DPADie Liberalen im Schleswig-Holstein können hoffen: Seit langem kommen sie in einer Umfrage wieder auf fünf Prozent - und würden damit den Wiedereinzug in das Landtag schaffen. Zwar spricht sich die Mehrheit der Befragten für einen Regierungswechsel aus. Für Rot-Grün wird es dennoch eng.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828506,00.html
Kubicki guter Mann, warum geht er nicht in die Bundespolitik
Aha? Und nun? Sollen die Piraten auf die Landtagswahl verzichten, damit der Herr Albig das Sagen bekommt?
Genau das ist mittlerweile die Denke der "großen" Parteien. Pfui Deibel kann ich da nur sagen.
Aber Herr Albig hat mir damit auch die Entscheidung abgenommen, wen ich wählen werde: Die Piraten!
Danke Herr Albig!
Die Anliegen der FDP - schlanker Staat, Eigeninitiative der Bürger, Schutz der Privatsphäre, Entschlackung des Steuerrechts, Stärkung des mittelständischen Unternehmertums, leistungsorientierte Schulen und Universitäten, Freiheit von staatlicher und kirchlicher Bevormundung, Freiheit im Internet, Offenheit für Zuwanderung, Nein zu bürokratischem Wildwucher, Ja zu Selbstverantwortung - sind in der Bevölkerung durchaus mehrheitsfähig. Leider wurden diese Anliegen in den letzten Jahren mehr schlecht als recht repräsentiert. Die Führungsfiguren der FDP haben es nicht geschafft, sich in der Öffentlichkeit den nötigen Respekt zu verschaffen. Westerwelle und Rösler sind Politiker, denen man einfach nicht abnimmt, was sie sagen. Dadurch entsteht der Eindruck, der deutsche Liberalismus sei eine halbseidene Veranstaltung.
Heuss, Genscher, Lambsdorff haben diesen Eindruck nie vermittelt, egal wie man zu ihrer Politik stand.
Ich glaube, es geht einfach darum, dem Liberalismus wieder einen Schuß Seriosität zu vermitteln. Mit den derzeit auf Bundesebene handelnden Personen ist das unmöglich.
Das ist nur bedingt richtig. Die derzeitigen Protagonisten der FDP vermitteln dem Wahlvolk vor allem eines:
Wie man in der Politik Karriere macht - ohne jemals eine qualifizierte Tätigkeit im realen Leben ausgeübt zu haben. Stabsarzt bei der Bundeswehr, das ist nun wahrlich keine Auszeichnung.
Sie haben Hildegard Hamm-Brücher und Gerhart Baum vergessen.Heuss, Genscher, Lambsdorff haben diesen Eindruck nie vermittelt, egal wie man zu ihrer Politik stand.
Westerwelle; sein primitives "Privat-vor-Staat"-Gebrüll und die Festlegung der Partei als Partei der Unternehmen, des Kapitals und der wohlhabenden Freiberufler haben die Partei dahingewirtschaftet, wo sie jetzt steht.
Es bleibt inwendig zu hoffen, daß diese Partei nicht in den NRW-Landtag gelangt.
Ihr bleibt nur der Mitleidseffekt.... .
Das wäre bedenklich.
Die SPON-Berichterstattung zum Weiterleben bleibt hochnotpeinlich. Nachdem Sie dieser Partei in der Phase ausgeprägtesten Siechtums manchmal mehrere Beiträge täglich als Überlebenszeichen spendiert haben, "klettert" sie nun Ihrer Darstellung nach heute laut NDR-Umfrage "über 5 Prozent". Tatsächlich sieht sie infratest dimap bei 5% und NICHT darüber.
Die SPD "verharrt" nach Ihrer Darstellung bei 32%; tatsächlich überholt sie erstmals seit Monaten wieder die CDU und wäre damit stärkste. Dass die derzeitige CDU-FDP-Regierungskoalition weiterhin nicht einmal 40% der Wähler erreichen könnte und auf keinen Fall weiterregieren kann, weil sich deutlich mehr als die Hälfte aller Befragten einen Regierungswechsel wünschen - diese entscheidende Wertung umschreiben Sie recht verklausuliert; als "Botschaft" offenbar in SPON nicht gerade gewünscht.
Seit Jahrzehnten kenne ich in Schleswig-Holstein die Berichterstattung der einst marktbeherrschenden Springer-Zeitungen, die aus ihrer parteipolitischen Präferenz noch nie einen Hehl gemacht haben. SPON ist auf bestem Wege, sich in diese Tradition einzuordnen. "Demokratische" "überparteiliche" "Nachrichtenberichterstattung" nennt sich das wohl ... und hat mit latenter Käuflichkeit gegenüber werbender Privatwirtschaft sicherlich überhaupt nichts zu tun. Aber peinlich ist es den verantwortlichen SPON-Journalisten sicherlich nicht.
32 13 4 = 49 % - das ist die absolute Mehrheit.