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Schicksalstalk bei Günther Jauch: Glaube, Rollstuhl, Hoffnung

DPAWie lebt es sich, wenn der liebe Gott einen Moment lang weggesehen hat? In Günther Jauchs Talkrunde sprach Samuel Koch über sein Leben als Querschnittsgelähmter nach dem missglückten Stunt bei "Wetten, dass..?". Der Mann ist ein Glücksfall für alle Leidensgenossen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,829069,00.html
  1. #50

    :-(

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Ist das hier der Kirchenkurier oder Spiegel Online? Was für ein Schwachsinn. Es ist ja schön und gut, dass der Glaube an einen bärtigen Allmächtigen dem Herrn Koch in seiner schwierigen Zeit hilft aber das kann dann auch ruhig so beschrieben werden: als Privatsache.
    Wenn Sie die Sendung gesehen hätten, wüssten Sie auch, wie es zu dem Wegsehen Gottes kam. Das war ein Wort von Herrn Schneider und wurde dann von Herrn Jauch aufgegriffen.

    Man mag von Sendung und Moderator halten, was man will, aber Sie kommen hier hereingeschneit, wissen nicht, worum es geht, schreiben themenabgewandtes Zeug und kotzen sich aus. Das ist deutlich nervtötender als lebenslänglich Jauch.
  2. #51

    Glaube, Widerstand und Leben

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Ist das hier der Kirchenkurier oder Spiegel Online? Was für ein Schwachsinn.
    Ist das hier ein Forum einer Atheistensekte oder das Forum auf Spiegel Online?

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Es ist ja schön und gut, dass der Glaube an einen bärtigen Allmächtigen dem Herrn Koch in seiner schwierigen Zeit hilft aber das kann dann auch ruhig so beschrieben werden: als Privatsache.
    Sicherlich hat der Kommentator Recht, wenn der Glaube des Herrn Koch seine Privatsache ist. Ist das nicht auch sein Unfall? Sein Schicksal als Querschnittsgelähmter?
    Ja, auch das ist seine Privatsache. Und doch ist da ein öffentliches Interesse. Ein Millionenpublikum hat den tragischen Unfall live miterlebt. Hat miterlebt, wie der athletische und gutaussehende Jüngling seine rosige Zukunft verliert. Das berührt!
    Wie wird er damit fertig? Schwer. Mit Hilfe. Mit Familie und Freunden. Aber eben auch mit seinem Glauben an einen bärtigen Mann, der von Gott in seiner Todesnot errettet wird.
    Wer Fragen stellt, muss mit Antworten rechnen, auch wenn sie ihm nicht gefallen. Das ist aber Privatsache.
  3. #52

    Hauptsache gemeckert

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Enttäuscht war ich allerdings von Günther Jauch, das kann er besser.
    Interessant, wo Sie doch die Sendung gar nicht gesehen haben:

    ...wer hat sich nur zu dem Eingangssatz verstiegen, der Liebe Gott hätte einen Moment weggesehen?
    Es waren die Beteiligten der Sendung gestern, die darüber sprachen.

    Aber Hauptsache gemeckert, gelle?
  4. #53

    Wohltat

    Zitat von perlhuhn. Beitrag anzeigen
    Die Diskussion - nicht nur hier - ob Gott hingeschaut oder weggeguckt haben mag, drückt beredt die ganze Hilflosigkeit unseres "zweidimensionalen" Daseins aus.
    Verglichen mit der trivialen Küchenphilosophie in diesem Forum war die gestrige Sendung eine wahre Wohltat.
  5. #54

    nee

    Zitat von enfield Beitrag anzeigen
    so, das sollte er...sagen Sie...warum und für wen oder was? Was geht Sie das an, was der denkt und was der öffentlich und nicht öffentlich sagt? - man kann das wahrnehmen oder auch nicht aber zur Meinungsäußerung dazu gibt es keine Veranlassung - weil es nur ihn selbst betrifft - fertig!
    Wie meinen Sie den letzten Absatz?
    Wenn Sie sich die Zeit nehmen würden und korrekt lesen, dann wäre der Post überflüssig.
    Meine Antwort bezog sich inhaltlich auf eine oberflächliche und logisch falsche Kritik .
    Ich habe auch nicht den Betroffenen kritisiert, der darf und soll, genau wie Sie, denken was er will.
    Eine dümmliche Überschrift war der Aufhänger.
    Da ich Ihren vermutlichen Glauben respektiere erwarte ich auch Respekt für meine andere Meinung! Eine Meinung zu haben veranlasst auch zu deren Äußerung!
    Wie ich den letzten Absatz meine? Ehrlich, wie denn sonst!
  6. #55

