Zitat von
Nimbus-4
Einem FDP-Wähler, mit kapitalbehaftetem Hintergrund und deshalb berechtgtem Interesse an einem "schlanken" Staat, kann ich seine Wahlentscheidzung nicht vorwerfen.
Sie ist, in meinem Augen, nicht zielführend für ein funktionierendes Gemeinwesen und entwürdigt in bemerkenswerter Weise Menschen, die von der Verantwortung der Gemeinschaft abhängig sind.
Das mag charakterlich verwerflich sein, aber es ist ein berechtigtes, egoistisches Interesse.
Genau so gilt diese Aussage, mit umgekehrten Vorzeichen, für Wähler der Linken.
Sie fordern, ohne bedenken und mit fantastischem Gleichmut, einen Staat, welcher ihnen jedes Lebensrisiko abnimmt.
Diesen Menschen ist die Überforderung der Solidarität der vorgenannten, herzlich egal.
Auch diese Haltung sehe ich als moralisch verwerflich an, aber auch hier, darf man die, rein egoistisch getroffene Wahlentscheidung, nicht verurteilen.
Beide genannten Entscheiduungen sind, aus der Sicht des beschriebenen Wählers, nachvollziehbar und damit nicht zu verurteilen, oder gar zu beleidigen.
Anders bei der CDU ! Wenn regelmäßig 35% der Wähler den prinzipienlosen, und wieder und wieder als vollkommen korrupt entlarvten Politikern der schwarzen Horden und deren vorsätzlichen Wahllügen aufsitzen, dann ist ein gerütteltes Maß an Verachtung für diese geistlosen Schlachtlämmer, schon sehr angebracht.
Diese Partei hat einem einfachen Bürger, einem Freund von "law and order" einem spießigen Vorortsvorgartenbesitzer, kurz einem echten Konservativen eigentlich gar nichts zu bieten.
Konservatismus ist, per Definition eigentlich das Gegenteil von Opportunismus und Prinzipienlosigkeit.
Die Geschichte der CDU jedoch, und der aktuellen Regierung im besonderen zeigt, dass gerade diese Partei nichts, aber auch gar nichts, außer charakterlosem Wellenreiten, auf kurzfristigen Umfragehipes zu bieten hat.
Deshalb: JA, und mit größter Überzeugung: Ihh! Ein CDU-Wähler