Elektroautos werden zu Ladenhütern, weil sie zu teuer sind. Das sagen BMW und Opel und fordern von der Regierung Subventionen für die alternativen Antriebe. Ein Experte rät den Konzernen dagegen, ihre Strategie umzustellen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844086,00.html
Kein Mensch - aber vielleicht die Menschen (z.B. in der Stadt: Lärm, Abgase, ...)
Ökologischer Vorteil. Selbst mit dem heutigen Energiemix ist es schon ein Vorteil - bei weiterem Ausbau wird es immer mehr. Und keiner verbietet Ihnen, auf Ökostrom umzusteigen.
Reichweite: 120 km für ein Stadt(nahes) Auto reicht dicke!
Heizen: Wenn man ganz verfroren ist, dann eben eine Bioethanolzusatzheizung und gut ist. Mit Elektroheizung geht es aber auch, wenn auch mit weniger Reichweite. Bei mir statt 120 km minimal 80 km bei -15 °C..
Dieser Vergleich hinkt insofern, daß Benziner sich nicht ohne größeren Aufwand oder gar nicht auf 100% Ethanol umrüsten lassen. In der Regel baut man sich ja den Sprit nicht selbst im Hintergarten an, bei Solarenergie besteht aber dieses Potential. Ein vergleichbares TDI Neufahrzeug hätte mich mehr gekostet als der Nissan Leaf. Bitte unterlassen Sie Ihren besserwisserischen Sarkasmus, Sie können nämlich nicht wissen wer hier so mitliest.
Mir ist schon bewußt, daß Sie sich mit diesen Schätzungen etwas schwer tun. Müssen wir uns aber auch damit beschäftigen, daß Elektrofahrzeuge vielleicht öfter einen Abschleppdienst brauchen werden?
Ich kann Ihnen versichern, daß der Mehraufwand für eine reguläre 230V Station klein ist verglichen mit dem Aufbau und Betrieb einer Tankstelle. Schnellladestationen in Privat-Kellern werden die absolute Ausnahme sein.
Das EV Project in den USA zeigt und Experten wie Dr. Wilcke bekräftigen, daß über 90% des Ladens in den Nachtstunden an einem Hausanschluß stattfinden wird.
Wenn Sie schon so nett fragen: http://bit.ly/lifecycleanalysisbevcv
Die Qualität Ihrer Quellen verwundert mich aber schon.
Das GREET-Project der US-Regierung läuft schon seit geraumer Zeit und viele der europäischen Studien beruhen darauf. Sie legen wesentlich mehr Wert auf genaue Analyse und Datenmodelle als Blogger und Journalisten.
Was all diese Studien zeigen ist, daß durchschnittliche batteriebetrieben Fahrzeuge jetzt mit den sparsamsten Verbrennern konkurrieren können. Das schließt den gesamten Fahrzeug- und Treibsotff-Lebenszyklus mit ein.
Da legen Sie mir etwas in den Mund, was ich so nicht gesagt habe. Ich spreche von Mobilität-Alternativen allgemein, was alle Ansätze mit einschließt. Ich denke allerdings, daß wir von Verbrennungsmotoren wegkommen müßen.
Was das Radfahren anbetrifft, kann ich Ihre Aussagen nachempfinden, nicht jeder befindet sich allerdings in der gleichen Situation.
Elektrofahrzeuge sind nur eins der Ansätze und sie haben sich entgegen meinen Erwartungen beständig verbessert. Wenn jemand schon ein Solardach hat oder sich eins zulegen möchte, dann sehe ich überhaupt kein Problem ein Elektrofahrzeug zu empfehlen, wenn es insgesamt Sinn macht.
Bedenken Sie, daß wir diese Käufer brauchen um sich diesen Weg weiter zu erschließen, statt es zu verteufeln. Vielleicht kommen noch bessere Ansätze auf uns zu, es wäre aber verfehlt noch eine Dekade darauf zu warten.
Dann ist also diese Berechnung, auf die Sie sich ständig beziehen, noch viel schlechter als sie es ohnehin nachweislich ist.
Diese ständig wiederholte Behauptung haben Sie immer noch nicht belegt.
Die sind aber nun mal relevant.
Sicher gibt es passionierte "Hypermiler" oder solche, die das Glück haben fast nur AB fahren zu können.
Aber wie wollen Sie die anderen Autofahrer dazu zwingen, ihren Fahrstil grundlegend zu ändern oder nicht mehr im Berufsverkehr zu fahren?
Unter idealen Bedingungen kann ein Auto-Dieselmotor zwar auf >30% Wirkungsgrad kommen, nur diese Bedingungen hat der Durchschnitt der Fahrer nicht.
Ihr üblicher Trick besteht darin, zwar immer zu unterstellen dass E-Autos in "Herstellung und Entsorgung" viel mehr Energie benötigen würden, das aber nie auch nur ansatzweise zu belegen.
Oder können Sie die von mir mehrfach verlinkte Empa-Studie widerlegen?
Natürlich nicht, sonst hätten Sie es längst getan.
Während der gesamten Lebenszeit entfallen beim Verbrenner fast 3/4 des Energieverbrauchs auf den Betrieb:
http://tinyurl.com/buvqncs
Den Beweis dafür, dass Herstellungs- und Entsorgungskosten beim E-Auto so viel höher sind als beim Verbrenner, haben Sie bisher nicht geliefert weil Sie es nicht können.
Ich bezweifle, dass inzwischen noch irgendein vernünftiger Mensch auf diese unbelegte Behauptung hereinfällt.
