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Schleswig-Holstein: Gericht verurteilt Terrorwerber zu mehr als drei Jahren Haft
DPAHarry M. aus Neumünster warb im Internet mit Videos von Hinrichtungen für den Heiligen Krieg. Deshalb verurteilte ihn das Oberlandesgericht Schleswig zu drei Jahren und drei Monaten Haft. Während des Prozesses hatte sich der Konvertit uneinsichtig gezeigt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824101,00.html
- #1 27.03.2012 19:26 von
zu milde
Diese Propaganda wird als recht gefährlich eingestuft, somit ist das Urteil viel zu milde ausgefallen.
- #2 27.03.2012 22:20 von
Propaganda
ist aber nur gefährlich, wenn es Idioten gibt, die ihr folgen.
Es gehören immer zwei dazu.
Und deshalb finde ich das Strafmaß - soweit man das nach so dürren Fakten überhaupt kann - durchaus angemessen. Weniger wäre zuwenig, mehr wäre zuviel. Nach 2/3 der Zeit kann er wieder raus und wiederholen wird er diesen Unfug danach voraussichtlich nicht.
Ein gutes Urteil. - #3 30.03.2012 19:58 von
Fragwürdige Gefährdung
Was soll an dieser Propaganda eigentlich gefährlich sein? Kein normaler Mensch im Westen fühlt sich durch so etwas angesprochen und käme gar auf die Idee, allein wegen solcher Filmclips in irgendeine Wüste zu reisen, um sich an Waffen ausbilden zu lassen. Wer das will, kann auch in einen der zahlreichen Schützenverein gehen. Andererseits wer aus dortigen Kultuskreisen stammt und die Kriegshandlungen der Amerikaner miterlebt hat, insbesondere die Ermordung Unschuldiger durch Drohnenangriffe, dem müßten wir eigentlich das Recht zubilligen, in Videoclips diese Kriegsverbrechen zu dokumentieren und zum Kampf gegen die aus deren Sicht Besatzer aufzurufen. Von daher halte ich die Strafe als unangemessen hoch, da es lediglich um die Verbreitung von Filmclips ging.
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