Forum


 

Schlappe TV-Serien-Remakes: Geh*in Rente, J.R.!

Was Hollywood kann, können wir schon lange!*Denken die*Fernsehmacher - und scheitern damit regelmäßig: Von "Dallas" bis "Knight Rider" versucht sich das US-TV immer wieder an Remakes von Serienklassikern. Doch das geht oft*schief, denn*die Senderbosse ignorieren sehr einfache Regeln.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,782693,00.html
  1. #10

    Potential erst in der Zukunft

    Remakes bzw. Follow-ups sind, bis auf die Star Trek Variante (ich bin halt dabei recht unkritisch), in aller Regel langweilig. Aufgüsse, Abschöpfer und Un-Ambitioniertes.

    Es hat für mich immerhin zwei Serien, welche ich niemandem zu einem jemaligen Remake anempfehlen will, trotz der Versuchung von Redundanz im produzierenden Filmgewerbe (man erhöhre mein Flehen). Dies ist zum einen "Malcolm in the Middle", zum anderen "Breaking Bad".

    Wenn man noch ein bisschen wartet, könnte man aber vielleicht aus den Damen der Movies von wegen "Charlie's Angels", vielleicht in 3D (oder dann 4D), die "Golden Girls" auf die Leinwand bringen.
  2. #11

    .

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    ohja, der viele schmus aus den usa, wie game of thrones, 24, lost, 6ft under, dexter, boardwalk empire, etc ..

    da kann man nur sagen: spon, schickt ein paar redakteure in rente!
    SpOn bashen macht zwar auch mir Spaß, aber der Artikel gibt das leider nicht her. Der Redakteur behauptete nicht, US-Serien taugen nichts.

    Es ging lediglich um Remakes und wenn wir da ehrlich sind, hat er nicht unrecht. Nur selten funktioniert ein Serien-Remake wirklich.

    Ich wußte nicht, dass die oben aufgezählten Serien wie 24 oder Dexter ein Remake einer gleichartigen Serie wären.
  3. #12

    Werbefläche zu vermieten

    Vielleicht liegt es ja auch daran, das Serien, im Gegensatz zu Kinofilmen, aufgrund ihrer z.T. langen Laufzeit vielmehr mit den damaligen Schauspielern verwoben sind, die ja manchmal jahrelang sozusahen zur Familie gehörten, so z.B. das im Artikel genannte Dallas.

    Somit können die Älteren mit den Strtomlinien-Akteuren der Neuzeit einfach nichts anfangen und die Jugend hat keine Bindung dazu und muss erst erobert werden. Und maches passt halt nur in eine bestimmte Zeit.

    Das mag bei Kinofilmen leichter gehen, siehe James Bond (jaahaaaa, auch für mich ist Connery der einzige), da ja im Regelfall nur ein Film produziert wird.

    aber nur meine persönliche Meinung
  4. #13

    Richtig

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Raumschiff Enterprise mit Jonathan Archer fand ich Klasse.

    Die alten Serien mit Cowboy-Kirk, der alles zerstörte, was er nicht verstand und es cool findet, alle Regeln zu brechen wurde zum Glück nicht wieder aufgegossen.

    Diese prüde Serie mit Picard, wo es im Gegensatz nur um Befehle, Zuständigkeiten und Moral ging, hat vermutlich damals auch in die Zeit gepaßt.

    Die Archer-Serien fand ich abwechslungreicher, spannender, erotischer, selbstironischer und erotischer, als die vorherigen Serien. Und die Schauspieler sehen alle unterschiedlich aus, so dass man die stets auseinanderhalten kann.
    Da kann ich Ihnen zustimmen. Schade dass der Zirkus schon nach vier Staffeln abgeschaltet wurde, die Ideen waren teilweise grandios.
  5. #14

    ~

    Zitat von sorum11 Beitrag anzeigen
    ...Ansonsten: Hoffnungslos, diese schleimige Schauspielschönlingsseuche überall...
    "Der schonende Übergang" vom austauschbaren Schauspielschönlig zum reinen Avatar, der, weil besonders billig, kosten spart. Überhaupt ist der ziemlich anspruchslos und sehr universell.

    Kybernetische Phantasien sollten aber auch mit Avataren vor den Bildschirmen angestellt werden. ;)
  6. #15

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was Hollywood kann, können wir schon lange!*Denken die*Fernsehmacher - und scheitern damit regelmäßig: Von "Dallas" bis "Knight Rider" versucht sich das US-TV immer wieder an Remakes von Serienklassikern. Doch das geht oft*schief, denn*die Senderbosse ignorieren sehr einfache Regeln.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,782693,00.html
    Bei solch Namedroppingartikeln, die eine bestimmte These anhand von Beispielen belegen wollen, macht man gerne den Fehler zu ungenau und zu verallgemeinernd aufzuzählen.
    So auch hier.

