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Schlösser und Alarmanlage: Wie Radler ihren Drahtesel sichern können

carroux.comLangfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut - und das kann bei teuren Geräten einen großen Verlust darstellen. Mit gut gewählten Abstellplätzen, einem guten Schloss und einer Alarmanlage kann den Dieben der Klau jedoch erschwert werden.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...826646,00.html
  1. #1

    »Zusätzlich kann man beim Sender auch einen Erschütterungssensor einschalten. Dann geht der Alarm schon los, sobald das Rad berührt wird.«

    So nett die Idee auch ist - aber die Vorstellung, dass auf einem Fahrradparkplatz an der Uni, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt alle zwei Minuten ein Alarm losgeht, weil jemand das Rad gestreift oder 10 cm zur Seite gestellt hat, klingt nicht sehr erfolgversprechend.
  2. #2

    Erschweren - ja....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Langfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut - und das kann bei teuren Geräten einen großen Verlust darstellen. Mit gut gewählten Abstellplätzen, einem guten Schloss und einer Alarmanlage kann den Dieben der Klau jedoch erschwert werden.

    Schlösser und Alarmanlage: Wie Radler ihren Drahtesel sichern können - SPIEGEL ONLINE
    ....nützt aber gar nichts wenn die Schweinebande einem dann explizit den Keller aufbricht !
    Die haben gesehen wie ich die teuren Mountis in den Van geschoben haben und 3 Wochen später waren die schönen Teile weg.
    Von der Hausratversicherung (inzwischen gekündigt) gab es ganze 150,- € pro Rad - na toll.

    Auf der anderen Seite ist es doch genauso lächerlich wenn man beim Fahrradgewicht an jedem Gramm spart (Titanschrauben !) um sich dann ein 3 kg schweres Sicherheitsschluss ans Rad zu hängen, oder in der Gepäcktasche mitzuführen.

    Ich plädiere dafür es wie im "Wilden Westen" bei Pferdedieben zu machen, Fahrraddiebe an der nächsten Laterne aufknöpfen....
    O.K. war ein Gag... ;-)
  3. #3

    Wir fahren alle wieder Auto

    Mobile Alarmanlage Kevin: Das Sicherungssystem Kevin besteht aus den zwei Komponenten Sender und Empfänger. Der Sender steckt beispielsweise in der Fahrradtasche oder ist unter dem Sattel versteckt. Entfernt sich der Sender mehr als 10, 15 Meter vom Empfänger, geht der Alarm mit 105 dB los.
    Der Sender steckt in der Fahrradtasche oder ist unter dem Sattel versteckt? Da entferne ich als Dieb doch den Sender, entsorge ihn im nächsten Gully und schwinge mich aufs Rad.
    Nachdem ich neulich an ein paar auf einer Parkbank sitzenden Jugendlichen vorbeigelaufen bin und es piepte, sagte einer der Jugendlichen: "Oh, da laufen sogar zwei Handys", womit er recht hatte. Technik macht´s möglich.
    Solange Lastwagen mit Anhänger vollbeladen mit durchnumerierten "Fahrradteilen" ungehindert die Grenze passieren, wird niemand den Fahrradklau stoppen. In unsreren Rekordjahr 1988 haben wir, vier Personen, fünf Fahrräder gelassen.
  4. #4

    ...die eigene Wohnung. Ich fahre eh nur noch Faltraeder, momentan ein Birdy und ein Brompton und die passen in die kleinste Bude. Da regnet es dann auch nie und putzen kann man die unter der Dusche, wenn man keine Wanne hat.

    Viele denken ja immer noch, Faltraeder wären langsamer als grosse, aber auf meinen Strecken bin ich mit einem guten Stevens Cross-Rad nicht einen Hauch schneller. Auch der Komfort laesst kaum Wuensche uebrig. Ein Birdy ist gefedert wie ein Fully, hat aber dank der kleineren Reifen weniger Reifenauflage und kann bei gleichem Reibungsverlust mit dickeren Reifen gefahren werden. Grosse Reifen haben eigentlich nur im Gelaende Vorteile und wenn man viel Gepaeck unterbringen will, mit dem entsprechendem Rad. Ansonsten sind grosse Laufraeder nur preiswerter und dafuer viel unpraktischer. Und wenn ein Rad ueber 1000 Euro gekostet hat und draussen steht, sollte man lieber auf eine Versicherung als auf das Schloss setzen.
  5. #5

    Das wichtige ist, dass ein Bügelschloss ist. Da sind aber auch die der niedrigsten Qualitätsstufe schon so fest, dass man mit einer Akku-Flex viel zu lange braucht, und ne Netz-Flex braucht.

    Der Schließmechanismus muss unbedingt ein Drehscheiben-Schloss sein. Die Schlüssel sehen dann so rund aus wie bei Abus Granit.

