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Schelte für Irak-Krieg: Tutu fordert Prozess gegen Bush und Blair
APDer Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu fordert einen Strafprozess gegen George W. Bush und Tony Blair. In einer Zeitung wirft er den ehemaligen Machthabern vor, sie hätten den Irak-Krieg mit einer Lüge begründet. Blair spricht von einer "Fehlmeldung".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...853448,00.html
- #1 02.09.2012 14:59 von
Narhallamarsch und noch 'ne bluehende Landschaft
Haelt der denn alle fuer doof.
Zitat:"Blair verteidigte sich in einer Stellungnahme im "Observer": Es sei falsch, immer wieder die "Fehlmeldung" zu verbreiten, mit Blick auf Geheimdiensterkenntnisse zu Massenvernichtungswaffen sei gelogen worden. "Jede einzelne unabhängige Analyse hat herausgefunden, dass das komplett falsch ist", erklärte Blair. Der Irak sei nun ein blühenderes Land als unter Saddam Hussein. Hussein habe Hunderttausende seiner Bürger ermordet; zu behaupten, das sei unerheblich für die moralische Rechtfertigung seines Sturzes, sei "bizarr" ." - #2 02.09.2012 15:08 von
Da...
hat der Friedensnobelpreistraeger vollkommen Recht! Bush und Blair gehoeren vor das Haager Kriegsverbrechergericht
und muessen wegen eines voelkerrechtswidrigen Angrifsskrieges gegen einen souveraenen Staat und Mitglied der UNO, verurteilt werden!! - #3 02.09.2012 15:14 von
Also das mit dem blühenden Land ist schicht Hohn.
Die allermeisten Christen sind geflohen.
(meist nach Syrien wo sie wohl auhc nicht mehr lange bleiben können)
Im Norden herrschen kurdische Rebellen.
Ansonsten gibt es überall Milizen und Terroristen.
Dem normalen Bürger ging es unter Saddam vermutlich sehr viel besser. - #4 02.09.2012 15:19 von
Vielleicht hat Blair ja recht..
was spricht dagegen die Richter am IStGH darüber urteilen zu lassen?
- #5 02.09.2012 15:21 von
Find ich prima …
… da aber die Macht mit diesen Elenden ist (Bush und Blair), wird wohl nach wie vor nichts nach solchen Forderungen aufstehen. Als Kriegsverbrecher werden bekanntermaßen und vorzugsweise die Unterlegenen abgeurteilt.
Siegreiche Kriegsverbrecher werden als Helden gefeiert, bis auch diese „Helden-Nationen“ mal fallen. Vorher wird sich das Bild wohl nicht wandeln und das gebeugte Recht auch nicht wieder auferstehen.
Aber frohen Mutes sehen wir auch auf die nächsten Kriege für den Frieden … von Libyen jetzt nach Syrien und dann nach Iran. Immerhin, der aktuelle Friedensnobelpreisträger hat ja auch den Frieden zu verteidigen und seine Entschlossenheit hat er bereits unter Beweis gestellt:
Obama verteidigt Friedensnobelpreis mit eigenem Krieg … und so wird es wohl auch weitergehen. Die präsidialen Todesanordnungen und Tötungsbefehle runden dann das friedliche Bild der Super-Macht ab. Schließlich kann man heute aus der Ferne, per Knopfdruck recht komfortabel töten und so den ersehnten Frieden (nach eigenen Vorstellungen) allerorten erhalten. <end zyn> - #6 02.09.2012 15:30 von
Die Dreistigkeit,
mit der Blair weiterlügt, ist wohl der Verzweiflung über seinen tiefen Fall geschuldet. Bush ist davor auf seiner Ranch in Texas vermutlich besser geschützt, als ein erfolgloser Ex-Premier, der noch andere Glaubwürdigsprobleme hat -z.B. den Umgang mit dem Lockerby Attentäter-Austausch geegn Bohhrechte für BP in Libyien...- daheim hat.
- #7 02.09.2012 15:33 von
Eigentlich
gar nichts. Der Ankläger am IStGH hätte die Ermittlungen längst aufnehmen müssen, zumindest gegen Blair, denn die USA erkennen die Autorität dieses Gerichts bezeichnenderweise gar nicht erst an. Aber leider ist der IStGH nicht unabhängig. Angeklagt werden bisher fast ausschließlich Personen, die den westlichen Interessen in die Quere gekommen sind. Und so macht dieses Gericht sich auf lange Sicht unglaubwürdig.
- #8 02.09.2012 15:40 von
endlich einer
Er sagt alles aus was wir alle wussten,leider sind unsere Politiker nicht so offen und ehrlich,sie haben Angst um ihre Karrieren und das zu Recht. Jeder der aus der Reihe tanzt und nicht das sagt was vorgegeben wurde wird bestraft. Beispiel Westerwelle,er war gegen den Krieg in Libyen und promt wurde aus 17%Guido ein 4% Guido so einfach ist es,KEINER kann sicher sein,Wullf hat auch eine Lektion erhalten wer im Staat das Sagen hat. Wir kritisieren fremde Länder und fremde Kulturen,wir bezeichnen Anarchisten von Pussy Riot als Dissidenten,wir bezeichnen Kommunisten und Nationalisten als Opposition,als ob wir nicht wüssten was es für ein Land bedeutet wenn solche Menschen an die Macht kommen,wir haben ganz Nord Afrika radikalisiert und ganze Völker leiden jetzt unter "neuen Freiheit" aber wir haben nicht die MUT offen und ehrlich Sachen beim Namen zu nennen...Ja wir wurden belogen,ja Colin Powell hat damals gelogen als er bei der UNO die Bilder von angeblichen LKWs mit Chemie-Laboren gezeigt hat,ja die Afganen hatten mit dem 11 September nichts zu tun und zu Unrecht wird Afganistan besetzt,ja wir verkaufen Panzer nach Saudi Arabien, obwohl dort gar keine Menschenrechte gibt, ja wir unterstützen mit unseren Schiffen die Rebellen in Syrien, obwohl diese Rebellen gar keine Legitimation haben überhaupt dort zu sein,es sind Algerier,Tschechenen Araber aus Golf-Staaten.
Den ersten Schritt müssen die Journalisten machen,sie sollen es ansprechen und schon wird unsere Politik vieles anders machen,sie werden FÜR UNS regieren für unser Wohl und nicht für andere aber wir entfernen uns immer weiter von der Wahrheit,wir schlucken alles und nicken alles ab...Hauptsache ich werde gewählt,mit Demokratie hat es nichts zu tun,wenn man der ganzen Welt etwas aufzwingen will und der jeniger der sich dagegen wehrt einfach aus dem Weg geräumt wird,dann ist es Faschismus,dann sind wir wieder im Jahr 1933. Wir leben so toll und so sollt ihr auch leben, wer dagegen ist wird beseitigt. Und was wir von unserem tollen Leben zu erwarten haben,das haben wir heute erfahren..wer weniger als 2.500 verdient der wird in 20 Jahren arm sein..und wer verdient heut zu tage mehr als 2.500...keiner,wir haben 3 Jobs für 400 Euro und müssen trotzdem zum Amt laufen. - #9 02.09.2012 15:47 von
Vernünftige Forderung
Die Behauptung von Tutu ist nachgewiesen, u.a. durch die Zeugenschaft eines ehemaligen US-Botschafters. Und Tutus Forderung ist sehr vernünftig. Wenn die USA und GB eine Diktatur hätten stürzen wollen, hätten sie das 2002 gemacht, wo sie sich zurückgezogen haben und hunderttausende von schiitisch-irakischen Alliierten verraten haben.
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