Anton Schlecker baute Deutschlands einst erfolgreichste Drogeriekette auf*- doch statt Bewunderung schlug ihm Abneigung entgegen. Berichte über Mitarbeiter-Schikane und Dumping-Löhne ramponierten Image. Der Niedergang der Firma zeigt: Die Billig-Masche zieht nicht mehr.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810457,00.html
Ich bin sicher, dass Sie das Geschäftsmodell hier eindeutig beschrieben haben.
Ähnlich wie ein Schneeballsystem, dass nur mit Wachstum funktioniert.
Dazu wurde wahrscheinlich immer ein Maximum an Geld herausgezogen und mit minimalen Betriebskosten weiter gewachsen.
Die Zeche zahlen nicht nur die Angestellten, sondern auch die Lieferanten, die ihr Geld nicht Wiedersehen.
Alle arbeiten gleich. Lockangeboten, ziehen den Kunden in die Läden und verleiten sie dort zu weiteren Käufen.
Markenware können sie nicht beliebig preislich senken, dann bekommen sie keine mehr.
Betriebskosten einsparen ist angesagt.
Wie niedlich!!!
Kann sich Ihre Bekannte von ihrem Gehalt ernähren?
Ich möchte an dieser Stelle einmal den immer netten und freundlichen Mitarbeitern in der Filiale Am Bischofskreuz in Freiburg danken. Schwanerich
In vielen Punkten kann ich Ihnen nicht widersprechen, ganz im Gegenteil.
So kann ich auch einigen Foristen überhaupt nicht beipflichten, die davon ausgehen, daß nun die MA bei Schlecker in Jubelarien ausbrechen werden, weil es angeblich durch einen Boykott der ach so ethischen Kundschaft gelungen ist, EINEN tatsächlich skrupellosen Großkapitalisten ins Straucheln gebracht zu haben.
Wow, sicherlich sind ob dieses Erfolgs einige Moralisten heute Nacht mit Krawatte ins Bett gegangen während die Schleckermitarbeiter nicht so gut geschlafen haben dürften.
Man darf schon davon ausgehen, daß es einige Mitbürger gibt, die sich über die Euro 12,30 Stundenlohn, die Schlecker bundesweit! zahlt, gefreut haben, auch unter dem Aspekt, daß dies für viele Arbeiter/innen eben nicht so ist und sein wird und die von vielen gewählte Bundesregierung einen Mindestlohn von 7,79 Euro (West) für zu hoch hält.
Nochwas: Ich arbeite nicht für oder bei oder mit Schlecker.
Ich empfinde es nur noch als bedrückend und erschreckend das solche und viele andere Läden so eine Narrenfreiheit haben und sich quasi in einer rechtsfreien Zone bewegen können. Das diese Zustände in D. möglich sind zeigt nur das alles ganz gewaltig und schnell die Rinne runter geht demnächst.
Wie sind Sie denn drauf - aus reinem Egoismus können Sie sich dem Schlecker-Bashing nicht anschießen?! Das hört sich so an wie: Ich kann nichts gegen die Nazis sagen, denn mir haben die Zwangsarbeiter genutzt (womit ich Schlecker nicht mit den Nazis vergleichen will, obwohl eine ähnliche Rücksichtslosigkeit vorhanden ist, denn vermutlich wäre Herr Schlecker auch für Sklaverei).
Sie sollten mal in sich gehen und sich fragen, ob Sie vielleicht menschlich nicht auch unterste Sohle sind?!