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Schlagstöcke für die Polizei: Bundesregierung dementiert Lieferung nach Weißrussland

dapdDeutschland hat die Polizei im autoritär regierten Weißrussland mit Ausrüstung versorgt. Dem Innenministerium zufolge erhielten die Sicherheitsbehörden Computer, Software und Kameras. Ein Sprecher wies allerdings einen Bericht zurück, wonach auch Schlagstöcke nach Minsk geliefert wurden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852295,00.html
  1. #1

    Wer schlägt? Der Schlagstock?

    Mir geht das Gutmenschentum verbunden mit der offensichtlichen Scheinheiligkeit sowas von auf den Zeiger. Wer schlägt denn? Der Schlagstock oder aber der Polizist dahinter? Und ist es nicht letztlich egal von wem der Stock gekauft wird? Ob der aus China, Amerika oder Deutschland kommt ist doch dem Verprügelten egal.
  2. #2

    ....

    Zitat von ixxi73 Beitrag anzeigen
    Mir geht das Gutmenschentum verbunden mit der offensichtlichen Scheinheiligkeit sowas von auf den Zeiger. Wer schlägt denn? Der Schlagstock oder aber der Polizist dahinter? Und ist es nicht letztlich egal von wem der Stock gekauft wird? Ob der aus China, Amerika oder Deutschland kommt ist doch dem Verprügelten egal.
    Es gibt schon unterschiede zwischen Schlagstock und Schlagstock, aber da wird wohl die deutsche Variante noch die hamloseste von sein.


    "Bundesregierung dementiert Lieferung nach Weißrussland"

    Achtung Satiere: Ja, die haben nur die Bauanleitung verkauft...

    Wir können natürlich unseren Unmut kundtun über den Handel mit einem Diktatorregime, aber wenn sie die Sachen nicht bei uns bekommen kaufen sie ihn wo anders. Den Menschen vor Ort ist damit erst einmal wenig geholfen.
    An der Lage im Land kann nur das Volk etwas verändern.
    So sollten sich unsere Menschenrechtler auch erstmal um das Leid innerhalb Deutschlands annehmen, davon gibts hier auch mehr als genug.
  3. #3

    Schlagstöcke

    Es ist doch völlig wurscht, ob nun Schlagstöcke geliefert wurden, oder nicht. Dass hier überhaupt eine Unterstützung stattgefunden hat, ist schon kaum zu fassen. Einerseits wird die weißrussische Regierung "geächtet" (naja, ist ja nicht weit her damit), dann unterstütze ich aber deren Polizeiapparat. Wie doppelzüngig ist das denn?
    Und die Ausrede "Schlagstöcke waren aber nicht dabei" ist ja wohl mehr als peinlich. Als ob es darauf ankäme. Computer und Kameras haben sie aus Deutschland. Ob die damit erfassten Bürger dann mit deutschen Knüppeln oder mit selbstgeschnitzten weißrussischen verprügelt werden, macht keinen großen Unterschied.
    Und als ob man das weißrussische Regierungshandeln nicht schon vor der "Wahl" 2010 gekannt hätte.
    Unglaublich verlogen diese Bande.
  4. #4

    Zitat von ixxi73 Beitrag anzeigen
    Mir geht das Gutmenschentum verbunden mit der offensichtlichen Scheinheiligkeit sowas von auf den Zeiger. Wer schlägt denn? Der Schlagstock oder aber der Polizist dahinter? Und ist es nicht letztlich egal von wem der Stock gekauft wird? Ob der aus China, Amerika oder Deutschland kommt ist doch dem Verprügelten egal.
    Standardargument von Krämerseelen, damit kann man alles rechtfertigen. Ist ja egal von wem der Crackjunkie sein Crack kriegt, also wenn wir den Umsatz nicht machen, macht ihn jemand anders. Ist auch egal von wem der reiche Ölscheich seine sechsjährige Blondine herkriegt oder ob ich oder jemand anders dem rumänische Kind die Niere rausschneide, Also lasst es uns machen, Arbeitsplätze und so.

    Wo sehen Sie bitte die "Scheinheiligkeit" wenn man darauf verweist, daß es scheinheilig ist, von Demokratie und Menschenrechten zu sülzen und dann aber kein Geschäft, und sei es auch noch so erbärmlich, mit den Diktatoren und Völkermördern und SKlavenhändlern dieser Wetl auszulassen? Scheinheilig ist doch hier die Bundesregierung, die vornerum auf die Menschenrechtslagein Weißrussland verweist und hintenrum jeden auch noch so perversen Waffendeal gutheißt.

