Das glaube ich aber gar nicht.
Die Schiedsrichterinnen sollten sich mal schön im Frauenfußball engagieren und die Männer in Ruhe lassen. Wie andersherum auch.
Im Beruf als Polizistin sorgt sie für Recht und Ordnung - auf dem Platz ebenso. Bibiana Steinhaus, 32, ist Deutschlands erste Schiedsrichterin im Profifußball der Männer und leitet Dienstag das WM-Spiel der US-Frauen gegen Nordkorea. Im Interview spricht sie über das Erlebnis Fußball und Neandertaler-Sprüche.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...770925,00.html
Das glaube ich aber gar nicht.
Die Schiedsrichterinnen sollten sich mal schön im Frauenfußball engagieren und die Männer in Ruhe lassen. Wie andersherum auch.
... Schiedsrichter sollten allein nach ihrer Leistung bewertet werden.
Dies ist bei Frau Steinhaus leider viel zu oft durchwachsen bis schlecht. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine bin kann man auf der Kicker Seite bei den Schiedsrichterbewertungen sehen. Dort sind die meisten Spiele von ihr mit den Leistungsnoten 4-5 bewertet. Selbst das letzte Zweitligaspiel zwischen Berlin und Augsburg ist so bewertet. Dabei ging es in diesem Spiel um nichts mehr, beide Mannschaften waren bereits aufgestiegen und im großen und ganzen war es ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Mannschaften. Trotzdem kamen gegen Ende des Spiels vermehrt unschöne Szenen welche durch Fehlentscheidungen befeuert wurden. (Kicker Note für Frau Steinhaus 4,0)
http://www.kicker.de/news/fussball/2...steinhaus.html
Im großen und ganzen bin ich der Meinung, dass Ihre Leistungen nicht Bundesliganiveau entsprechen.
Eine Art Frauenquote bei Schiedsrichter hilft leider dem Sport nicht weiter.
dagentle, da stimme ich Ihnen zu, Schiris nach ihrer Leistung zu beurteilen. Und wie oft haben SIE sich schon über schlechte Schiris geärgert? Und das waren Männer, oder?
Bei den Frauen sollte man Frauen und bei den Männern Männer als Schiris einsetzen und gut.
Das ist, mit Verlaub, grober Unfug.
Machen Sie sich einmal die Mühe und schauen Sie sich ein Spiel an, das Frau Steinhaus in der 2. Liga leitet (bzw. eine Aufzeichnung von einem "ihrer" Spiele der vergangen Spielzeit).
Frau Steinhaus strahlt auf dem Platz Autorität aus, das ist sicherlich eine Folge ihrer Ausbildung zur Polizistin. Das merken die Spieler. Keine Rudelbildung, kein großes Diskutieren und Debattieren, kein Rumgeheule wegen einer gelben Karte. Sie hat Spiel und Spieler im Griff.
Lösen Sie sich einmal vom Rollenklischee. Im Sport sollte das Leistungsprinzip greifen.
So ist es für mich nur noch mehr unverständlich, dass die Betonköpfe des DFB Frau Steinhaus in der kommenden Spielzeit weiter Zweitligaspiele pfeifen lassen, in der Belle Etage aber weiter Amateure wie Quoten-Migrant Babak Rafati und Lebenshilfe-Hotline-Geschäftsführer Deniz Aytekin mit ihren grauenvollen Leistungen an der Pfeife die Fans bis aufs Blut reizen dürfen.
Aber Frau Steinhaus ist auch erst 32. Immerhin noch nicht mal halb so alt wie der durchschnittlich DFB-Funktionär.
Das stimmt natürlich. Ich bin auch der Meinung dass männliche Schiedsrichter bei wiederholt schlechter Leistung degradiert werden sollten.
Dass man sich in der Regel über männliche Schiedsrichter ärgert liegt wohl daran dass von knapp 580 Bundesligapartien 9 von einer Frau gepfiffen wurden.