    Zitat von namachschon Beitrag anzeigen
    Zitat: Gott hat nicht hingesehen". Tatsache ist doch, jeden Tag passiert ähnliches oder Schlimmeres. Jeden Tag werden auf der Erde Menschen gefoltert, Babys vergewaltigt, Menschen getötet, Kinder verhungern, usw, usw... Und das leider höchstwahrscheinlich täglich Tausendfach. Und oft sind es nicht solche selbstverschuldeten Fälle, sondern echte Tragödien.
    Dann müßte ja Gott nie auf die Erde schauen. Die Bibel sagt aber, ihm entgeht nichts.
    Also darf man nicht versuchen, ihm alles Elend der Welt in die Schuhe zu schieben.
    Vieles ist auch eigene Blödheit, eigene Schusseligkeit, eigenes Versagen, oft auch der Wunsch, durch Leichtsinnigkeit seine eigene Existenz aufzuwerten und aus der großen Anonymität der Masse hervorzustechen. Vielleicht auch der Wunsch, prominent zu werden.
    Offenbar hat dieser Junge keine Freunde, keine echte Familie, die ihm zu rechter Zeit den Kopf gewaschen hat.
    Ich behaupte ganz ketzerisch, Gott durch die Bibel ein wenig zu kennen :-)
    "Gott hat nicht hingesehen" suggeriert ja, er hätte es verhindern müssen. Ja, aber warum sollte er? Die Menschheit im Allgemeinen hat hat sich von ihm abgewandt; viele von denen, die behaupten christlich oder anderswie religiös zu sein, halten sich nicht an ihn und gehen eigene Wege. Warum sollte Gott sich unbedingt in unsere Angelegenheiten einmischen, wenn wir ihm doch eigentlich die kalte Schulter zeigen? Vielleicht müssen wir zurzeit ohne ihn auskommen, weil wir es so wollten?

    Natürlich haben wir unser Leben zu einem großen Teil auch selbst in unseren Händen. Bestimmte Risiken kann man meiden und sich die Folgen ersparen. Deshalb hat mir Ihr letzter Satz (s. Zitat) besonders gut gefallen!
  7. #56

    Jauch macht aus einer sonntäglichen politischen Diskussionsrunde eine Betroffentheits-TV-Sendung. Wann begreift die ARD das ? Leider kann der Jauch mit politischen Themen nicht glänzen. Also macht er das, was er am besten kann, nämlich Privat-TV. Schade für meine GEZ Gebühr.
  8. #57

    Ich habe gestern nur einen Teil der Sendung gesehen. Es ging wohl allgemein um Schicksalsschläge. Somit war Samuel Koch völlig falsch in der Sendung. Mein Mitgefühl galt den anderen Gästen, die wirklich Schicksalsschläge erleiden mussten. Samuel Koch hat keinen Schicksalsschlag erlitten, er forderte das Schicksal über einen langen Zeitraum selbst heraus. Ich weiß nicht, wie man diese Krankheit nennt, wenn man dabei auf die Solidarität von einem selbst erfundenen 'Gott' vertraut. Jedenfalls hätte er sich vielleicht rechtzeitig in psychiatrische Behandlung begeben sollen.
  9. #58

    Behandlung?

    Zitat von ellara Beitrag anzeigen
    Somit war Samuel Koch völlig falsch in der Sendung. Mein Mitgefühl galt den anderen Gästen, die wirklich Schicksalsschläge erleiden mussten. Samuel Koch hat keinen Schicksalsschlag erlitten, er forderte das Schicksal über einen langen Zeitraum selbst heraus. Ich weiß nicht, wie man diese Krankheit nennt, wenn man dabei auf die Solidarität von einem selbst erfundenen 'Gott' vertraut. Jedenfalls hätte er sich vielleicht rechtzeitig in psychiatrische Behandlung begeben sollen.
    Samuel Koch besitzt Witz und Lebensfreude. Sie haben Genöle und Gemecker. Frage: Wer benötigt wohl eher psychiatrische Hilfe?
  10. #59

    Liebe Leser, ich denke im Sinne von Samuel Koch:
    'Gott lebt' und schaut nicht nur (tatenlos) zu.
    Warum sieht die Welt und viele Schicksale so aus?
    -> Weil es ein 'Danach' gibt.
    Und wir uns nur im 'Vorzimmer' der Ewigkeit befinden.
    Lest mal die Bibel, Ihr Zweifler, dann urteilt und gebt Kommentare ab.
    Gott braucht keinen, auch mich nicht, der ihn verteidigt.
    In 100 Jahren wissen wir mehr, ob wir guten Rat in den Wind geschlagen haben.
    Und denkt immer daran: Gott oder irgendjemand wollte unsere Existenz, nicht nur für ca. 70 Jahre, plus minus.
    ER hat mehr mit jedem einzelnen vor.
    Euer Hugo, der Markenkleidung ablehnt.


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