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Schiffswrack-Fund: 200 Jahre alter Goldschatz in Madrid angekommen

DPAEiner der größten Schätze, die je aus einem Schiffswrack geborgen wurden, ist auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz in Madrid gelandet: Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mussten die USA die 200 Jahre alten Münzen und Barren im Wert von etwa 380 Millionen Euro an Spanien zurückgeben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...817636,00.html
  1. #10

    Ich denke...

    Zitat von Global Adventures Beitrag anzeigen
    Es sieht so aus als ob die Bergungsfirma auf den Kosten sitzenbleibt und Spanien den Goldschatz mehr oder weniger umsonst bekommt. Die spanische Regierung hat zumindest die Kosten fuer den Transport von Florida nach Europa uebernommen.
    ...die Bergungsfirma wird nicht so bloede gewesen sein, nicht im Vorfeld ihr Schaefchen ins Trockene gebracht zu haben.

    Da wird sicherlich einiges zu Barren verschmolzen sein, bevor die Spanier auf diese Reichtuemer Zugriff hatten. Und da ist gut so.

    So bloed wird die Bergungsfirma sicherlich nicht sein, sich auf die Entscheidungen von Gerichten zu verlassen. Auch hier ist ein Fehlurteil gesprochen worden, das Gold gehoert dem Volke Perus und nicht Spanien.
  2. #11

    Goldi

    [QUOTE=Global Adventures;9716093]Es sieht so aus als ob die Bergungsfirma auf den Kosten sitzenbleibt und Spanien den Goldschatz mehr oder weniger umsonst bekommt. Die spanische Regierung hat zumindest die Kosten fuer den Transport von Florida nach Europa uebernommen.[/QUOTE

    Wer sagt daß die firma auf den Kosten sitzenbleibt? Die Firma weigerte sich beharrlich, den genauen Fundort preis zugeben. ich hätte dies übrigens auch nicht getan :::)
  3. #12

    Kein Titel

    Zitat von fxe1200 Beitrag anzeigen
    ...die Bergungsfirma wird nicht so bloede gewesen sein, nicht im Vorfeld ihr Schaefchen ins Trockene gebracht zu haben.

    Da wird sicherlich einiges zu Barren verschmolzen sein, bevor die Spanier auf diese Reichtuemer Zugriff hatten. Und da ist gut so.

    So bloed wird die Bergungsfirma sicherlich nicht sein, sich auf die Entscheidungen von Gerichten zu verlassen. Auch hier ist ein Fehlurteil gesprochen worden, das Gold gehoert dem Volke Perus und nicht Spanien.
    Lesen vor dem Posten, wäre von Vorteil

    Zitat von n13l5 Beitrag anzeigen
    Dieses Gold wurde doch von den Bewohnern Südamerikas geraubt.

    Das kann wohl kaum den Spaniern gehoeren.

    Man muss es natuerlich den Spaniern positiv anrechnen, das sie die Bewohner Südamerikas nicht nahezu komplett ausgerottet haben, so wie die Englaender das in Nordamerika gemacht haben.

    Es war fuer die Spanier wohl eher ein Raubzug als eine Annexierung.

    Waehre mal interessant zu wissen, was die Angelpunkte in diesem laut Artikel 200 Jahre waehrenden Rechtsstreit waren.
    Wieso gehen Sie davon aus das das Gold Spanien nicht gehört hat und von den Ureinwohner geraubt wurde? Würde es sich, beispielsweise, um ein Azteken Kunstwerk handeln, hätte Mexiko sicherlich Anspruch erheben. Aber Spanien hat das Gold abgebaut und zu Münzen geprägt, wieso soll denn dieses Gold den Ureinwohner gehört haben? Wer sollte es denn beanspruchen? Mayas, Azteken, Tolteken, etc. sind verschwunden und damals war Südamerika zum größten Teil entweder Spanisch oder Portugiesisch, die Ureinwohner hatten keine Staaten im heutigen Sinne und somit keine Rechtsnachfolger die das Gold für sich reklamieren können. Auch für die heutigen Staaten auf den Südamerikanischen Kontinent ist es schwer das Gold für sich zu reklamieren, da die meisten damals noch nicht existierten und damals teil des Spanischen Reiches waren. Abgesehen davon, haben sich ja nicht die Ureinwohner des Amerikanischen Kontinent sich von ihren Kolonialisten losgesagt, sondern die Kolonialisten selbst haben sich von ihrem Mutterland losgesagt und die Unabhängigkeit erklärt, für die Ureinwohner hat das kein Unterschied gemacht. Ich glaub das ist auch der Grund warum der Schatz von keinen Südamerikanischen Land für sich gefordert wurde.
    Übrigens, wenn die Spanier dieses Gold an irgend ein Peru zurück geben, dann würde es sowieso nicht die Ureinwohner bekommen.

