kümmern sich doch nur um ihre eigenen Vorteile!
Die Arbeitnehmer sollen sie doch wählen oder Gewerkschaftsbeiträge zahlen; es paßt hier Eugen Roth " 's ist auch den Guten mehr zuzzutraun, als zuzumuten".
DPADie Schlecker-Frauen "springen über die Klinge" und landen direkt "vor einem Scherbenhaufen": Es ist populär, nach Hilfen für die Gekündigten der bankrotten Drogeriekette zu rufen. Doch aus dem Mitleid spricht Verachtung, findet Uta Glaubitz. Traut den Kassiererinnen niemand zu, einen neuen Job zu finden?
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...840500,00.html
kümmern sich doch nur um ihre eigenen Vorteile!
Die Arbeitnehmer sollen sie doch wählen oder Gewerkschaftsbeiträge zahlen; es paßt hier Eugen Roth " 's ist auch den Guten mehr zuzzutraun, als zuzumuten".
...ist das für die Arbeitsagenturen alles kein Problem.
20000 verlieren ihren Job, 20000 Neue entstehen....täglich.
Sicher....sicher....
Nur, das diese Frauen nicht mehr 8Euro/h kriegen, sondern nur noch 6.
Und das machst du ein paar mal und bist genau dort, wo schon Millionen sind, in einem Sektor in dem man werder sich, noch andere ernähren kann.
Aber alles kein Problem....
Die Frage darf auch erlaubt sein: Was denken die arbeitslosen Verkäuferinnen, die einen Job suchen und mit einem mal festsellen müssen das einige Politiker die Meinung haben, 13200 Verkäuferinnen sind vor ihnen dran?
Eine Schlecker Kolumne fuer den Spiegel waere do ch auch noch was fuer die Schleckerfrauen. Qualitativ sicherlich besser als Mancher Artikel von heute. Spon Qualitaetsoffensive?
Selten einen Artikel gelesen, der die Menschenverachtung unsere selbstverliebten Sozialmafia ( bitte nicht zensieren, der Begriff stammt aus dem Spiegel!!! ) besser auf den Punkt bringt.
Wenn man hier im Forum die simple Tatsache, dass sich die Mädels ja einen neuen Job suchen können, auch nur erwähnte, erhielt man ja schon den Status als Staatsfeind Nr. 1.
Wir werden ja sehen, wie viele arbeitslose MitarbeiterInnen von Schlecker eine "Anschlussverwendung" finden. Die ersten, die arbeitslos wurden, sind meinen Informationen nach noch immer in der Mehrzahl arbeitslos.
Der Artikel erinnert mich an das dumme FDP-Geschwätz, am Arbeitsmarkt würden verzweifelt Arbeitskräfte gesucht und DM sowie Rossmann würden schon in ihren Geschäften warten, dass doch endlich mal die arbeitslosen MitarbeiterInnen von Schlecker sich melden.
Das zeigt nur, wie weltfremd es sich unter der Berliner Käseglocke lebt. Auch Frau Glaubitz scheint mir das Opfer ihrer eigenen Wunschvorstellungen von der Arbeitswelt zu sein.
Erst hat man die MitarbeiterInnen von Schlecker über die Klinge springen lassen, um wenigstens einmal Marktwirtschaft durchzuziehen, während man sonst Klientelpolitik betreibt, erzählt, die finden alle schnell einen neuen Job, jetzt wird für ganz viel Geld ein Umschulungsprogramm zur Altenpflegerin oder Kindergärtnerin aufgelegt, weil man natürlich mal wieder total daneben gegriffen hat. Hat Frau Glaubitz das nicht mitbekommen? Stand doch in der Zeitung.
Da haben Sie wohl einen wunden Punkt getroffen, mit dem Sie gewiss nicht daneben liegen. Die ersten Lebensläufe dürften den heimischen Drucker bereits verlassen haben, als noch nicht mal Kündigungen vorlagen.
Eine Sache dürfen Sie aber nicht vergessen: es existiert ein gewisses Überangebot an Einzelhandelskauffrauen, und ein Teil der bei Schlecker angestellten Frauen hatte ein überdurchschnittlich hohes Gehalt, allein durch die Betriebszugehörigkeit in Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, auf einem ähnlich hohen Gehaltsniveau zu landen sind klein, also werden auch die schlausten der "Schlecker-Frauen" den Gürtel ein klein wenig enger schnallen müssen.
Das gleiche gilt für XXL und IhrPlatz. Hier wird schon spekuliert, wie die zukünftigen Käufer, so das ganze endlich mal unter Dach und Fach kommt, die tariflich gut bezahlten Arbeitskräfte loswerden können, um sie dann der "Arbeitsmarktdynamik" zu überlassen, die den durchschnittlichen Stundenlohn drastisch drücken dürfte. Mithelfen werden da die Jobcenter, die das Nicht-Annehmen eines Arbeitsplatzangebots finanziell bestrafen. Nur ist das eben alles ein markwirtschaftliches Problem, wenn eine 40h/Woche-Arbeitskraft mit ihrem Verdienst kein ordentliches Auskommen mehr hat, obwohl sie genauso hart arbeitet, wie in anderen Branchen, oder eben in der gleichen Branche, nur unter anderen Voraussetzungen und unter einem anderen Arbeitgeber.
Wenn die beschriebene Kassiererin so ohne weiteres bei Douglas etc. einen Job erhalten würde, wäre sie wohl nicht auf dem miesen, schlecht bezahlten bei Schlecker geblieben sondern hätte schon früher gewechselt.