    Gerade beim Aufmacher des Artikels Dallas handelt es sich z.B. nicht um ein Remake, sondern klar um eine Fortsetzung (Fachbegriff: Prequel) (irgendwie auch logisch, wenn die ganzen mittlerweile uralten Knochen in ihren alten Rollen verbleiben). Das wird von den Produzenten auch so bestätigt.

    Auch Terminator: S.C.C. ist kein Remake. Es ist eine inhaltliche Fortsetzung der ersten beiden Filme, ein sog. Spin-off. Und die erste Terminator-Serie. Die Serie war m.E. sehr gelungen und hat sich gut entwickelt. Wurde von FOX trotzdem wegen mittelprächtiger Quoten eingestellt.

    Bei Five-0 das mir gut gefällt wäre ich da auch noch etwas skeptisch. Dazu ist die Serie einfach noch zu jung, um von einen erfolgreichen Remake (hier aber besser Reboot, da sich ausser dem Ort, der Titelmusik und einigen Charakternamen so ziemlich alles zum Original geändert hat) zu reden.

    Ach genug genörgelt.
    Ich hätte in der ungenauen Liste noch gerne Nikita und V erwähnt gehabt, die beide m.E. nicht so schlecht waren.
  7. #16

    ..

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    SpOn bashen macht zwar auch mir Spaß, aber der Artikel gibt das leider nicht her. Der Redakteur behauptete nicht, US-Serien taugen nichts.

    Es ging lediglich um Remakes und wenn wir da ehrlich sind, hat er nicht unrecht. Nur selten funktioniert ein Serien-Remake wirklich.

    Ich wußte nicht, dass die oben aufgezählten Serien wie 24 oder Dexter ein Remake einer gleichartigen Serie wären.
    gebe ich Ihnen ansatzweise recht - in meiner, subjektiven, Wahrnehmung war aber Cpt Subtext, "in den USA versuchen sich die TV-Sender mit Neuauflagen zu profilieren, die zwar im Kino funktionieren, im TV aber nicht hinhauen" sowie ein Attest, daß die US-TV-Branche sowieso an einer generellen Einfaltslosigkeit leidet (von Ausnahmen mal abgesehen, diese jedoch gespannt auf 10 Jahre; Deadwood vs Mad Men).

    Zugegeben, aufgrund der großen Anzahl an Sendern und günstigen Lizenzen, entsteht viel Müll (man kann den Anteil an Reality & sonstigem Müll im dt. TV sicher hochrechnen).. aber:

    a) die Hollywood Remakes sind im Großteil eher mislungen, verweis auf ein paar (sehr) gelungene Remakes ist da eher peinlich (zumal die These sich aufgrund ihres Widerspruches sich ratzfatz zur Antithese mausert)
    b) In der Aufzaehlung war, ua das hochprämierte Battlestar Galactica Remake - ein weiterer Minuspunkt
    c) etc pp

    Ds Objekt des Artikels ist absolut austauschbar, und liesse sich mittels "Suchen / Ersetzen" auf jedes Land anwenden - mit minimaler Berücksichtigung dessen, was im US-TV *richtig* gemacht wird - daher für mich in der Qualität gleichbedeutend mit dem überbelasteten Sack Reis.
  8. #17

    titel

    Zitat von Gani Beitrag anzeigen
    ... . . Und ausgerechnet den Mann zu engagieren, der seit seiner Verkörperung von Marcellus Wallace in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" den Status des baddest mother fucker ever besitzt, wirkte auch zu dick aufgetragen."

    Ich mag ja Rhames durchaus in den richtigen Rollen, aber das Prädikat 'baddest motherfucker ever' hat seit Pulp Fiction Samuel L. Jackson aboniert.
    Wie kommt man übrigens darauf, Herrn Rhames in Zusammenhang mit seiner Rolle in "Pulp Fiction" als "worst motherfucker ever" zu titulieren, wo doch gerade er als Missbrauchsopfer eines gewissen Herrn Zed zu sehen war ?

    ("baddest" = kein schönes Englisch)
  9. #18

    Prequel, Sequel, Dingens...

    Zitat von takeo_ischi Beitrag anzeigen
    Gerade beim Aufmacher des Artikels Dallas handelt es sich z.B. nicht um ein Remake, sondern klar um eine Fortsetzung (Fachbegriff: Prequel)...
    Öhem... Der "Fachbegriff: Prequel" bedeutet weder Remake, noch Fortsetzung (Sequel)... es handelt sich um die Vorgeschichte einer bereits gezeigten Handlung.
  10. #19

    -

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    daß die US-TV-Branche sowieso an einer generellen Einfaltslosigkeit leidet
    Naja, das ist ja im Prinzip nicht schlecht. Wenn dann die Einfallslosigkeit kommt, dann wird's problematisch. :)








TOP



TOP