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Schmidt*und Scholl-Latour bei "Beckmann": Der Weise und der Zyniker

Zwei*alte Bekannte*diskutierten bei "Beckmann" den Tod Osama Bin Ladens: Peter Scholl-Latour gab den gemütlichen Machiavellisten, Helmut Schmidt räsonierte über Völkerrecht und die Weltpolizisten-Rolle der USA - mit Understatement natürlich.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,760269,00.html
  1. #10

    .

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Bin Laden ist tot und das ist gut so und mehr nicht.
    Achso? Das ist alles? Solch Kleinigkeiten wie der Bruch (unserer eigenen) Rechtsgrundsätze, dem Völkerrecht und fast allen rechtlichen, moralischeh und sostigen Grundsätzen auf denen wir (angeblich so moralisch saubere und moralich bessere) aufbauen und auf denen unser Staatssystem beruht, werfen wir mal eben über Bord?
    Klar, dem Deutschen Stammtisch inreressiert natürlich nicht die Bohne, dass man ohne Recht,
    ohne Erlaubnis und ohne jegliche Belege (Zitat: "The FBI has no hard evidence connecting Bin Laden to 9/11",
    siehe http://www.informationclearinghouse....ticle13664.htm )
    in ein fremdes, souveränes Land einfällt, ein Haus in einer Stadt stürmt und dort eine Person und deren Bewohner kurzerhand exekutiert.
    Dann würde mich mal interessieren was der Deutsche Stammtisch gesagt hätte, wenn das amerikanisches Miltär exakt dasselbe Szenario anstatt in dem fernen für uns fremden Land wie Pakistan in einem genauso souveränen Staat in Europa durchgezogen hätte - oder bei uns in Deutschland!
    Ja, was hättet ihr gesagt, wenn die USA mit einer militärischen Einheit in Deutschland eingefallen wäre, jegliches Völkerrecht, Grundrecht und sonstiges Recht unserer Zivilisation gebrochen hätte und in einer deutschen Provinzstadt einen Feind der USA zu töten? (Alternativ in Oberschledorn die "Sauerland-Gruppe" auszuheben)
  2. #11

    Wohltuend

    Es ist wohltuend, wenn in der allgemeinen Hysterie und der Jubelorgie über den Tod eines Menschen jemand den Finger hebt und diesen in die Wunde legt. Weder Politiker, noch die Kommentatoren der diversen Medien sind auf die Idee gekommen, mal zu hinterfragen, was da eigentlich passiert ist. Soweit ist die Gleichschaltung der Medien schon fortgeschritten un das deutsche Vasallentum gegenüber den Amerikanern verbreitet. Kurz gesagt: Die USA haben sich auf die gleiche Stufe, wie die von ihnen bekämpften Terror- und Schurkenstaaten begeben. Sie geben vor, ein demokratisches Land mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu sein und lassen mittels militärischer Kommandoaktion auf fremden Territorium und ohne Wissen der dortigen Regierung einen Menschen umbringen. Und um der Unrechtsmäßigkeit noch die Krone aufzusetzen, lässt man den Leichnam einfach mal so verschwinden. Dies ist ein, weder mit dem Völkerrecht, noch mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu vereinbarendes Handeln und lässt sich auch nicht mit Umstand begründen, dass es sich bei bin Laden um einen Topterroristen gehandelt hat.
  3. #12

    re

    "Bin Laden ist tot und das ist gut so und mehr nicht."


    Das sagen sie, ich wage es einerseits noch zu bezweifeln dass er tot ist, anderseits finde ich es schon gar nicht gut. Wir sind hier schließlich nicht bei 007.. oder doch?
  4. #13

    platter Artikel

    "Vielleicht liegt es ja es ja an der Vieldeutigkeit seiner greisen Gesichtszüge." So deutet Journalist Twickel die Frage warum Schmidt als nationales Gewissen ernst genommen wird. Nicht etwa wegen seiner klugen Entscheidungen,z.B. sich nicht von ( RAF) Terroristen erpressen zu lassen, nicht wegen seiner international anerkannten Weltpolitik, nicht wegen seiner handelnden Führungsqualitäten usw, usw...
    Und in einem weiteren Punkt ist Schmidt´dem Journalisten überlegen: er weiß, wann er zu einem Thema wenig zu sagen hat. Diese Erkenntnis fehlt Twickel.Er scheint geeigneter für kleine Lokalartikel.
  5. #14

    Sendung kam zu spät...

