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Schmäh-Ansprache über US-Bürger: US-Medien läuten Romneys politisches Ende ein
AFPMitt Romneys neuerliche Panne im US-Wahlkampf könnte bereits jetzt den Ausgang der Präsidentenwahl besiegeln. In einem heimlich gedrehten Video beschimpfte der Republikaner die Wähler des Amtsinhabers Obama - sie lägen dem Staat auf der Tasche. US-Medien schreiben schon den Abgesang auf den republikanischen Herausforderer.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...856406,00.html
- #1 18.09.2012 10:00 von
- #2 18.09.2012 10:08 von
Na ja, politisches Ende ist ja wohl etwas übertrieben. Das Video dürfte ihm nicht nur Stimmen gekostet haben. Am rechten Rand gibt es sicher eine Menge Leute die denken, 'Ja der Mann hat recht'. Romney dürfte auch einige Nichtwähler aus dem Mittelstand gewonnen haben.
- #3 18.09.2012 10:08 von
- #4 18.09.2012 10:12 von
Möglich. Auf der anderen Seite müßte Obama in seiner 2.Amtszeit aber auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen. Das gilt sowohl bei europäischen, vor allem deutschen, Herzblutthemen wie dem Klimaschutz, als auch bei anderen. Ich glaube auch das die Frage Irankrieg ja oder nein eher in Israel als in den US entschieden wird. Israel ist schleißlich das Land dem rhetorisch mit Vernichtung gedroht wird und das praktisch in der Reichweite iranischer Waffen liegt. Es scheint mir auch kaum vorstellbar das ein Präsident Obama Israel im Fall des Falles im Regen stehen läßt.
- #5 18.09.2012 10:13 von
Freude
Einfach mal ne Meinung sagen - das soll Journalismus sein ? Das gibt es auch bei Bild.de
Am meisten scheinen sich Journalisten bei SPON über Romneys Wahlkampfsorgen zu freuen. Das Niveau bei SPON war nie besonders, gibt aber aber immer noch Raum, den Sinkflug zu proben. Die patriotische SPON-Formel für die USA unter Obama ("Schwaches Amerika = Starkes Deutschland") wird in die Hose gehen - das hat noch nie geklappt. Dafür braucht man auch kompetente Politik in Deutschland. Da hilft das Lästern / Mosern / Nörgeln über Nachbarn nicht weiter. - #6 18.09.2012 10:18 von
More to come
Romney besteht ja lauthals darauf, dass das gesamte Video publiziert wird, nun bei Huffington Post kann man es sich anschauen. Dass der Mann aber glaubt, ihm würde das nützen...tsts. Man muss sich nur anschauen, was er nach seiner "47% sind faule Säcke"-Tirade für Weisheiten zum besten gibt. Der Mr Money feiert fröhlich den chinesischen neo-Manschester Kapitalismus mit Hungerlöhnen, engen Schlafsälen und Stacheldraht ums Firmengelände. Dass die jungen Frauen, die dort schuften, von ihrem Hungerlohn auch noch den grössten zur Seite legen, weil man(n) in China auch noch ordentlich Austeuer erwartet, findet der feine Herr auch ganz grossartig.
- #7 18.09.2012 10:20 von
mal abwarrten
weder was wir Europaer denken noch was die Washington Post denkt, ist wahlentscheidend. Die USA sind seit mehr als 4 Jahren in einer Rezession, die zwar von den Republikanern verschuldet wurde, aber wo man eben nicht überzeugt ist, ob Obama wirklich ein Rezept hat....alle anderen Themen interessieren die Amis überhaupt nicht...da kann Romey selbst einen Krieg mit China anfangen.
Der SPON muss mal aufhören, alles durch die europäische Brille zu betrachten. - #8 18.09.2012 10:21 von
Keine Sorge, wie sagten auch SPD-Obere:
wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. Die FDP und die CSU sind in guter Gesellschaft. Es war im übrigen ein Parteimitglied der Linken im Bundestag welcher fand dass "ihm ein Porsche natürlich zustünde ...!"
und diese Leute wollen UNS, die Armen, vertreten? Lachhaft. Da sind sich alle Parteien gleich. Motto: In der Öffentlichkeit Champagner trinken und wenn wir uns wundern noch rufen: "WAS, du hast kein Geld für Champagner? Tja, dann musst du Wasser trinken!" - #9 18.09.2012 10:29 von
Ich stimme mit vielen Einstellungen von Mitt Romney nicht überein, aber ihm aus dieser Aussage einen Strick zu drehen empfinde ich als übertrieben. Vor einem Publikum aus Wahlkampfunterstützern, die 50000$ Eintritt zahlen, werden Informationen über konkrete Wahlkampfstrategien erwartet und nicht das übliche bla bla der Politiker. Ich weiss nicht ob die genannten Zahlen stimmen, aber klar zu definieren, dass man als konservativer Politiker keine Stimmen von den Arbeitslosen erwartet, sondern die 10% unsicheren Wähler überzeugen will, ist doch nur ehrlich.
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