das ist jetzt schon der 1000 Artikel zum Thema Hafen.. gähn
"Geh mir wech", dachte Anna Ketzscher, als sie zum ersten Mal das Container-Wirrwarr auf einem Frachtschiff sah. Heute sorgt sie als Schiffsplanerin dafür, dass jede Box den richtigen Platz bekommt. Was nach lustigem Container-Tetris klingt, erfordert höchste Konzentration.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-876232.html
das ist jetzt schon der 1000 Artikel zum Thema Hafen.. gähn
"nach lustigem Tetris" klingen ? Und selnst wenn Tetris, was ist daran "lustig" ? Spiegelsprache fuer den kleinen Mann ?
Ich bin allerdings ueberrascht, dass das Wort "spannend" keine Verwendung fand, das kommt doch sonst zweimal taeglich.
Schiffe sind doch auch enorm spannend, oder nicht ?
Also mir gefällt es! Vor allem wenn fähige Frauen in anspruchsvollen Berufen präsentiert werden - und das in Zeiten, in denen die Politik Geschlechterquoten für das Maß der Dinge hält und Wissenschaftlerinnen nur in Minirock und High-Heels porträtieren kann.
Na, weil es um die richtige Anordnung von Blöcken geht natürlich. Sie haben wohl keinen Spaß an Tetris?
Ja, vor allen Dingen Containerschiffe. Absolut unglaublich, welche Gütermengen diese Titanen jeden Tag über die Ozeane transportieren und damit die Weltwirtschaft revolutioniert haben.
Ich finde es durchaus angemessen, wiederholt über die deutschen Häfen und ihren Funktionen zu berichten. So wird das Bewußtsein wachgehalten, daß ohne die Häfen das gesamte Leben in Deutschland buchstäblich zum Erliegen kommen würde. Und daß der Betrieb in den Häfen 24 Stunden lang täglich und 7 Tage die Woche für das ganze Jahr anhält. Wogegen in den meisten Orten im Inland um spätestens 19:00 Uhr die Bürgersteige hochklappen.
Wenn jemandem der Artikel nicht zusagt, warum liest er / sie Ihn dann und lästert hier ab? Ich finde das sehr interessant, ich habe was ähnliches gemacht, nur in Flugzeugen. Das hier scheint auch wirklich eine Herausvorderung zu sein. Hut ab vor der Dame.
CheerS!
Ich habe nichts dagegen, das die Leute studieren, das macht sie nicht dümmer. Der Artikel vermittelt aber den Eindruck, das man akademisch gebildet sein muss um diesen Job zu machen, das muss man nicht.
Gleichwohl ist das ein anspruchsvoller Job der höchste Konzentration verlangt. Ich hatte stets Respekt vor den Planern, wenn man deren Stau nach Überprüfung ohne weiteres akzeptieren konnte den unterschrieb und, in HH gilt das zumindest, dann auch sicher war, das man nicht gelinkt wurde. Es gibt aber genügend Schlitzohren, da werden z.T. nur die Ladungsgewichte ausgewiesen, das Tara "vergessen" (Ein 20´Leercontainer wiegt 2,3 tons, ein 40´ 4,1 tons)
dann wundert man sich, das der abgelesene Tiefgang mit dem errechneten nicht übereinstimmt. Da gibt es noch andere linke Touren, das würde hier jetzt aber zu weit führen.
Ist sicher ein spannender Job, allerdings frage ich mich, warum so etwas "per Hand" gemacht werden muss. Für solche Aufgaben gibt es mathematische Optimierungsverfahren, die bessere Lösungen berechnen, als es ein Mensch bei bis zu 7000 Containern je schaffen würde. Für die Containerplätze im Hafen selbst wird das schließlich auch schon so gemacht.
Das geschieht seit Jahren mittels PC.
Da kam früher eine Floppy, dann eine CD, heute wohl ein USB.
Das müssen natürlich sichere Kontakte sein, an unseren Ladungsrechnern wurde ausschliesslich Ladung gemacht. Ist man in einem Hafen mit guten vertrauenswürdigen Planern, (mit der Zeit kennt man seine Pappenheimer) wird der Rechner geladen, alle Parameter abgecheckt, das dauert max 30 Min. ist alles Paletti, ist Landgang bis zur heißen Schlussphase angesagt.
Per Hand , meinen Sie damit das ich den USB noch in die Handnehmen muss? das ist natürlich Mittelalter! -:)