    Als H.Schmidt- Fan bedaure ich, vor Sendungsbeginn eingeschlafen zu sein. Der Altkanzler ist ein Phänomen - und seine Argumente und Einschätzungen sind immer wieder substantiell und sehr anregend ! Im Gegensatz zu denen von vielen anderen, jüngeren Politikern!
  6. #15

    Einspruch!

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Die Sendung von Beckmann muss man sich nicht antun, es ist doch uninterssant was da die Leute sagen.
    Bin Laden ist tot und das ist gut so und mehr nicht.
    HR
    Da würde ich vehement widersprechen!

    Hernn Beckmann muß man sich sicherlich nicht antun und es ist schade, dass er und nicht z.B. Frau Maischberger diese Talkshow gemacht haben, aber die Meinung eines Helmut Schmidt und Scholl-Latour zu diesem Thema zu hören ist für mich höchst interessant!
  7. #16

    diese !

    Sendung sollte man vielleicht sagen. Es ist bei allem Respekt schon schwierig Schmidt zu lauschen, bei Scholl-Latour geht es schon lange schwer durch seine nuschelei.
  8. #17

    Mir war bis dato...

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Die Sendung von Beckmann muss man sich nicht antun, es ist doch uninterssant was da die Leute sagen.
    Bin Laden ist tot und das ist gut so und mehr nicht.
    HR
    ...nicht bewusst, dass die Welt so einfach zu erklären ist. :-)

    (Davon losgelöst war die Sendung wirklich kaum sehenswert, obwohl ich mir diese zufällig ansah.)
  9. #18

    wichtigtuer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei*alte Bekannte*diskutierten bei "Beckmann" den Tod Osama Bin Ladens: Peter Scholl-Latour gab den gemütlichen Machiavellisten, Helmut Schmidt räsonierte über Völkerrecht und die Weltpolizisten-Rolle der USA - mit Understatement natürlich.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,760269,00.html
    ..jaja . bei der Frage zu Lybien nur keine Stellung beziehen...sonst könnte mann ja später bezügl. dieser Haltung kritisiert werden oder Herr Schmmidt ?....Da wo der Spiegel eine altersweisen Altkanzler sieht ist leider meiner Meinung nach nur noch ein schwafelnder Wichtigtuer.
  10. #19

    Schade Herr Beckmann, entweder man interviewt zwei oder lädt nur einen ein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei*alte Bekannte*diskutierten bei "Beckmann" den Tod Osama Bin Ladens: Peter Scholl-Latour gab den gemütlichen Machiavellisten, Helmut Schmidt räsonierte über Völkerrecht und die Weltpolizisten-Rolle der USA - mit Understatement natürlich.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,760269,00.html
    Leider hat es SPON versäumt einige wichtige Statements von Altkanzler Helmut Schmidt zu erwähnen, so z.B. was er zur Stimmenthaltung von Außenminister Westerwelle zum UN Mandat in Libyen gesagt hat. Beckmann hat mir allerdings auch nicht gefallen, weil er sich zu sehr auf den Altkanzler konzentrierte und viel zu wenig das Gespräch mit Peter Scholl-Latour suchte. Wenn ich an seiner Stelle dort gesessen hätte, ich wäre mir als Staffage vorgekommen.
    Wer zwischen den Zeilen des Gesagten lesen kann, für den waren aber die Aussagen von unserem Altbundeskanzler sehr aufschlußreich und zeigen seine wahre Stärke. Das Erfahrene zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Hier haben Peter Scholl-Latour, den ich sehr Schätze und der Altbundeskanzler Helmut Schmidt einiges gemeinsam. Gepaart mit ihrer großen Erfahrung ist das genau die richtige Mischung.

    Insgesamt haben mir die Geinterviewten besser gefallen als der Interviewer. Dieser muß meiner Meinung nach noch Anstand, Höflichkeit und Respekt lernen. Da hat er noch einen weiten Weg zu beschreiten. Hier haben sowohl Johannes B. Kerner als auch PPeter Beckmann eines gemeinsam.








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