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Schleswig-Holstein und die Folgen: FDP feiert ihr Comeback, SPD enttäuscht

DPATrendwende? Oder Einzelfall? Nach dem Erfolg in Kiel hofft die gebeutelte FDP auf einen Aufschwung. Enttäuschung herrscht dagegen bei der SPD. Eine Woche vor der Wahl in NRW hätten sich die Genossen mehr Rückenwind erhofft. Plötzlich scheint selbst die Ampel wieder eine mögliche Koalitionsoption.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831653,00.html
  1. #10

    Erleichterung

    Ich hatte schon befürchtet, dass meine Stimme für die FDP am kommenden Sonntag für die Katz wäre, aber jetzt weiß ich, dass ein Lindner mindestens 10 Prozent holt, wenn ein Kubicki auf Acht kommt. Zwar ist das noch nicht der Sieg über den "Gerechtigkeits"-Shitstorm, der uns in den Abgrund zu ziehen droht, zwar ist das noch nicht der Beweis dafür, dass sich die FDP eine neoliberale Vernunftpolitik auf ihre programmatischen Fahnen schreibt und dieses Programm dann auch konsequent, ernst und ohne Ballyhoo verficht, aber die tödliche Vision einer verhartzten und verdummten Gesellschaft, die quasi geschlossen und wie weiland Pol Pot die Enteignung der Produktivkräfte für "gerecht" und zielführend hält, ist erst einmal deutlich weniger bedrohlich seit heute.
  2. #11

    Alles Statistik...

    Zitat von Mullersun Beitrag anzeigen
    -7% sind also ein Comeback? Ich würde eher sagen das die FDP in SH den Bremsfallschirm gezogen hat, mehr nicht. Das dies wohl in erster Linie auf das Konto von Herrn Kubicki geht ist zudem ein Regionalereffekt und nicht die bundesweite Wiederauferstehung der FDP.
    Wenn ich sonst nur so um 5- 6% tänzelte, dann einmal 15 Prozent hatte und nun so ca. 8, dann ist das nun mal das zweitbeste Ergebnis dieser unsäglichen - "du weißt schon welche Partei" (den Gag konnte ich mir nicht verkneifen)...
  3. #12

    Wishful thinking

    FDP feiert ihr Comeback
    Wie bitte? Von gut 14 Prozent auf 8 abgesackt, der größte absolute wie auch relative Verlierer soll auf einmal der Gewinner sein? Mit Verlaub, da ist im Redakteursstübchen aber gar nichts mehr in Ordnung.

    Wird es demnächst auch als Erfolg für die Union verkauft, wenn sie auf 15% kommt bei der nächsten Kiel-Wahl? Weil die Umfragen in der Zwischenzeit womöglich - bis zu einer steuerfinanzierten Parteienwerbung - die Partei einmal bei 10% gesehen haben?
  4. #13

    Kein Titel

    Zitat von buntesmeinung Beitrag anzeigen
    wird in NRW gewählt.
    Nichts Neues, klar.
    Mal sehen, wie es dann für die FDP aussieht.
    In S-H. konnte die FDP zweifellos von der Popularität des Herrn Kubicki, dem sogar ich einiges abgewinnen kann, profitieren.
    Auch Lindner, dem ich nichts abgewinnen kann, hat einige Popularität und könnte es vielleicht sogar schaffen, die FDP über die 5%-Hürde zu schleppen.
    Traurig genug, dass die Wähler (auch in Landtagswahlen) der FDP nicht den überfälligen Todesstoss versetzen.
    Warum sollten sie - die SPD-Wähler machen es ja auch nicht und der Verein ist an Realitätsverleugnung ja nun gar nicht mehr zu überbieten...
  5. #14

    Rösler von Kubickis Gnaden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trendwende? Oder Einzelfall? Nach dem Erfolg in Kiel hofft die gebeutelte FDP auf einen Aufschwung. Enttäuschung herrscht dagegen bei der SPD. Eine Woche vor der Wahl in NRW hätten sich die Genossen mehr Rückenwind erhofft. Plötzlich scheint selbst die Ampel wieder eine mögliche Koalitionsoption.

    Schleswig-Holstein: FDP hofft auf Aufschwung im Bund - SPIEGEL ONLINE
    Rösler von Kubickis Gnaden...ob das so erhebend ist?
  6. #15

    Zitat von Moxxo Beitrag anzeigen
    "FDP feiert ihr Comeback, SPD enttäuscht"

    Mit Verlaub, werte Spiegel-Redaktion, die simplen Fakten widersprechen dieser Überschrift.

