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Schlagabtausch vor Krisengipfel: Euro-Nörgler nerven Merkel

Die Briten stellen Bedingungen, Tschechien warnt vor Volksabstimmungen, die EU sucht nach Alternativen. Kurz vor dem Brüsseler Krisengipfel formiert sich Widerstand gegen den deutsch-französischen Plan für Vertragsänderungen. Berlin antwortet gereizt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...802260,00.html
  1. #10

    England

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Briten stellen Bedingungen, Tschechien warnt vor Volksabstimmungen, die EU sucht nach Alternativen. Kurz vor dem Brüsseler Krisengipfel formiert sich Widerstand gegen den deutsch-französischen Plan für Vertragsänderungen. Berlin antwortet gereizt.

    Schlagabtausch vor Krisengipfel: Euro-Nörgler nerven Merkel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ausgerechnet die Engländer ... Als Industrienation gescheitert. Als Finanzdienstleister nichts weiter, als ein Außenposten der Wall Street. Erst beteiligen sie sich an der von Amerika gesteuerten Eurokrise und dann stellen sie Bedingungen, um sich aus ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit zu retten. Es wäre für Europa weitaus sinnvoller, sich nach Osteuropa zu öffnen, statt dieses Inselvolk weiterhin ernst zu nehmen.
  2. #11

    .................

    Zitat von juergw. Beitrag anzeigen
    Jetzt geht das Heulen und Zähneklappern in dem EU Verein los !
    Frau Merkel hat offenbar die Posotion Deutschlands in der EU falsch eingeschätzt.
    Die (Führungs)- Rolle, die sie gerne spielen möchte, war ihr bzw Deutschland gar nicht zugedacht.
    Cameron zeigt ihr jetzt, dass Deutschland von der ersten Stunde an lediglich als Zahlmeister der EU eingeplant war und er zeigt ihr auch, dass der Euro keineswegs dafür eingeführt wurde, damit Deutschland
    am meisten von der EU profitieren möge.

    Gleiches hatte ihr doch schon Helmut Schmidt vor wenigen Tagen zu vermitteln versucht.

    Deutschland ist bis heute kein absolut gleichberechtigtes EU-Mitglied.
  3. #12

    .................

    Zitat von unterländer Beitrag anzeigen
    Ein neuer Artikel im täglichen Ping-Pong-Spiel der Redakteure. Merkel zu zögerlich - Merkel zu dominant usw. usf.. Zugegeben, dieses Mal ist nicht ganz so klar ersichtlich, auf welcher dieser beiden Seiten der Berichterstatter nun den Ball liegen sieht. Die Mahnung steht aber deutlich im Raum: Merkel darf auf keinen Fall so auftreten wie es mit größter Selbstverständlichkeit Herrn Cameron oder Herrn Sarkozy zugestanden wird. Warum eigentlich?
    In der EU gibt es Mitglieder 1. und 2. Klasse.
    So wurde die EU geplant.
  4. #13

    Ehrlich gesagt hab ich das nicht anders erwartet.
    Wenn die Briten nicht wollen, machen wir's einfach ohne sie im Euro-Raum + Freiwillige. Das war doch von vornherein Absicht von Merkel und Sarkozy, da diese genau wussten, dass GB niemals mitmachen würde. Den Vorschlag, es erst in der gesamten EU zu versuchen, hat man doch nur aus reiner Höflichkeit gegenüber GB gemacht. Aber niemand hat wirklich damit gerechnet, dass GB an einer Reform teilnimmt. Und die Briten haben in der Hinsicht auch nix zu sagen, da sie ja den Euro garnicht haben und nicht haben wollen. Sie wollen nur mitreden, aber wir müssen sie nicht mitreden lassen. Wir mischen uns ja auch nicht ins Britische Pfund ein. Wieso sollten wir dann zulassen, dass die Briten und in unsere Währung reinreden, von der sie sowieso nur profitieren wollen, während sie gleichzeitig jede langfristige Stabilisierungsmaßnahme für den Euro blockieren und verwässern wollen, um daraus Profite für ihre korrupte Zockermafia zu schlagen?