    Der Rechtsstreit dauerte nicht 200 Jahre, sondern 5 Jahre, das Schiff wurde südlich der Portugiesischen Küste von Englischen Kriegsschiffe im Jahre 1809 versenkt.

    Kann denn keiner richtig lesen?
  4. #13

    Spanier habe das Gold abgebaut?

    Zitat von qlcasa Beitrag anzeigen
    Lesen vor dem Posten, wäre von Vorteil
    Wieso gehen Sie davon aus das das Gold Spanien nicht gehört hat und von den Ureinwohner geraubt wurde? Würde es sich, beispielsweise, um ein Azteken Kunstwerk handeln, hätte Mexiko sicherlich Anspruch erheben. Aber Spanien hat das Gold abgebaut und zu Münzen geprägt, ......
    Das glauben doch nicht einmal Sie selbst.
    Und es geht weder "uns" noch Spanien noch USA etwas an, was die jeweiligen südamerikanischen Staaten damit machen. Es gehört "uns" einfach nicht.
  5. #14

    ...

    Eine Sache die mich eigentlich viel mehr stört:

    Wieso wird so kategorisch ausgeschlossen, mit diesem Gold Schulden zu bezahlen? Wenn ein Staat kurz vor der Pleite steht, gibt es wichtigeres als einen Goldschatz zu horten der "nationales Erbe" ist.

    Im Zweifelsfall kann man die 1000 schönsten Münzen raussuchen und den Rest verkaufen.

    Aber klar, es ist wichtiger, dass sich das Volk an die längst verlorene Größe des Landes erinnern kann. Das ist viel wichtiger als das Land wieder dahin zurück zu führen...
  6. #15

    Der Schatz gehört Peru

    Du hast völlig Recht!
    Das Gold und Silber wurde in Peru geraubt und sollte eigentlich dorthin zurück.
    Peru hat dies auch bereits 2005 eingeklagt und vor dem Abtransport versucht durch eine Verfügung diesen zu verhindern.
    Alles ohne Erfolg.....
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mussten die USA die 200 Jahre alten Münzen und Barren im Wert von etwa 380 Millionen Euro an Spanien zurückgeben.
    Schiffswrack-Fund: 200 Jahre alter Goldschatz in Madrid angekommen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Wieso an Spanien zurück geben, dieses Gold gehört den Staaten, aus denen es die Spanier geraubt haben.
    Ein sonderbares Verständnis für Recht und Gesetz.
  8. #17

    Och Joh!

    Zitat von qlcasa Beitrag anzeigen
    ....Mayas, Azteken, Tolteken, etc. sind verschwunden.... die Ureinwohner hatten keine Staaten im heutigen Sinne und somit keine Rechtsnachfolger die das Gold für sich reklamieren können.....
    Kann denn keiner richtig lesen?
    Sie sind ja ein ganz Putziger, so richtig wohl informiert und kompetent - im Stammtischlabbern!

    Die heutige Bevölkerung Mexikos ist in ihrem Ursprung überwiegend eindeutig nachweisbar "Maya" bzw. deren Vorfahren und die Bevölkerung Perus "Inka" bzw. deren Vorfahren. In Peru ist deren Sprache Quechua im Alltag heute noch durchaus üblich.

    Das Gold ist zweifelsfrei in Südamerika geraut worden, so wie das halt alle Eroberer immer überall machten. Spanien hat im übrigen dort nach heutigem Wert, Gold im Wert von 500 Milliarden € gestohlen. Zumeist wurde alles zu Barren oder Münzen eingeschmolzen, das war leichter zu transportieren als die Kunstgegenstände.

    Sich heute allerdings darüber zu echauffieren, das ein anderer dieses geraubte und dann versunkene Gold nach hunderten von Jahren vom Meeresboden birgt und für sich beansprucht, dieses sogar gerichtlich einklagen kann, ist geradezu hanebüchen!
    Das ist in etwa so, wie wenn Italien, die heutigen Funde aus der Varusschlacht für sich beanspruchen wollte - aber das ist ja kein Gold!


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