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Schmiedemeisterin: Oma am Amboss
dapdSie war die erste Gesellin und die erste Meisterin ihres Handwerks in Deutschland - und arbeitet nach einem halben Jahrhundert noch immer als Schmiedin. Jeden Tag probiert Edda Sandstede in ihrer Werkstatt etwas Neues aus. Aufhören kommt für sie auch mit 70 Jahren nicht in Frage.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...839077,00.html
- #1 23.06.2012 10:19 von
Schmiedin macht Mut!
Wenn ich mal in Oldenburg bin, komme ich gern bei Sandstede im Laden vorbei. Frau Sandstede macht Mut, ebenfalls nicht ausgetretene Wege zu beschreiten.
- #2 23.06.2012 14:16 von
Liebe Frau Schulten-Jaspers, ist Frau Sandstede eigentlich Ihre Oma? Sonst würde es mich wundern, warum Sie eine 70jährige Frau so nennen. Oder schreiben Sie manchmal auch über Opa Gottschalk, Opa Schmidt und wie Sie alle heißen ?
- #3 23.06.2012 17:26 von
Respekt !
Respekt und zwar ganz großen Respekt Frau Sandstede !
Ich habe mal in einem einwöchigen "Workshop" versucht so etwas wie "ein Schwert" zu schmieden. Am zweiten Tag bin ich vor Schmerzen in den Armen und im Rücken fast nicht aus dem Bett gekommen.
Naja...das Schwert habe ich noch, jedesmal wenn ich es anschaue tut mir wieder alles weh.....
;-) - #4 23.06.2012 17:46 von
Ich stimme Ihnen zu, wenn Oma und Opa Ehrentitel wären, könnte man darüber diskutieren, leider ist es etwas abwertend gemeint.
Junge Frauen weigern sich als Fräulein angesprochen zu werden, 16 jährige verbessern Erwachsen mit dem spinösen Aufschrei "Frau, bitte", aber Oma und Opa sind Ehrentitel, frei gegeben für Hinz und Kunz.
Einen RA, oder Arzt, der mit 80 noch praktiziert, behält die Anrede Herr, oder Frau Dr.
MfG. Rainer - #5 23.06.2012 20:37 von
sauregurkenzeit- oder?
damals als ich meinen schmiedemeister "machen" wollte, wurde der schmied "umbenannt". während der ausbildung habe ich hingeschmissen- ich wollte kein WARMVERFORMUNGSMECHANIKERMEISTER sein!
ach ja, herr # helmbrecht, herr dr. xy ist, wie sagten wir früher, "dpppelt gemoppelt".
und- die SPINNER werden nie oma oder opa.
grüsse - #6 24.06.2012 07:23 von
- #7 24.06.2012 09:49 von
Moin !!
Auch mir ist das sofort aufgefallen.
Als Frau der Tat steht Frau Edda Sandstede im Wortsinne fuer respektable Schaffenskraft.
Fur die Benennung Oma sind wohl Welten dazwischen. !!
Als ich eine meiner vielen Nichten (sie ist jetzt 50 Jahre alt) kuerzlich
das erste Mal traf, sprach die mich mit Onkel an.
Ganz verdaddert schaute ich erst einmal um mich,
ob sie vielleicht jemand anderen gemeint hat.
So kanns kommen. !!
Wenn wir schon bei Benennungen und Namen sind,
meine Meinung zum Namen der Autorin:
Als in Oldenburg gemeldeter Buerger finde ich es wirklich schlimm,
den seit Jahunderten bestehenden schoenen alten Familiennamen Jaspers
mit Bindestrich zu verhunzen.
Das sagt einer, der mit der Familie Jaspers ueber ein paar Ecken verwandt ist. !!
Aber so sind sie, die Bindestrich – Fetischisten.
Dazu gibt / gab es auch noch den schoenen Vornamen Jasper.
Gruss aus Saigon, George - #8 24.06.2012 17:48 von
werter herr helmbrecht,
damals musste ich einen "lehrgang zur meisterprüfung" tätigen- was ich mit ausbildung beschrieben habe. was ich nicht wusste, bei der anmeldung zum schmiedemeister, die handwerkskammer hatte die regularien zur umbenennung schon getätigt. nur den prüflingen in spe wurde davon bei der anmeldung nichts gesagt.
mich hat schon gewundert, warum ich im lehrgang drehen und fräsen "lernte".
nachdem vor der meisterprüfung mitgeteilt wurde, das unser altes schmiedehandwerk passe' war, war der lehrgangsinhalt klar.
fazit: kein schmiedemeister mehr, sondern ein schlosser, der schmieden- können- musste.
grüsse
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