.

    Schröder gegen Parteinachwuchs: Geld für Linke? Nicht mit mir! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    An dem ganzen Vorgang wird einmal mehr deutlich, wie sich "die im Bundestag vertretenen Parteien" den Staat zur Beute gemacht haben. Während andere gesellschaftlich kein bisschen weniger relevante Organisationen um Spenden betteln müssen, zapfen CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE und ihr Nachwuchs einfach die Steuerkasse an, und nennen das dann mal "Wahlkampfkostenerstattung" oder (wie in diesem Fall) "Finanzierung politischer Bildungsarbeit".

    Das ist dreist!

    Vor allem, wenn man bedenkt, wie diese etablierten Parteien sich hier am Busen des Steuerzahlers schadlos halten, während andere Parteien NUR ALLEIN AUFGRUND DER TATSACHE, DASS SIE NOCH NICHT ETABLIERT SIND (!), keinen einzigen Cent abbekommen.

    Nicht, dass ich nun der Meinung wäre, dass Splitterparteien wie die "Partei Bibeltreuer Christen" oder die "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" unbedingt besonders förderungswürdig sind. Aber es ist offenkundig grob ungerecht, dass allein die Parteien, die ohnehin schon in Geld und Mitgliedsbeiträgen nur so schwimmen, mit noch mehr Steuergeld überhäuft werden und SICH SELBST eine riesige Finanzspritze verabreichen dürfen - während andere, die genau so (!) für sich in Anspruch nehmen können, politische Arbeit zu betreiben (das Geld aber ungleich nötiger hätten als die ohnehin schon finanzstarken etablierten Parteien), gänzlich leer ausgehen.

    Was dann aber natürlich endgültig dem Fass den Boden ausschlägt, ist die Tatsache, dass Frau Schröder offenbar meint, an der politischen Gesinnung (!) festmachen zu können, wer Fördergelder erhält oder nicht. Diese Frau ist schlicht unerträglich...
  7. #26

    Titel geschenkt

    Zitat von dreinachvier Beitrag anzeigen
    sind wir jetzt ein demokratisches, rechtsstaatliches Land oder sind wir es nicht?

    Ihre Vorgehensweise und Haltung lässt fast zweiteres vermuten.
    Warum? Weil sie eine Rechtsfrage von einem Gericht entscheiden läßt?
  8. #27

    Zitat von mangeder Beitrag anzeigen
    Rechtsradikale inklusive NPD werden ja schon seit Jahren direkt
    Deutschland: 1,176 Millionen Steuergelder für NPD - badische-zeitung.de

    ...und vor allem indirekt über Steuergelder vom Staat finanziert:
    Verfassungsschutz und Naziszene: Thüringer Kameraden - taz.de

    Da gab es komischerweise nie solchen Diskussionen.
    Die Linke wird genauso wie die NPD gefördert. Hier geht es aber um die Finanzierung der Jugendorganisationen der Parteien.

    Sofern die Linke Jugend tatsächlich gefördert werden sollte kann die NPD ja auch mal schnell ne Jugendorganisation bilden und Fördergelder einstreichen. Einspruch dabei wäre dann infolgedessen heuchlerisch

    Ich befürworte Frau Schröders Verhalten in dieser Hinsicht vollkommen. Interessant ist auch im Forum zu sehen: sobald man gegen Linksextremismus ist ist man direkt rechtsradikal. Beunruhigend welches Weltbild sich hier bietet
  9. #28

    Auf dem rechten Auge blind!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.

    Schröder gegen Parteinachwuchs: Geld für Linke? Nicht mit mir! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Die junge Küken, Frau Ministerin Schröder,
    ist bekanntermaßen blind, wie viele (gottseidank nicht alle) CDUler! Ich wünsche ihr nicht, dass Rechte mal ihre Kinder belästigen oder . . Aus welchem Elternhaus muß so eine Ministerin kommen, um auf dem "blaunen rechten Auge" soooo blind zu sein.
    Ich bin über 70 J. und könnte dem "Minister-Kücken" - sie könnte meine Enkelin sein - mal was von rechter Indoktrination im "III. Reiches" erzählen. . . Aber wir wissen, alles im Leben wiederholt sich, wohl auch der Holocaust, wenn nicht gegen die Juden, dann wird eine andere Minderheit gesucht, Türken, Serben oder Linkshänder, egal, Hauptsache, Frau Schröder hat ein Feindbild! Wäre ansonsten doch gelacht . . .
  10. #29

    Machtmissbrauch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.

    Schröder gegen Parteinachwuchs: Geld für Linke? Nicht mit mir! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Die Tour der arrogant und eingebildet wirkenden Schröder ist meiner Meinung nach Machtmissbrauch und undemokratisch. Links, rechts, Mitte - wenn einer Geld erhält, steht es den anderen ebenso zu; ob sich das mit der Ideologie der Geldgeberin verträgt oder nicht.


TOP



TOP