    Kryptonite mit der alten Geschichte vom Kugelschreiber zu traktieren, ist etwas unfair. Nach diesem Debakel führten sie die Drehscheibenschlösser in allen Preisklassen ein. Bei Abus gibts die erst in den teureren Klassen. Man kann also sagen, ein preiswertes Abus-Bügelschloss ist wesentlich sicherer als ein preiswertes Kryptonite und solche Techniken wie im youtube-video gezeigt, funktionieren bei keinem Kryptonite-Bügelschloss.

    Ich fahre Abus, aber nur weil ich mit einem Schlüssel gleich mehrere Schlösser bedienen möchte (so kann ein schweres Schloss bei der Arbeit hängenbleiben, und eins vor der Haustür, und ich muss nicht immer 2kg Bügelschloss mit mir rumfahren).

    Hätte ich das nicht benötigt, wäre Kryptonite meine Wahl gewesen, da hätte ich Drehscheibenschlösser auch bei der preiswertesten Schlossgruppe bekommen. Gleiche Sicherheit für weniger Geld. Leider geht das mit dem einheitlichen Schlüssel für alle Schlösser nicht bei Kryptonite.


    Jedes Rad wiegt 20kg ;) :
    Ein Rad was 20kg wiegt, braucht kein Schloss.
    Ein Rad was 15kg wiegt, braucht 5kg Schlösser
    Ein Rad was 10kg wiegt, braucht 10kg Schlösser.
  6. #6

    Zweck

    Sorry - aber ich kapier's nicht.
    Jedes Jahr Hundertausende ... was wollen die damit?
    Man mag mir nun meine mangelnden soziologischen Kenntnisse verzeihen, aber eben der Personenkreis der Raeder klaut gehoert m.E. weniger zu den Leuten, die selbst Rad fahren. Noch dazu dort wo man lebt und Gefahr laeuft, mit einem teuren Exemplar erwischt zu werden.
    Also schafft man die Raeder 400km weit weg, und dann? Wer kauft denn bitte, egal wie billig, ein geklautes hochwertiges Rad?
    Die Variante "ab nach Afrika oder Kirgisistan" leuchtet mir auch nicht ein, kein Fully oder Rennrad ergibt dort einen Sinn.
    Wo also landen alljaehrlich die vielen geklauten (teuren) Raeder? Mir leider ein voelliges Raetsel...

    Und in was fuer einem Land leben wir eigentlich, dass man nicht mal seinen 50 Euro Drahtesel fuer 10min neben dem Kiosk abstellen kann.
  7. #7

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    . Man kann also sagen, ein preiswertes Abus-Bügelschloss ist wesentlich sicherer als ein preiswertes Kryptonite
    Genau andersrum wars gemeint.
    Die preiswerten Abus-Bügel haben keinen Drehscheiben-Schließmechanismus und sind prinzipiell innerhalb weniger Augenblicke zu öffnen.
  8. #8

    Zitat von jack-maierhofer Beitrag anzeigen
    Sorry - aber ich kapier's nicht.
    Jedes Jahr Hundertausende ... was wollen die damit?
    Man mag mir nun meine mangelnden soziologischen Kenntnisse verzeihen, aber eben der Personenkreis der Raeder klaut gehoert m.E. weniger zu den Leuten, die selbst Rad fahren. Noch dazu dort wo man lebt und Gefahr laeuft, mit einem teuren Exemplar erwischt zu werden.
    Also schafft man die Raeder 400km weit weg, und dann? Wer kauft denn bitte, egal wie billig, ein geklautes hochwertiges Rad?
    Die meisten werden wohl in Einzelteile zerlegt und die Einzelteile incl. Rahmen über Ebay vertickt.

    Man kann aber auch in der gleichen Großstadt mit einem teuren Rad rumfahren, und wird keine Probleme bekommen, wenn man nicht im gleichen Stadtteil wie der Beklaute wohnt, und kein Zufall geschieht. Die Polizei wird einem keinen Stress machen, die kontrollieren die Rahmennummern maximal während ner Beleuchtungskontrolle mal, aber auch das nur alle Jubeljahre.

    In meiner Jugend lief das teils auch so ab, dass die Leute die selbst radfahren, sich aber ein teures Exemplar nicht leisten konnten, einem Auftragsdieb eine dreistellige Summe boten, damit er ihnen ein spezielles Modell besorgt. Wenn man ein teures beliebtes Modell hat, kann es durchaus sein, dass man beschattet wird, und der Typ erstmal beobachtet an welcher Stelle, welcher Situation im Alltag, das Rad besonders schlecht gesichert ist.
  9. #9

    Zitat von jack-maierhofer Beitrag anzeigen
    Sorry - aber ich kapier's nicht.
    Jedes Jahr Hundertausende ... was wollen die damit?

    Wo also landen alljaehrlich die vielen geklauten (teuren) Raeder? Mir leider ein voelliges Raetsel...
    Selbst in der Nachbarschaft erlebt, in einer Kleinstadt wohlgemerkt: Man kommt Samstag Abend voll aus der Kneipe, klaut ein Rad und fährt damit heim. Bevor man ins Bett geht schmeißt man's ins nächste Gebüsch, fertig. Und das jede Woche.


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