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Schleppender Verkauf von E-Autos: Autokonzerne suchen Hilfe beim Staat

Elektroautos werden zu Ladenhütern, weil sie zu teuer sind. Das sagen BMW und Opel und fordern von der Regierung Subventionen für die alternativen Antriebe. Ein Experte rät den Konzernen dagegen, ihre Strategie umzustellen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844086,00.html
  1. #1

    wirklich zu teuer ?

    wohl kaum
    Teuer sind derzeit nur die Akkus
    Aber der Rest - Der Teure Verbrennungsmotor entfällt , die ganze teure Peripherie entfällt

    Stattdessen reichen günstige Einheits- E-Antriebe .. Schon längst entwickelt beim Fraunhofer Institut oder Uni Delft usw.

    Die Regler sind recht preiswert....
    Man schaue mal bei den E-Bikes vorbei , auch dort versucht man für 2000 Euro - Elektroequipement den Kunden anzudrehen ,was keine 300 kostet .
    Sprich ,die Industrie sollte nicht nach dem Staat rufen , sondern hochqualifizierte Ings einstellen -und vorallem mal in den BWL Schlaubergerabteilungen massiv ausmisten.

    Im Übrigen , wer über die Jahre lausige Gehälter zahlt , braucht sich nicht zu wundern , wenn sich die Leute keine Autos jetzt schon mehr leisten können...
    Firmen wie VW AUDI BWM mit starkem Auslandsanteil sind effektiv Blender ..
    Man schaue mal bei Ford oder Peugeut rein , da herrscht Kurzarbeit
  2. #2

    Tja die Argumente von Reithöfer sind klar:

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    wohl kaum
    Teuer sind derzeit nur die Akkus
    Aber der Rest - Der Teure Verbrennungsmotor entfällt , die ganze teure Peripherie entfällt

    Stattdessen reichen günstige Einheits- E-Antriebe .. Schon längst entwickelt beim Fraunhofer Institut oder Uni Delft usw.

    Die Regler sind recht preiswert....
    Man schaue mal bei den E-Bikes vorbei , auch dort .....
    Der Staat muss subventonieren damit wir unsere Schweinekalkulation mit 35 % Marge ( von oben ) behalten können.
    Kann doch nicht sein dass wir mit den Stromdingern weniger "verdienen" als mit dem Rest. Das steht uns doch zu.....
  3. #3

    Firmenwagen

    2/3 aller Neuwagen sind Firmenwagen. Bei Fahrzeugen die über 30000€ kosten ist der Anteil an Firmenwagen bei weit über 80%. Kaum ein Privatmann kauft sich einen BMW/Audi/Mercedes neu. Erst die zweite Hand ist der Privatmarkt.
    Wenn man wirklich EAutos puschen will, sollte man einfach den 1% Geldwertenvorteil für Eautos abschaffen... ruck zuck sind millionen Eautos auf der Straße!
  4. #4

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Der Staat muss subventonieren damit wir unsere Schweinekalkulation mit 35 % Marge ( von oben ) behalten können.
    Kann doch nicht sein dass wir mit den Stromdingern weniger "verdienen" als mit dem Rest. Das steht uns doch zu.....
    Aber genau so funktioniert Wirtschaft... warum soll den irgend eine Firma etwas Bauen womit sie ein Geld verdient?
    Auch bei den konventionellen PKW sind die Margen weit unter 35%. Es gibt vielleicht ein paar sehr lukrative Hersteller wie Porsche. Aber grad bei den Brot und Butter Autos sieht es schon nicht mehr so rosig aus, siehe Peugeot etc.
    Die deutschen Hersteller leben doch nur vom Export und Gewerbekundengeschäft so gut. Ohne die ganzen Steuersubventionen die es heute defakto schon gibt, sähe es auch ganz anders aus.
  5. #5

    Wie viel Strom würden wir benötigen, um die Million Autos täglich zwischen 16:00 und 20:00 wieder aufzuladen? Packen das die Netze und die Kraftwerke auch im Winter bei Windstille und bewölktem Himmel? Wie weit komme ich unter ungünstigen Umständen (-25°C, Heizung auf volle Kraft, volle Beleuchtung wegen ständiger Dämmerung, viel im Stau stehen dabei trotzdem Radio und Heizung eingeschaltet) im Vergleich zu Idealbedingungen (Fahren ohne Licht und Heizung)?
  6. #6

    wohl kaum

    Zitat von artbond Beitrag anzeigen
    2/3 aller Neuwagen sind Firmenwagen. Bei Fahrzeugen die über 30000€ kosten ist der Anteil an Firmenwagen bei weit über 80%. Kaum ein Privatmann kauft sich einen BMW/Audi/Mercedes neu. Erst die zweite Hand ist der Privatmarkt.
    Wenn man wirklich EAutos puschen will, sollte man einfach den 1% Geldwertenvorteil für Eautos abschaffen... ruck zuck sind millionen Eautos auf der Straße!
    Wohl kaum, da der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil versteuern muß, der Arbeitgeber aber die Leasingraten bezahlt. Und dem AG wird es nicht egal sein, wie hoch die Leasingrate ist, die sich ja auch (teilweise) aus dem Kaufpreis ergibt.
  7. #7

    Zitat von assiwichtel Beitrag anzeigen
    Wohl kaum, da der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil versteuern muß, der Arbeitgeber aber die Leasingraten bezahlt. Und dem AG wird es nicht egal sein, wie hoch die Leasingrate ist, die sich ja auch (teilweise) aus dem Kaufpreis ergibt.
    Genau das habe ich ja geschrieben, würde die 1% Klausel für Eautos fallen, wäre ein E-Dienstwagen für den Arbeitnehmer sehr interessant.

    Warum soll ich den heute einen Ampera als Dienstwagen nehmen, wenn ich für das gleiche Geld einen 5er BMW mit 218 PS bekomme? Müsste ich für den Ampera aber nicht 500€/Monat versteuern.... gemerkt?
  8. #8

    Lächerlich dann können wir auch die Planwirtschaft wieder einführen

    Was erdreisten sich diese Möchtegerns eigentlich? Im Negativfall wird ständig nach dem Staat gerufen und der Plebs (=Steuerzahler) soll deren hochdotierten Posten subventionieren. Macht die Kisten billiger (u.a. auch billigere Löhne für die Belegschaft) und schon werden diese auch gekauft.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Elektroautos werden zu Ladenhütern, weil sie zu teuer sind. Das sagen BMW und Opel und fordern von der Regierung Subventionen für die alternativen Antriebe. Ein Experte rät den Konzernen dagegen, ihre Strategie umzustellen.

    BMW und Opel fordern für Elektroautos Subventionen - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann das schon nachvollziehen, dass die Hersteller nach Subventionen schreien. Ich würde es vermutlich auch tun, wenn ich die Chance hätte, so meinen Umsatz und meine Gewinne zu erhöhen. Die Preise sind doch Abzocke. Ja, die Akkus sind teuer, aber sicher nicht teurer als ein Verbrennungsmotor. Hier werden die Gadget-Freaks und die Green-Enthusiasten erstmal schön abgegrast. In ein paar Jahren gehen die Preise sowieso runter, wenn die beiden Gruppen nichts mehr hergeben. Soll doch die Bundesregierung E-Autos fahren und dasselbe allen staatlich genutzten Kfz verordnen. Da der 2.-Hand-Markt sowieso aus Privatleuten besteht, sind die Kfz in wenigen Jahren in privater Hand und die 1 Mio. bis 2020 erreicht. So schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe.


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