In meiner Beispielrechnung eines Kohlestrom-E-Autos fehlt übrigens der Energieaufwand für Förderung/Transport der Kohle, für den ich keine Zahlen gefunden habe.
Dadurch erhöht sich aber der Primärenergiebedarf für das E-Auto noch etwas - worauf Sie sicher hingewiesen hätten wenn Sie meine Rechnung überhaupt hätten nachvollziehen können.
Das haben andere Mitleser sicher verstanden, denn die wissen dass man auch die Inflation mit berücksichtigen muss und 50.000DM damals heute nicht einfach 25.000€ sind.
Neben vielen anderen Faktoren wie mehr Reichweite, Höchstgeschwindigkeit, Sicherheit, ... heutiger E-Autos.
Nur die E-Heizung heute ist definitiv ein Rückschritt :-(
Normal ist, dass der Neuwagenkäufer 2011 im Schnitt knapp 26k€ für sein Auto ausgegeben hat:
Untersuchung: Deutsche zahlen heute dreimal mehr fürs Auto als 1980
E-Autos sind zwar momentan noch teurer, aber die Differenz ist überschaubar.
2001 hat Ford noch behauptet, alleine der Li-Akku eines E-Ka-Prototypen hätte unbezahlbare 500.000DM gekostet.
Wie groß ist die Menge der Radfahrer bei Schnee und Eis, im Vergleich zum Sommer?
Wie lang sind die gefahrenen Strecken, im Vergleich zum Sommer?
Ihr "Beweis" ist lächerlich.
Auch bei Verbrennern bestehen die Kosten nicht nur aus Kaufpreis und Sprit:
ADAC berechnet Autokosten: Welche Neuwagen in Summe am günstigsten sind - Kosten - FOCUS Online - Nachrichten
Angsichts der fallenden Akkupreise sind die derzeit verlangten Mietpreise tatsächlich überhöht.
Aber das ist das Pech der "early adopter", in ein paar Jahren sieht es ganz anders aus.
Sie dürfen gerne bis dahin und weiter das Gegenteil glauben.
Ihre "Quelle" enthält keinerlei Belege für diese Behauptung.
Wie viel ist "sehr"?
Können Sie das nur behaupten oder auch belegen?
Falls diese Zahl überhaupt stimmt, wie wirkt sich das tatsächlich auf den Gesamtenergiebedarf aus?
Welche E-Fahrzeuge werden aktuell überhaupt aus Alu gebaut?
Ist berücksichtigt, dass bei Recycling-Aluminium der Energieaufwand nur noch 1/20 ist?
Recycling von Aluminium | TEAM GRÜNER PUNKT // Berlin sammelt!
Wenn der Aufwand angeblich so hoch ist, warum sind dann Standard-18650-Zellen so billig?
Auch durch noch so häufige Wiederholung werden diese Zahlen nicht besser, kein Wunder dass die Seite nur noch übers Webarchiv zu erreichen ist.
Nur ein paar Punkte:
1) das "energieeffiziente Fahrzeug", das 3l Benzin verbraucht, gibt es nicht. Wenn überhaupt wäre es Diesel, der hat aber einen höheren Energieinhalt.
2) falsche Einheit und Benennung: "7kW/100km Ladeleistung"
Richtig wären kWh und Verbrauch, es gibt keine "Ladeleistung auf 100km".
3) bis zum Abschnitt "Update" ist der Stromer effizienter als der Verbrenner:
Primärenergiebedarf pro km 0,36 gegen 0,32kWh/100km
4) die plötzlich geänderten Zahlen im "Update" sind nicht nachvollziehbar, außerdem wiegt der energieeffiziente Verbrenner plötzlich nur noch 550kg!
Wo kann ich denn dieses tolle Leichtfahrzeug kaufen?
5) Daten wenn überhaupt dann Stand 2008, da waren noch weniger EE im Strommix
Usw. usf.
Fazit: obwohl diese Quelle größtenteils Ihren Behauptungen widerspricht, würde ich selbst sie nicht verwenden da viele Zahlen nicht nachvollziehbar und veraltet sind.
Komisch aber auch: gerade lag der angebliche energiespar-Verbrenner noch auf dem Niveau eines Stromers, und plötzlich verbraucht er 50% mehr.
Das muß Zauberei sein - oder Ideologie.
Der Link zitiert die von mir ebenfalls schon verlinkte Empa-Studie.
Was Sie ignorieren ist dass diese sich auf Benzin bezieht, die angeblichen Energiespar-Verbrenner aber alles Diesel sind.
Sicher finden Sie noch eine Quelle, die Ihnen den Unterschied im Energieinhalt erklärt.
Sicher auch mit Steuergeldern wurden E-Autos entwickelt, die erst mal keiner braucht: So z.B. ein Audi, der zwar in 4, irgendwas auf 100km/h beschleunigen kann - dann aber mit Batterie nur 50 km, oder noch weniger weit kommt? Was sind da für Spinner mit unseren Steuergeldern, oder auch mit den Geldern der Firma unterwegs?
Die Entwicklungsgelder einer Firma kommen erstens vom Kunden und werden dann noch auf unsere Steuern abgeschrieben, oder verstehe ich das falsch?
Der Staat sollte den Burschen nur noch Geld für ein E-Auto geben, das alltagstauglich ist und zwischen 10-20 - tauschen € kosten darf. Die Batterien müssen mindesten 10 Jahre Garantie beinhalten, bis die Technologie endlich besser ist und diese Lebensdauer erreicht hat.