    Laut aktueller Hochrechnung hat die FDP in dieser Wahl fast sieben Prozent eingebüßt, die SPD deutlich dazugewonnen und die Grünen leicht zugelegt.
    Nein, die Überschrift ist ok. Die Landtagswahl hängt nicht im luftleeren Raum für 4 Jahre.
    Die 14% der FDP sind unrealistisch - jeder weiss das. Im Gegenteil: Man ging davon aus, dass sie eventuelle rausfliegt. Genauso hatte die SPD einen großen Sieg erwartet - ihr Spitzenkanditat redete von mehr als 40%.
    Gemessen an diesen Ansprüchen vor der Wahl trifft es die Überschrift genau.
  7. #16

    Zitat von Mullersun Beitrag anzeigen
    -7% sind also ein Comeback? Ich würde eher sagen das die FDP in SH den Bremsfallschirm gezogen hat, mehr nicht. Das dies wohl in erster Linie auf das Konto von Herrn Kubicki geht ist zudem ein Regionalereffekt und nicht die bundesweite Wiederauferstehung der FDP.
    Ich lach mich tot über die FDP-Basher. Der hat gesessen. Doch vor allem, es war klar absehbar! ;-) Sie sollten aus der Vergangenheit lernen, denn eines ist so sicher, wi das sie Sonne im Osten aufgeht: weder in NRW noch im Herbst 2013 bei der Bundestagswahl fliegt die FDP raus. :-)))
  8. #17

    ...

    Zitat von Mullersun Beitrag anzeigen
    -7% sind also ein Comeback? Ich würde eher sagen das die FDP in SH den Bremsfallschirm gezogen hat, mehr nicht. Das dies wohl in erster Linie auf das Konto von Herrn Kubicki geht ist zudem ein Regionalereffekt und nicht die bundesweite Wiederauferstehung der FDP.
    Ich denke, auch in NRW wird die FDP den Einzug ins Parlament schaffen, dass ist ärgerlich weil es die Regierungsbildung unnötig schwierig macht, aber grundsätzlich hat die FDP bei Landtagswahlen ein einfaches Mittel gefunden sich zu Aufwind zu verschaffen, man muss sich einfach nur gegen die Politik der Regierung positionieren, das man in der auf Bundesebene selbst mit sitzt ist ja egal.

    Kubicki hat sich deutlich von der Politik in Berlin abgegrenzt und auch Lindner versucht mit Aussagen gegen Steuersenkungen und gegen das Betreuungsgeld vor allem auf unliebsame Punkte der Berliner Politik zu zielen.

    NRW und SH könnten ein Vorgeschmack auf den Bund 2013 sein. Auch dort werden die Piraten wahrscheinlich die Partei sein die zwischen einer Rot-Grünen und einer Schwarz-Gelben Regierung steht. Denn aktuell sind die beiden ja weitestgehend gleichauf.
    Auch zeigt sich wie in so ziemlich jeder Wahl, dass die SPD vor allem Klientel hat, die trotz aller Umfragen sich am Ende doch gegen eine Wahl entscheidet. Die Ungenauigkeit an Umfragen liegt oft daran, dass die CDU-Wählerschaft deutlich älter ist und am Sonntag auch wirklich zur Wahl geht, wenn sie es so angibt, während es sich SPD-Wähler dann oft doch noch anders zu überlegen scheinen^^.
  9. #18

    Der grosse Gewinner ist Kubicki

    Wähler wählen keine Boy Groups. Das wird auch die Wahl in NRW nächste Woche belegen. Weil dort der Lindner von der FDP abgestraft wird.

    Sondern die wollen erfahrene, einigermassen seriöse Figuren haben, die sie auch einschätzen können. Selbst die jüngeren PISA-Gebildeten vertrauen ihr Schicksal wohl lieber Menschen an, die aus der Natur des Lernens her (Zeitbedarf) mehr Wissen haben müssen.
  10. #19

    Kann man eigentlich nicht einmal zugeben

    Zitat von Moxxo Beitrag anzeigen
    "FDP feiert ihr Comeback, SPD enttäuscht"

    Mit Verlaub, werte Spiegel-Redaktion, die simplen Fakten widersprechen dieser Überschrift.

    Laut aktueller Hochrechnung hat die FDP in dieser Wahl fast sieben Prozent eingebüßt, die SPD deutlich dazugewonnen und die Grünen leicht zugelegt.

    Was man allenfalls ableiten könnte, wäre die Tatsache, dass Schwarzgelb nicht so katastrophal verloren hat, wie man vielleicht hätte erwarten können.
    Solange diese beiden Parteien ihre Positionen nicht grundlegend ändern, werden sie weiterhin abgestraft werden, die kommende NRW-Wahl wird diesen Trend bestätigen.
    Der Lack ist ab, man kann eben nicht völlig gegen die Interessen der Mehrheit regieren. Nicht auf Dauer.
    das die SPD ihr Wahlziel! verfehlt hat. Aber gründlich verfehlt. Diese Wahl hatte doch ausser den Piraten keinen einzigen Sieger ...


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