    Die Briten bekommen jetzt nur langsam Angst, dass sie es mit ihrer fortschreitenden wirtschaftlichen und politischen Isolierung schwerer haben werden, die Melkkuh "Kontinentaleuropa" zu melken. Und das ist eigentlich gut so.
    Ich bin zwar mit Merkel nicht immer einverstanden und mit Sarkozy auch nicht, aber gegenüber GB sollten sie jetzt wirklich hart bleiben.

    Viele Grüße
  5. #14

    Euro-Nörgler

    Ich bin skeptisch, dass wir überhaupt in der EU und Europa noch entscheidungsfähig sind. Wenn wir da mehr Basis-Demokratie wollen, dann läuft bald gar nichts mehr. Wir müssen uns entscheiden, was wir in dieser Region wollen. Schnelle Entscheidungen auf Mehrheiten basiserend und überhaupt noch bedeutsam in einer sehr schnell drehenden Welt oder Einstimmigkeitsprinzip der Regierungen notfalls mit Volksabstimmungen etc. Ich glaube nicht, dass dies funktionieren wird.
  6. #15

    Euro ist Eu-Vertrag

    Zitat von sparerx@arcor.de Beitrag anzeigen
    Nanu? Seit wann haben die Britten und Tschechen denn den Euro? Die können doch hier gar nicht mitreden!
    Nach meinem Kenntnisstand ist der Euro über einen EU-Vertrag beschlossen worden. Der Beitritt ist jedoch nur von 17 Ländern erfolgt bzw. akzeptiert worden.
    Deshalb dürfen alle EU-Länder mitreden.
  7. #16

    Absurder Unsinn!

    Zitat von hienstorfer Beitrag anzeigen
    Die Länder, die ohne Sanktionen dauerhaft mehr Geld ausgeben möchten als sie einnehmen müssen sich ja nicht unbedingt retten lassen.
    Die Länder können ja bis zum Staatsbankrott weiter herumwurschteln wie bisher.
    Und wer entscheidet für die Länder, irgendwelche EU-Bürokraten in einer längst vorhandenen bzw. immer weiter zementierten EU-Diktatur?

    Volksabstimmungen Fehlanzeige, wie in Griechenland zu sehen.

    Geplante Änderung der EU-Verträge mit direktem Zugriffsrecht auf die Haushaltshoheit eines jeweiligen Landes, was jeglicher Verfassung widerspricht, sollen mit irgendwelchen "Tricks" etabliert werden.

    Was will man eigentlich damit ernsthaft erreichen? Die Staatspleite ist doch bei zahlreichste Pleiteländern ohne die Möglichkeit der Abwertung der eigenen Währung überhaut nicht aufzuhalten. Eigene Entscheidung der Ländern bzw. deren Völker sich in eine gemeinsame Währung "pressen" zu lassen. - Noch viel absurder geht es einfach nicht mehr.

    Merkel und Konsorten verkaufen die letzten Züge der noch vorhanden deutschen Demokratie, nur um irgendwie eine vollständig absurde Währung, die bereits in den letzten Zügen liegt, noch irgendwie ein paar Wochen weiter leben zu lassen und keiner hält sie ernsthaft auf. - Einfach NUR unfassbar!
  8. #17

    haste recht ...

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Frau Merkel hat offenbar die Posotion Deutschlands in der EU falsch eingeschätzt.
    Die (Führungs)- Rolle, die sie gerne spielen möchte, war ihr bzw Deutschland gar nicht zugedacht.
    Cameron zeigt ihr jetzt, dass Deutschland von der ersten Stunde an lediglich als Zahlmeister der EU eingeplant war und er zeigt ihr auch, dass der Euro keineswegs dafür eingeführt wurde, damit Deutschland
    am meisten von der EU profitieren möge.

    Gleiches hatte ihr doch schon Helmut Schmidt vor wenigen Tagen zu vermitteln versucht.

    Deutschland ist bis heute kein absolut gleichberechtigtes EU-Mitglied.
    aber das Merkelchen will halt nicht hören und daran hält sie fest,denn sie weis alles und immer besser.
  9. #18

    Angela - Halte Deine revolutionär-kreative Epochenwechsel-Rede ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Kurz vor dem Brüsseler Krisengipfel formiert sich Widerstand gegen den deutsch-französischen Plan für Vertragsänderungen. Berlin antwortet gereizt.

