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Schlemmen in Dublin: Kunst aus Kuhmlich

TMNKreatives Kochen in Dublin: Lange waren die Iren stigmatisiert durch das Klischee des miserablen Essens. Doch Irish Stew ist passé - nun übertrumpfen sich Dublins Köche mit kulinarischen Finessen von der Kuhweide.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...813782,00.html
  1. #1

    »Mitte des Jahrhunderts starben bei der großen Hungersnot Zehntausende.«
    Schätzungsweise handelte es sich um eine Million.
    Außerdem wanderten rund 1,5 Millionen aus.
    Und das bei einer Einwohnerzahl, die einem Zehntel der heutigen Einwohnerzahl Deutschlands entsprach.
  2. #2

    seltener Blödsinn

    Die irische Küche hat mit der englischen rein gar nichts zu tun, und selbst die Eintöpfe schmecken ganz ausgezeichnet. Vor allem aber sind die vielen Fischrestaurants an der WestkKüste zu empfehlen, exzellent und ausgesprochen preiswert. Und das war vor dreißig Jahren auch schon so.

    Könnt Ihr nicht einmal über etwas schreiben, wovon Ihr Ahnung habt ?
  3. #3

    auf welchem planet lebst du?

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Die irische Küche hat mit der englischen rein gar nichts zu tun, und selbst die Eintöpfe schmecken ganz ausgezeichnet. Vor allem aber sind die vielen Fischrestaurants an der WestkKüste zu empfehlen, exzellent und ausgesprochen preiswert. Und das war vor dreißig Jahren auch schon so.

    Könnt Ihr nicht einmal über etwas schreiben, wovon Ihr Ahnung habt ?
    ich lebe jetzt seit 19 Jahren an der westküste. Preiswert ist hier im teuersten Land der EU schon mal gar nichts, Restaurants erst recht nicht und Fischrestaurants ganz besonders nicht. Im einzig guten Restaurant in Clare (in Liscannor)zahlt man für ein 3 Gänge Menü ohne Wein 120 Euronen. Die Qualität ist besser geworden im Laufe der Jahre und des Celtic Tigers, aber von guter Küche noch Meilenweit entfernt.
  4. #4

    Gute Küche

    Zitat von frure Beitrag anzeigen
    ich lebe jetzt seit 19 Jahren an der westküste. Preiswert ist hier im teuersten Land der EU schon mal gar nichts, Restaurants erst recht nicht und Fischrestaurants ganz besonders nicht. Im einzig guten Restaurant in Clare (in Liscannor)zahlt man für ein 3 Gänge Menü ohne Wein 120 Euronen. Die Qualität ist besser geworden im Laufe der Jahre und des Celtic Tigers, aber von guter Küche noch Meilenweit entfernt.
    In Kinsale (Co. Cork), das auch als kulinarische Hochburg Irlands gilt, gibt es einige sehr gute Fischrestaurants. Ebenso in Kenmare (Co. Kerry), das mit seinen 1.700 Einwohnern eine recht hohe Dichte an erstklassigen Restaurants hat. Die zudem nicht so teuer sind.

    Überteuerte Lokale findet man überall auf der Welt. In Irland sind die Preise im Schnitt 15% höher als hier und der Wein ist dank der Weinsteuer von 4€/Liter allein deshalb schon mal um einiges teurer als in Deutschland. Dazu kommt die höhere Mehrwertsteuer (21% bzw 13,5%), die die Speisen ebenfalls teurer macht.

    Man muss einfach nur ein bisschen schauen und dann findet sich auch in den etwas entlegeneren Winkeln der Insel das eine oder andere kulinarische Highlight.

    Slán agat,
    Corkonian
  5. #5

    Haben Sie einen Tipp

    Zitat von Corkonian Beitrag anzeigen
    In Kinsale (Co. Cork), das auch als kulinarische Hochburg Irlands gilt, gibt es einige sehr gute Fischrestaurants. Ebenso in Kenmare (Co. Kerry), das mit seinen 1.700 Einwohnern eine recht hohe Dichte an erstklassigen Restaurants hat. Die zudem nicht so teuer sind.
    Haben Sie einen direkten Tipp in Kenmare? Ich war da in den letzten Jahren 2x Essen, es war auch jeweils gute Qualität und der Preis war ok.
    Aber vielleicht haben Sie einen speziellen Tipp, es sind ja so viele Restaurants dort.
  6. #6

    Kenmare ist was für Touristen

    Zitat von Connor Larkin Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht haben Sie einen speziellen Tipp, es sind ja so viele Restaurants dort.
    So viele auch nicht. Massenabfertigungen sollte man meiden.

    In diesem Fall kann man den Michelin empfehlen, den man in Frankreich oder Deutschland wenigstens einmal täglich wegwerfen will. Und das hat einen banalen Grund. In Irland (wie in Nordengland, Schottland, Wales) gibt es so wenige Restaurants, daß sie sich mühelos auf ein paar Seiten unterbringen lassen. Es handelt sich eben um Gegenden, in denen nur ein paar Männeken unterwegs sind, die die herbe Einsamkeit ohne Schnörkel suchen. Oder ein paar Anglistinnen, die herauszubekommen versuchen, warum seit Hunderten von Jahren die einzigen namhaften britischen Schriftsteller (und Handwerker) von dieser öden Insel stammen. Dabei ist das ganz einfach. Denen war langweilig. Kochen konnten sie nicht, aber englisch.

    Und den Michelin immer gebraucht kaufen. Neu kostet der mittlerweile mehr als ein gutes Essen. Das lohnt einfach nicht.
  7. #7

    Tipp

    Zitat von Connor Larkin Beitrag anzeigen
    Haben Sie einen direkten Tipp in Kenmare? Ich war da in den letzten Jahren 2x Essen, es war auch jeweils gute Qualität und der Preis war ok.
    Aber vielleicht haben Sie einen speziellen Tipp, es sind ja so viele Restaurants dort.
    Das Davitt's in der Henry Street ist eine sehr gute Adresse. Die Steaks dort sind ausgezeichnet und die Preise moderat.
  8. #8

    zweiter Tipp, außerhalb Kenmares

    Zitat von Connor Larkin Beitrag anzeigen
    Haben Sie einen direkten Tipp in Kenmare? Ich war da in den letzten Jahren 2x Essen, es war auch jeweils gute Qualität und der Preis war ok.
    Aber vielleicht haben Sie einen speziellen Tipp, es sind ja so viele Restaurants dort.
    ...ich vergaß:
    Josie's Lakeview Restaurant am Glenmore Lake, ca. 30km südlich von Kenmare, unterhalb des Healy Passes. ;-)

    Auch in Glengariff lässt es sich hervorragend speisen (auch zu touristisch?).
    Einer meiner größten Favoriten ist das Snailbox in Ashbourne, Co Meath.

    Natürlich ist Kenmare für Touristen, aber ist das schlimm? Es hat immer noch den Charme einer kleinen Stadt, nicht wie Cork City. Und es ist auch nicht so überlaufen wie Killarney.


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