Gerade wegen dem Leistungsprinzip sollte nicht argumentiert werden dass es noch schlechtere Schiedsrichter in der Bundesliga gibt. Jeder der nicht die entsprechende Leistung bringt hat dort nichts verloren.
Leider konnte ich von der hier beschriebenen Souveränität bei Frau Steinhaus nichts sehen. Genau das Gegenteil war der Fall. Sie hatte die Spiele einfach nicht unter Kontrolle und konnte hitzige Situationen nicht entschärfen.
Es gab wohl durchaus 2.Ligaspiele welche sie gut geleitet hat, leider waren es viel zu wenige. Ich kann mich nur wieder auf die Bewertungen des Kickers beziehen, dort wurden die letzten 4 Partien mit den Noten 4,0 4,0 4,5 und 5,0 bewertet. Dass so ein Schiedsrichter, egal ob männlich oder weiblich, keine "Beförderung in die 1. Liga" verdient hat sollte einleuchtend sein.
Dass sie mit 32 Jahren noch lernfähig ist und in einigen Jahren in der 1. Liga pfeifen kann möchte ich ihr nicht abstreiten.
Die Bewertungen in den Zeitschriften kann kein Mensch ernst nehmen. Egal ob es Schiris oder Spieler betrifft. Denn diese Bewertungen geben nur einen subjektiven Eindruck der Autoren bzw. Kommentatoren wieder.
Und wenn man sich als Fan Spiele im Stadion (1 o. 2. Liga oder Regionalliga) oder in der Kreisklasse anschaut kann man auch oft nicht erkennen ob bei Entscheidungen des Spielleiters alles Richtig war, denn man ist relativ weit weg von Geschehen oder der Blickwinkel ist nicht gut. Der SR ist aber meistens in Spielnähe (Ausnahmen gibt es Betreff der Spielnähe sicherlich).
Und wenn Zuschauer mal nicht mit einer Entscheidung klar kommen gehört dieses zum 'Job' des Schiris. Aber kommt man als Schiri nach Spielende mit besonders 'renitenten' Fans ins Gespräch und sagt denen sie sollen doch selbst ein Spiel leiten kommt die Antwort: Nein Danke. Den Stress will ich nicht haben.
Und zum Schluss; Auch Schiris machen Fehler, aber wenn man die Fehler der Spieler sieht muss man sich fragen wer macht mehr Fehler und das in allen Klassen.
Und genau das passiert nicht. Niemand wird zurückgestuft. Ja schlimmer noch. Die Schiedsrichter verkrampfen gerade wieder bei denselben Vereinen, die sie schon einmal benachteiligt haben. Gerade weil sie neutral sein möchten und vermeintliche Konzessionen zu früheren Spielen vermeiden möchten, laufen sie große Gefahr, die gleichen Fehler mit schweren Benachteiligungen noch einmal zu machen. Nur ganz wenige Schiedsrichter sind davor gefeit.
Das sehe ich anders. Im ersten Jahr 2.Liga waren ihre Leistungen geradezu perfekt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil sich die Spieler ihr gegenüber zurückgehalten haben. Mittlerweile ist das weg, oder wie sie selbst sagt, den Spielern ist das Geschlecht des Schiedsrichters egal. Entsprechend schwieriger wird es natürlich. Und ... wie oben schon gesagt, der souveräne Umgang mit eigenen Fehlern, das können nur ganz ganz wenige, z.B. von den viel gescholtenen Aytekin "ja", Rafati "nein", von den guten Brych "ja", Kircher "nein". Und ganz so gelassen bleibt sie ja auch nicht immer. Manchmal wird sie rot. Und so etwas kann man ja nicht willentlich unterdrücken. Solche Selbstzweifel finde ich aber wesentlich sympathischer als künstlich zur Schau gestellte Selbstherrlichkeit.
Dann müßte man sie jetzt vor allem auch in sog. Problemspielen einsetzen. Ich denke, für einen Schiedsrichter ist der Umgang mit Spiel und Spielern in der 1. Liga leichter, dafür der Umgang mit dem Publikum, im Stadion UND vor den Bildschirmen, umso schwieriger.