dapdVor Gericht lässt Familienministerin Kristina Schröder ausfechten, ob sie auch die Linksjugend mit Geld aus ihrem Haus fördern muss. Der Parteinachwuchs sieht sich benachteiligt, für den Richter steht jetzt schon fest: Bei der gesamten Finanzierung politischer Jungendarbeit läuft einiges falsch.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...819705,00.html
Warum bekommen nur Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien eine Finanzierung.?
Ist damit nicht schon das ganze System verfassungswidrig?
Prinzessin Lilifee (der nickname ist nicht auf meinem Mist gewachsen) verschwindet hoffentlich bald aus der Politik und aus dem öffenlichen Leben. Für mich als Frau sind solche Frauen eine Zumutung.
Man drückt schliesslich auch Steuergelder für die NDP ab, warum nicht für die Linke. Ist wohl in gewissen Kreisen nicht erwünscht, ausserdem was soll man anderes erwarten von einer Person die sich mit 14 Jahren ein Poster von Helmut Kohl ins Zimmer hängt.
Darüber liesse sich nun durchaus reden - aber solange es eine staatliche Finanzierung der Jurgendorganisationen von Parteien gibt, hat selbstverständlich der Grundsatz der Gleichbehandlung zu gelten.
Die Jugend der LINKEN übrigens, in der sich ja Anhänger einer politischen Überzeugung zusammengefunden haben und die nicht, wie andere Parteijugendorganisationen, einzig noch Ausgangsbasis für Pöstchenjagden ist, würde wohl aufgrund des Engagements ihrer Mitglieder auch ohne staatliche Mittel handlungsfähig bleiben.
Ständige Rechtsbrüche im Umgang mit der LINKEN - oder hier: mit ihrer Jugendorganisation - durch jene in staatlichen Funktionen, die darunter leiden, dass einer Behandlung von Linken nach der Methode Pinochet derzeit noch Hindernisse entgegenstehen, ist man allerdings inzwischen gewohnt, man registriert so etwas nur noch.
Immerhin zeigen aber die erstinstanzliche Entscheidung und die Rechtsauffassung des Rechtsmittelgerichts erfreulicherweise, dass bei allen Fortschritten in Richtung "marktkonformne Demokratie" in puncto "marktkonforme Rechtsprechung" doch noch allerhand zu tun bleibt.
CDU Demokratie oder Willkür - ein weiteres Beispiel für die Selbstversorgung der eigenen Organsiationen und den 'Lakaien'
PS auch wenn diese Förderung eingestellt werden wird, müsste man sicher nachbezahlen - oder eben das bisher gezahlte Geld von den eigenen Jugendorganisationen zurückfordern (vielleicht haben die auch noch ein paar Koffer rumstehen)
Weil die Parteien nach Art. 21 GG und §1 des Parteiengesetzes ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie sind, sie an der politischen Willensbildung mitwirken sollen und damit dem Staat, also uns allen, eine Pflicht zur Alimentation und Aufrechterhaltung der Parteien und ihres Nachwuchses zukommt.
Und bei aller Kritik sollte man eines nicht vergessen: Im Grundsatz ist die feste Verankerung der Parteiendemokratie (was eben auch die Jugendorganisationen einschließt) in unserer Verfassung ein wirksamer Schutz gegen eine Einparteiendiktatur und von daher eine gute Idee.