    Wir brauchen das Geld von Diktatoren nicht und wir brauchen auch keine Firmen, die Diktatoren Waffen verkaufen und schon gar nicht brauchen wir eine Bundesregierung, die mit Diktatoren gemeinsame Sache macht. Wir haben übrigens eine Verfassung, die durchaus Verbote solcher Deals decken würde.
  5. #5

    Wäre das denn wirklich so schlimm?

    Ich meine, die deutsche Polizei, was soll die denn bitte mit Schlagstöcken? Für etwa die Dauerrandalierer aus dem Schanzenviertel, die schon wieder gewohnheitsmässig Recht gebrochen haben am Wochenende, braucht die Hamburger Polizei doch verordneterweise eher eine Grosslieferung Samthandschuhe, oder?

    Vielleicht stellt Weissrussland sowas her, dann könnten wir die Waren doch tauschen!?
  6. #6

    Zitat von Bundeskanzler20XX Beitrag anzeigen

    Wir können natürlich unseren Unmut kundtun über den Handel mit einem Diktatorregime, aber wenn sie die Sachen nicht bei uns bekommen kaufen sie ihn wo anders. .
    Das selbe Argument gilt für Crack, Kinderhandel, Organhandel, Plutoniumhandel und sonstwas. Mit anderen Worten: Es ist ein Totschlagargument und es sagt einiges über den aus, der es ins Feld führt.

    Entweder unsere Bundesregierung hält die Menschenrechte als universelle Werte hoch. Dann sind solche Deals kategorisch ausgeschlossen. Oder unsere Bundesregierung hätte selber gerne weißrussische, katarische, saudiarabische, chinesische etc Verhältnisse hierzulande. Und darauf läuft es ja hinaus, wenn man seiner Regierung erlaubt, mit Diktatoren zusammenzuarbeiten. Sie brauchen doch nicht zu glauben, daß eine Buindesregierung, die anderer Völker Grundrechte zu verscherbeln bereit ist, auch nur einen Dreck auf die Rechte ihrer eigenen Bevölkerung gibt. Ein bißchen für Demokratie und Menschenrechte sein geht nun mal nicht.
  7. #7

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Das selbe Argument gilt für Crack, Kinderhandel, Organhandel, Plutoniumhandel und sonstwas. Mit anderen Worten: Es ist ein Totschlagargument und es sagt einiges über den aus, der es ins Feld führt.

    Ein bißchen für Demokratie und Menschenrechte sein geht nun mal nicht.
    Sorry, aber das Argument ist doch zutreffend. Es ist lächerlich, sich beschweren zu wollen, während hier bei uns tagtäglich die Dikatur ausgebaut wird. Ist es eigentlich noch so, daß laut offiziellen Plänen der "EU" Demonstranten als "Aufrührer" niedergeschossen werden dürfen nach derer Rechtsauslegung? Aber so sind wir Deutschen, immer bei anderen Herumplärren wegen sonstwas, aber zuhause alles erdulden.
  8. #8

    Weissrussische Polizei macht ihren Job

    und das ist gut so und wir sollten stolz darauf sein, wenn sie bei uns lernten und ausgerüstet worden sein sollten.
    Unsere Firma hatte 2008 eine Baustelle dort und ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den dortigen Milizen gemacht. z. B. ein Koll. war sturzbetrunken von der Polizei in einem Park gefunden worden. Ich bekam Nachts einen Anruf
    von dessen Handy- ein Polizist von dort am Tel. : bitte helfen Sie uns - habe ich gemacht- der Koll war nicht verletzt, wurde ärztl. versorgt, Geld Papiere alles war da und wir wurden freundlich behandelt.
    Sorry das Leben ist eben nicht Main Streem sonder vielfältiger
    Lukaschenko ist möglicherweise das Eine. Seine Polizei besteht aus Menschen, die ordentlich Ihre Arbeit machen.
    Von einer Polizeidienststelle in BS wurde ich behandelt als sei ich bei Nazis. Also erst an unsere Nase fassen !
  9. #9

    Zitat von ixxi73 Beitrag anzeigen
    Mir geht das Gutmenschentum verbunden mit der offensichtlichen Scheinheiligkeit sowas von auf den Zeiger. Wer schlägt denn? Der Schlagstock oder aber der Polizist dahinter? Und ist es nicht letztlich egal von wem der Stock gekauft wird? Ob der aus China, Amerika oder Deutschland kommt ist doch dem Verprügelten egal.
    JAWOLL! Leopard2 Tanks für alle Länder! Die schießen schließlich auch nicht selber, nein, es ist der Mensch der schießt.....


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