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Schiffbau: Herrscherin der Eisschollen

SPIEGEL ONLINEFür Andrea Haase ist immer Winter. An ihrem Arbeitsplatz herrschen minus 20 Grad, zu jeder Jahreszeit. Sie testet an Modellen, wie sich Schiffe im Eis verhalten und inszeniert dafür Szenen, wie man sie von der Titanic kennt - im Schwimmbecken mit Eisbergen im Miniaturformat.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...837612,00.html
  1. #1

    Podcast zur HSVA

    Bei omega tau gab es vor einiger Zeit mal einen Podcast zum Thema Schiffsauslegung bei der HSVA:

    http://omegataupodcast.net/2011/01/55-schiffsauslegung-bei-der-hsva/

    Diese Episode ist ein Gespräch mit Jürgen Friesch, dem Geschäftsführer der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA). Wir reden zunächst über die Aufgaben der HSVA und deren Versuchs- und Messeinrichtungen (Strömungskanäle, Kavitationstunnel, Eiskanäle) sowie die Bedeutung numerischer Rechenverfahren in der Schiffsauslegung. Im folgenden diskutieren wir diverse Aspekte des Schiffbaus, darunter Rumpfgestaltung, Antriebskonzepte, Propellerauslegung und Kavitation sowie Seetüchtigkeit und Manövrierfähigkeit.
  2. #2

    Apropos Titanic

    An dieser Stelle würde ich gerne mal nachfragen, ob es möglich ist, dass eine Eisberg einen stählernen Schiffsrumpf durchschneiden kann. Ich meine nein, sonst würde es im Eisbecken wohl auch zu zahlreichen Selbstversenkungen kommen.
  3. #3

    ...

    Zitat von eljoop12 Beitrag anzeigen
    An dieser Stelle würde ich gerne mal nachfragen, ob es möglich ist, dass eine Eisberg einen stählernen Schiffsrumpf durchschneiden kann. Ich meine nein, sonst würde es im Eisbecken wohl auch zu zahlreichen Selbstversenkungen kommen.

    Absolut KEIN Problem, auch bei irren Wandstärken. Ein Riesenfrachter ist RELATIV nicht dicker, als eine Bierdose....
  4. #4

    denkmal! gestern, 14:26 Uhr

    Danke für die Nachricht. Ich bin aber nicht überzeugt.
    Relativ heißt ja wohl in diesem Zusammenhang, relativ zur Schiffsgröße. Aber die Größe des Schiffes bzw. die Größe der Stahlplatte ändert doch nichts an den physikalischen Konstanten, wie die unterschiedlichen Härtegrade etc.
  5. #5

    ...

    Zitat von eljoop12 Beitrag anzeigen
    Danke für die Nachricht. Ich bin aber nicht überzeugt.
    Relativ heißt ja wohl in diesem Zusammenhang, relativ zur Schiffsgröße. Aber die Größe des Schiffes bzw. die Größe der Stahlplatte ändert doch nichts an den physikalischen Konstanten, wie die unterschiedlichen Härtegrade etc.
    Die Härte ist ja nicht der wirklich ausschlaggebende Faktor. Schließlich kann man auch mit einem weichen Fußball eine viel härtere Glasscheibe zerstören, wenn man dem Ding einen ordentlichen Tritt verpasst.
    Das Ganze ist ein dynamisches Problem - und dann hat man eben einen Körper, der mit sehr großer Masse vorwärts bewegt wird und dann gegen einen anderen Körper mit großer Masse donnert. Da reisst das Metall schonmal auf, wie dünnes Blech - auch wenn der Stahl deutlich härter als gefrorenes Wasser ist.


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