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Schottland-Komödie "Angels' Share": Saufen für den Erfolg

PROKINO Filmverleih Ein neuer Whisky ist wie ein neues Leben: In Ken Loachs Sozialkomödie "Angels' Share" verhelfen edle Tropfen einer Bande von Nichtsnutzen zu Selbstbewusstsein - und mithilfe ein paar krummer Tricks auch zu Geld. Der Film hält stramm Kurs Richtung "feelgood movie" und Schottland-Klischees.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/th...-a-861758.html
  1. #1

    Ich liebe Irn Bru (und Whisky, aber nicht zusammen)

    Aber, tragen wir alle kilts! And Irn Bru ist unglaublich lecker, ob ein bisschen kunstlich. Aber, man kann nicht haben kunstlich ohne 'kunst' ;)
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Statt das zu ironisieren und in seiner Rückwärtsgewandtheit zu brandmarken, liefern Loach und Laverty jedoch nur reizarme, weil altbekannte Bilder.

    Also böser Loach böser Laverty weil sie das was der Autor des Artikels als "rückwärtsgewandt" ansieht (also so nicht wirklich zukunftsfähig) nicht ironisieren oder brandmarken.
    Der kleine Satz beweist wieder mal das heute in der Kunst und Kultur der Mainstream deutlich links der Mitte steht und Kunst und Kultur nur mehr daran gemessen werden wie "kritisch" (im negativen Sinne) sie mit Sachen umgehen die dem linkeren Milieu negativ auffallen.
  3. #3

    Prost

    Warum soll man mit solch einem Film etwas politisch nutzbar machen und nicht einfach einen 'feelgood'-Film?
    Vorschlag: Vor dem Film 1 - 2 Whisky trinken, Film anschauen und gut unterhalten. Falsche Kritik zum Film. Bitte nicht alles schwerer nehmen als es ist.
  4. #4

    komplexe Sozialstudie, my ass

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Film hält stramm Kurs Richtung "feelgood movie" und Schottland-Klischees.

    The Angels' Share: Ken Loachs Feelgood-Movie über Whisky - SPIEGEL ONLINE
    "Laverty und Loach halten so stramm Kurs in Richtung "feelgood movie", dass alles, was zu einer komplexen Sozialstudie gereichen könnte, nach und nach wegfällt. "

    aaaahhh, wie der andere Forist sagte, ein paar Whisky trinken, Film anschauen, sich gut fuehlen. Eine 'komplexe Sozialstudie' braucht doch kein Schwein, ausser vielleicht dem Autor und den humorfeindlichen Linken bei denen alles kritisch hinterfragt werden muss und die daher das Gute nicht vom Schlechte trennen koennen. Und natuerlich die deutschen Filmemacher die groesstenteils "komplexe Sozialstudien' drehen und daher (verdientermassen) vor allem international komplett erfolglos sind. Wenn ich eine komplexe Sozialstudie sehen will brauche ich nur auf die Strasse zu gehn und mich umzuschaun. Das ist deprimierend und im Kino will ich das nicht auch noch sehen. Der Autor des Artikels sollte sich mal in seiner Stadt umsehen, da kriegt er mehr geboten als im kino und 'Gewalterfahrungen' kann er da gleich auch noch eindrucksvoll selbst sammeln, kostenfrei versteht sich.

    "So bildet Großbritanniens nördlichste Region derzeit eine filmische Brache" - aha, und wieviele deutsche Kinofilme werden in der englischen Presse besprochen? Ich schaetze mal keiner, und das zu Recht!
  5. #5

    This parrot is gone

    Die Autorin 'got a lack of english humour' ist aber sicherlich nicht links,
    Loach we love you!°
  6. #6

    "Man kann nicht haben kuenstlich ohne Kunst"

    Zitat von tommyglasgow Beitrag anzeigen
    Aber, tragen wir alle kilts! And Irn Bru ist unglaublich lecker, ob ein bisschen kunstlich. Aber, man kann nicht haben kunstlich ohne 'kunst' ;)
    Weise Worte, weise Worte, darauf erstmal Prost! ;) Ich muss die schottische Zuckeroffensive jedoch selbst erst noch probieren. Sollte es mir die die Unterhose ausziehen, steige ich konsequenterweise auch auf Kilt um!
  7. #7

    britischen Sozialkomödien erscheinen mir

    im Endeffekt mindestens genauso realistisch wie die nur von der Kritik kochgelobten stocksteiffen deutschen Sozialstudien - und sind dabei häufig sogar Gegensatz zu diesen kommerziell erfolgreich ;)








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