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Schlagabtausch vor Krisengipfel: Euro-Nörgler nerven Merkel

Die Briten stellen Bedingungen, Tschechien warnt vor Volksabstimmungen, die EU sucht nach Alternativen. Kurz vor dem Brüsseler Krisengipfel formiert sich Widerstand gegen den deutsch-französischen Plan für Vertragsänderungen. Berlin antwortet gereizt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...802260,00.html
  1. #130

    Besser mal informieren!

    Zitat von tumatsch Beitrag anzeigen
    Wenn man seine Währung nicht mehr abwerten kann, um wettbewerbsfähiger zu werden, muß man eben innerhalb des Landes abwerten. Das heißt: Löhne runter und die Preise folgen dann. Was Griechenland macht.....
    Vielleicht hat Schweden immer noch eine eigene Währung und nicht den Euro. Besser mal über die Basics informieren, bevor man hier absoluten Unfug postet.

    Die Löhne runterzusetzen wie derzeitig in Griechenland zu sehen, treibt das Land doch allenfalls weiter in die wirtschaftliche Rezession. Die EU-Diktatoren können vielleicht die Sparvorgaben machen, jedoch die Einnahmenseite gerät dabei vollständig außer Kontrolle. Die einzige Möglichkeit die Staatspleite eines wirtschaftlich im Vergleich schwächeren Landes verhindern zu können, ist die Abwertung der eigenen Währung.

    Griechenland MUSS daher aus dem Euro ausscheiden, wenn dieser überhaupt noch den Ansatz einer Überlebensfähigkeit hat. Wahrscheinlich wird es jedoch so kommen, dass Merkel nach einer allenfalls ganz lauen EU-Vertragsänderung doch in die Schuldenunion einsteigen wird. WETTEN?

    Merkel hat, von wem auch immer die Vorgabe, dass kein einziges Land aus der Eurozone aussteigen darf, wieso auch immer. UND das funktioniert ohne die Möglichkeit der Abwertung der eigenen Währung NUR mit einer Schuldenunion, in der Deutschland wie auch immer MASSIV bezahlen wird. Vollständig unfassbar, dass dies immer noch von Einzelnen hier nicht verstanden wird.
  2. #131

    Demokratie?

    Demokratie bedeutet Mitbestimmung - bei uns durch Wählerauftrag.
    Hat Frau Merkel einen Wählerauftrag für Ihr Handeln oder Unterlassen und dagegen sein und kurz danach dafür sein unter unerfüllbaren Voraussetzungen.
    Ich sehe hier weder zielgerichtetes Handeln noch weniger Stärke von Frau Merkel!
    Allerdings erkenne ich jetzt mehr den jeh das Machtdiktat der Finanzmärkte und die Schwäche der Politik, und das gilt es in Zukunft zu ändern!
    Und nun auch noch Uneinigkeit in der EU
  3. #132

    Kanzlerin!

    Allmählich kann 'Mutti' einem leid tun...
  4. #133

    Das wäre das Ende jeglicher Demokratie

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    … absolut berechtigt und ernstzunehmend. Bereist nach dem Griechenland Eklat war klar zu erkennen, das Volksabstimmungen EU-weit verboten werden müssen, weil die Menschen in ihrer Not gar nicht mehr erkennen können was gut für sie ist … das wissen nur unsere gesegneten Führer.

    Das ganze Debakel konnte dann auch sogleich in einer kleinen privaten Volksabstimmung zur Volksabstimmung mit rund 2.000 Teilnehmern nachvollzogen werden.

    Verbot von Volksabstimmungen in Europa nach GR-Eklat

    Hier wurde klar erkennbar, dass rund 90 Prozent sich für Volksabstimmungen aussprachen, eine sehr bedrohliche Situation für unsere Politiker. Daraus wird natürlich erkennbar, dass man derart schädliche Einflüsse nicht zulassen darf. Die Union des Geldes ist eindeutig bedroht.

    Gemäß des EU-weiten Gleichheitsgrundsatzes sollten die EU-Kommissare nun konsortial handeln und ein EU-weites Volksabstimmungsverbot schnellstens auf den Weg bringen, weil ansonsten die Gleichbehandlung nicht mehr gewährleistet wäre.

    Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang auch Schweden und Dänemark noch rückwirkend auf Annullierung der Volksabstimmungen verklagen, denn damit könnte man die Insolvenzmasse des Euros noch ein wenig stärken.

    wir sehen … zum Wohle der Menschen ist noch eine Menge zu tun … machen wir es besser ohne sie, sonst könnte das Wohl der Masse noch ernstlich gefährdet sein. Oder hatte irgendwer hier eine andere Vorstellung von dem über den Geldbeutel geeintem Europa … doch nicht etwa ein Europa der Menschen, oder?

    Sie können es gerne auch unter Sarkasmus buchen … nur wenn die Realität uns dies bezüglich einholt, wie wollen sie es dann nennen?
    Alle sprechen immer von Demokratie.
    Aber wer Volksabstimmungen verbieten will handelt undemokratisch.
    Demokratie kommt nun mal von ,, Demos´´ ( das Volk ) genauso wie Demonstration.
    Und die Pastorentochter arbeitet schon lange nicht mehr fürs Volk.
  5. #134

    Nein, die Eurostaaten müssen nur den richtigen Weg gehen

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    wahrscheinlich ist sie schon längst abgelaufen. Die Wahrheit ist doch, dass die meisten EURO überschuldet sind und steigende Zinsen für ihre Staatsanleihen nicht ......
    Lesen sie den Artikel von Michael Hudson
    Oligarchie der Finanz: Der Krieg der Banken gegen das Volk - Feuilleton - FAZ

    Die EZB darf nicht das machen, was Nationalbanken machen würden, bzw. machen.
    Merkoszy händeln die Krise falsch, und somit verschärfen sie diese.
    Aber das europäische Traumpaar weiß ja alles besser, und als erstes machen sie ein paar Länder platt, um dann die wirtschaftliche Hoheit über diese zu erringen.
    Wenn ich einem Volk aufzwinge sich ,,tot zu sparen´´, kann dieses niemals sein Defizit bereinigen.
    Niedriglöhne bremsen den Konsum, und zerstören den Rest der Wirtschaft.
  6. #135

    Dann

    Zitat von uwetattoo Beitrag anzeigen
    müßte doch Deutschlands Wirtschaft schon lange am Ende sein. Und der Konsum hier ist ja auch nicht ohne.


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