Hm.
Zu Herrn de Jager fällt mir nur sein Auftritt im Ausimax der CAU Kiel ein, wo er einem gestandenen Professor auf dessen Kritik hin mitteilte, dieser sei (unsauber zitiert, aber im Wortsinne treffend) ein Büttenredner. Na prima.
DPAJost de Jager hat es nicht leicht. Immer dieselben Klischees: farblos sei er, blass und trocken. Dabei nennt ihn die Kanzlerin einen "tollen Typen". Er soll die CDU in Schleswig-Holstein an der Macht halten. Auch wenn er bloß als Ersatzmann kam.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829405,00.html
Hm.
Zu Herrn de Jager fällt mir nur sein Auftritt im Ausimax der CAU Kiel ein, wo er einem gestandenen Professor auf dessen Kritik hin mitteilte, dieser sei (unsauber zitiert, aber im Wortsinne treffend) ein Büttenredner. Na prima.
Der Mann ist genau so ein etablierter CDU-Politiker wie alle anderen auch.
Heute Morgen hat er gegen 7:40h auf WDR 5 ein Interview gegeben.
Zur Frage der Finanzierung seiner "Ideen" würde er das Geld nehmen das die Schweiz aus dem Steuerabkommen zahlen soll.
Er tat natürlich so als ob die Opposition das Geld das alle so gut gebrauchen könnten, seitens der bösen Rot-Grün-Blockade im Bundesrat verhindert. Daß das bereits von der Regierung unterschriebene Gesetz ein Schlag gegen alle ehrlichen Steuerzahler ist, weil die Hinterzieher trotz Abgaben immer noch zu gut behandelt werden, und die Schweizer Banken schön die Einladung zur Schwarzgeldverwaltung aufrecht erhalten können, wurde selbstverständlich verschwiegen.
Solch ein einzelnes Detail reicht mir schon um zu erkennen dass hier nur Personen ausgetauscht werden, nicht aber Inhalte.
Die Medien machen aus solchen Universaltypen dann schnell einen Hoffnungsträger der Partei und vermitten fast das jetzt alles besser wird.
Die Groß-Medien berichten seit Wochen (oder seit S21) fast nur noch über die Parteien und das voller Elan. Gerade bei der Einheits-Partei CDU_SPD_GRÜNEN werden nur Personen ausgetauscht.
Wo bitte liebe Medien wird über die drängensten Probleme der Gesellschaft berichtet. Oder ist mal wieder nur Wahlkampf-Schweigezeit. Ja nur keine Unruhe unter den Wählern erzeugen und bitte keine "Noch-Nichtwähler" reaktivieren. Dafür ist wohl immer noch Zeit, wenn die Wutbürger die Banken stürmen (in 2015).
Gerade die neuesten Entwicklungen zum Arbeitsmarkt in Super-Deutschland wären doch ein paar mehr Hintergrundstories wert.
Da sieht man mal, wie unterschiedliche doch die Ergebnisse von Wahlumfragen interpretiert werden ...
In den letzten vier Umfragen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat die FDP in jeder Umfrage so abgeschnitten, dass sie in den Landtag gekommen wäre - Tendenz steigend. Trotzdem steht im Artikel
Bei den Umfragen zur Landtagswahl in NRW sehen die Zahlen für die FDP sogar etwas ungünstiger aus. Trotzdem wird hier von den Autoren der zugehörigen Artikel davon ausgegangen, dass die FDP nahezu sicher im NRW-Landtag sein wird. Das kann doch nicht nur am neuen marktradikalen Messias Linder liegen?Zitat von Artikel
Mein Dank gilt der SSW für ihre Bereitschaft, dabei mitzuhelfen, auch in Schleswig-Holstein einen Politikwechsel herbeizuführen.
Wieder einmal ist es SPON gelungen, sich nach vier Jahren CDU/FDP-Landesregierung in Schleswig-Holstein möglichst nicht inhaltlich mit Positionen und Zielvorstellungen der CDU und ihrem Spitzenkandidaten zu beschäftigen, sondern Momentaufnahmen aus dem Wahlkampf "erfrischend" zu präsentieren. Dass Politiker in dieser Zeit gern sehr viel versprechen, was sie über Jahre der Regierungsverantwortung doch anders gemacht haben, hat sich wohl mindestens zu den Piraten und deren Wählerschaft herumgesprochen, für flotte Inet-Schreiber eines eigentlich für investigativen Journalismus bekannten Mediums ist dieser fragende Ansatz jedoch schon zu viel verlangt.
Wenig bekannt ist DIE- nach eigenem Bekunden - einzige Personalie der CDU Schleswig-Holstein fur die Zeit nach der Wahl:
Lübecks Bürgermeisterkandidatin Dinges-Dierig will CDU-Bildungsministerin werden
Auszug: "Die CDU will nach einem Sieg bei der Landtagswahl am 6. Mai auf dem Bildungsministerium beharren und die frühere Hamburger Schulsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (59) zur Ministerin machen. Nach 24 Jahren sei es an der Zeit, dass die CDU in Schleswig-Holstein die Deutungshoheit in der Bildungspolitik zurückgewinne, sagte der CDU-Spitzenkandidat, Wirtschaftsminister Jost de Jager, am Freitag in Kiel. Dies sei seine einzige Personalie vor der Wahl. Ein Schattenkabinett werde er nicht aufstellen und auch nicht weitere Ministerien bereits beanspruchen."
Über deren Zeit als Bildungssenatorin Hamburgs fasst Wikipedia zusammen:
Alexandra Dinges-Dierig
"In der Zeit als Senatorin war sie 2007 verantwortlich für einen Sponsoring- und Werberichtlinienentwurf für die Schulen der Hansestadt Hamburg. Laut diesem Entwurf sollen Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte an Schulen zu bewerben. Dadurch sollten die Schulen in die Lage versetzt werden, mit diesen Geldern ihre Ausstattung zu verbessern.
Im Oktober 2007 wurde ihr als Vertreterin der Behörde für Bildung und Sport der Stadt Hamburg ein Big Brother Award in der Kategorie „Regional“ für die Einrichtung eines Schülerzentralregisters verliehen, mit dem auch ausländische Familien ohne Aufenthaltserlaubnis hätten aufgespürt werden können.
Ihr Vorschlag kurz vor der Wahl im Februar 2008, die gestiegenen schulischen Anforderungen an Kinder durch Einführung von weiterem Schulunterricht am Samstag zu „entzerren“, stieß in Hamburg auf breite Ablehnung. Auch der amtierende Erste Bürgermeister von Beust (CDU) distanzierte sich."
In Schleswig-Holstein steht diese Personalie für den "Erhalt des Gymnasiums". Wie wir uns den vorstellen könnten, hat sie in Hamburg schon praktisch erwiesen. Alles klar?!
Das Pflegepersonal hat die Politik de Jager schon zu spüren bekommen. Nun sollen die Gebäude verkauft werden, ratet mal wer die Miete für die Gebäude dann bezahlen darf.
Welche lehren sind aus derartigen Machenschaften zu
ziehen, - doch nur eins, das mit den etablierten Parteien
keine vernünftige, stabile und solide Politik zu erwarten ist,
vor allem nicht von der FDP.
Eine große Koalition wäre mir am liebsten, zusammengesetzt aus
Grüne, Piraten, Linken und dem SSW, - das ist keine Utopie!
Diese Konstellation wäre in D fast gleichzusetzen mit der
französischen Revolution, - die ist für Europa nicht mehr fern.
Die Ursachen Heute, sind die gleichen wie damals, man sollte
das mal bedenken!