    Vor Krisengipfel: Aufstand der Euro-Nörgler - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die EU-System- und Schuldenkrise ist die evolutionslogische, die ganze Menschheit betreffende, Epochenwechsel-Krise. Die Logik ist eindeutig. Die EU- und USA-Schuldenkrise haben die international tätigen Betreiber der alten Weltordnung-des-KAPITAL-Projekts (= 3%Wachstumszwang-Ordnung der KAPITALSTOCK-Maximierer) systematisch in Kauf genommen, d.h. geplant, als sie ihre div. Billionen-$,€-Wachstumsprojekte, wie Subprime-Hypotheken- und EURO-Projekt realisierten. Sie bereiteten damit selbst ihren Sturz. Den Griechen sei Dank, dass er jetzt und nicht erst in 10 Jahren ansteht.

    Der evolutionsprozess-logische Exodus aus dem Ancien Régime der 2%Wachstumszwang-Ordnung ist unaufhaltsam - und von Angela Merkel 'zu nEnde denkend' einkalkuliert. Sie verfügt über das Epochenwechsel-Wissen.

    Und dieses ist gigantisch:

    Eine humane, hoch-effiziente, die Beste von allen gesellschaftlichen Ordnungen - die Ordnung-des-kreativen-Evolutionspfades - wartet darauf, aus der EU-Krise hervorzugehen und den weltindustriellen Fortschritt zu humanisieren. Europas 2500 Jahre altes, immer wieder zurückgeworfenes Humanprojekt wird wiederbelebt. Die öko-soziale Umfinanzierung der staatlichen und sozialen Leistungen auf die Faktoren Energie und Sachkapital ist der steuerungssystemische Hebel ( Volumen über 200 Mrd. € p.a., allein für die Arbeitgeberanteile an den Sozialsystem-Prämien) der Weltkulturrevolution.

    Es ist wie 1789 in Frankreich, als wenige Vertreter des DRITTE Stands in den Generalständen es satt hatten, sich vom König in der Frage der Abstimmungsmodus machtpolitisch an der Nase herumführen zu lassen. Sie erklärten sich zur Verfassunggebenden Versammlung und stellten die Machtsturz-Frage. Das kann Angela mit ihrer EPOCHENWECHSEL-Rede genauso tun.

    Bevor die EU-Systemkrise noch mehr fluktuiert und evtl zum Absturz führt, sollte sie es wie Ludwig Erhard bei der DM-Einführung im Jahr 1948 und wie der DRITTE Stand im Jahr 1789 machen. Alles auf die eigene Kappe nehmen - und siegen. Sie hat die Epochenwechsel-Wahrheit, d.h. die Macht-des-Ordnungsübergangs auf ihrer Seite.

    Angela ist geübt, Popanze zu stürzen. Sie stürzte Helmut Kohl mit einem FAZ-Beitrag. Das Ancien Régime der Wachstumszwang-Absolutisten ist mit der Epochenwechsel-Rede zu stürzen.
  10. #19

    Gb?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Briten stellen Bedingungen, Tschechien warnt vor Volksabstimmungen, die EU sucht nach Alternativen. Kurz vor dem Brüsseler Krisengipfel formiert sich Widerstand gegen den deutsch-französischen Plan für Vertragsänderungen. Berlin antwortet gereizt.

    Vor Krisengipfel: Aufstand der Euro-Nörgler - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die konservativen Abgeordneten, die angedroht hatten Cameron die Gefolgschaft zu verweigern, streben schon seit langem ein Referendum über den Verbleib in der EU an.
    Vieleicht sollte GB genau das tun. Und dann so schnell wie moeglich aus der EU austreten. Somit waere allen geholfen. England kommt anscheinend ohne die EU besser zurecht, und wir sind die ewigen noergeleien los. England verharrt so und so seit langem in einer Ablehnungshaltung. Siehe Transaktionssteuer, regulierung der Finanzmaerkte etc..


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