Da haben Sie Recht, es ist nicht einfach, aber nicht unmöglich. Ich habe neulich mit etlichen RAV4-EV-Besitzern Bekanntschaft geschlossen. Einige von ihnen haben das Fahrzeug vor etwa zehn Jahren erworben und sind damit schon recht weit gefahren. Der RAV4 ist etwas größer als der Golf VI. Toyota hat damals NiMH-Batterien eingesetzt, die etwas schwerer als Lithium-Ion und nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik sind.
Ich kenne zwar Avi nicht persönlich, kann aber für die Stimmigkeit
seiner Daten geradestehen. Hier sind die Eckwerte: etwa 320.000 kmim Zeitraum von neun Jahren, $41.000 Anschaffungspreis (ohne Subventionen damals), $15.000 Batterie-Wechsel nach 240.000 km. Stromkosten von etwa $5.000 bei marktüblichen Preisen in Kalifornien (obwohl Avi ein Solardach hat).
Ich erwarte, dass der Nissan Leaf, so wie er heute in den USA verkauft wird, etwa $45.000 über den Zeitraum von 10 Jahren kosten wird. Das beinhaltet den Einkaufspreis inklusive Verkaufssteuer und exklusive Lohnsteuer-Gutschrift und Anti-Smog-Zuschuss ($37.000). Ich bin damit bereits über 20.000 km gefahren und musste gerade einmal den Scheibenreiniger nachfüllen. Wir zahlen einige Cent mehr pro kWh, damit unser Netzbetreiber in EE investieren kann, sowohl daheim als auch im Büro.
Der Leaf kommt mit CHAdeMO-Schnelllader-Anschluß und kann innerhalb von 30 Minuten aufgeladen werden. Eine Hotelübernachtung ist also nicht notwendig. Ich finde solche Unterstellungen, wie so vieles an der Diskussion in diesem Forum, recht überflüssig. Es ist nicht der Sachlichkeit der Diskussion dienlich, eher im Gegenteil. Darum geht es aber scheinbar nicht in diesen Foren. Oder vielleicht täusche ich mich? Schönen Sonntag noch.
200k Mile Rav4EV

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