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Schavans umstrittene Doktorarbeit: Gutachter war nicht erste Wahl der Uni Düsseldorf

DPAIn der Plagiatsaffäre um Annette Schavans Doktorarbeit richtet sich der Fokus nun auf den Sachverständigen, der eine "leitende Täuschungsabsicht" attestierte. Nach SPIEGEL-Informationen war der Gutachter nicht die erste Wahl der Uni Düsseldorf.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-862501.html
  1. #1

    Die Frau

    Nach einer Bedenkzeit habe sie den Auftrag "aus persönlichen Gründen" wieder zurückgegeben.

    hat wohl geahnt, was auf sie zukommen wird. Es genügte ein fach(frau)männischer Blick und ihr war klar, dass sie Täuschungen der Ministerin aufdecken müsste.

    Gegen die unterirdischen Gepflogenheiten, der Spätzle-Connection muss man sehr viel Mut und Ausdauer besitzen.

    Die Nerven muss man erst mal haben.

    Prof.Rohrbacher ist dennoch eine sehr gute Wahl, was die Prüfung anbelangt.
  2. #2

    Dr.Grad per Volksabstimmung?

    was sollen eigentlich solche Umfragen (wer wird hier eigentlich befragt?) zu einem diffizilen Thema einer geisteswissenschaftlichen Arbeit.
    Das Ziel einer solchen Befragung mag nachvollziehbar sein,
    das Ergenis ist allerdings blanker Unsinn!
  3. #3

    Das war zu erwarten

    ... Jetzt geht man auf den Gutachter los, den "Professor für Judaistik", wie es immer heißt, also den an sich Ahnungslosen... Der kann froh sein, wenn nicht rauskommt, dass er eine Studentin irgendwann einmal blöd angemacht hat. Das Ende wird sein, dass seine Reputation zerstört ist, während Schavan weiter grinst. Die Kollegin war schon schlauer, als sie den Auftrag ablehnte ....
  4. #4

    optional

    Die Spon-Headline "Gutachter war nicht erste Wahl der Uni Düsseldorf" suggeriert eine minderwertige, quasi nur B-Kompetenz von Gutachter Rohrbacher. Im Text liest sich das anders. Aber die Botschaft der Headline verfehlt natürlich nicht ihre negative Wirkung. Eines läßt sich nicht wegdiskutieren und nicht mit voreingenommenen Headlines neutralisieren: Wer nur einen flüchtigen Blick auf die Plagiatsdokumentation (http://schavanplag.wordpress.com/) wirft, sieht sofort, daß in rabiater Weise plagiiert wurde.
  5. #5

    !!!

    wir sollten doch mal genau lesen...

    Zitate in ihrer Doktorarbeit nicht hinreichend kenntlich gemacht...

    also heißt- wohl kenntlich, aber nicht genügend, oder interpretiere ich falsch??

    Das ist ja fann wohl ein kleiner Scherz wenn man die Dr. Arbeiten der andere Herrschaften anschaut.
  6. #6

    optional

    Mit unrechtmäßig erworbenen Doktortitel, demzufolge ohne Recht auf eine Honorarprofessur und ohne abgelegtes Staatsexamen ist Frau Schavan nur als Hochstapelerin anzusehen und sollte ganz schnell von ihrem Ministerposten zurücktreten.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Plagiatsaffäre um Annette Schavans Doktorarbeit richtet sich der Fokus nun auf den Sachverständigen, der eine "leitende Täuschungsabsicht" attestierte. Nach SPIEGEL-Informationen war der Gutachter nicht die erste Wahl der Uni Düsseldorf.

    Schavans Plagiatsaffäre: Gutachter war zweite Wahl der Uni Düsseldorf - SPIEGEL ONLINE
    Es ist jedem, der mit den Gepflogenheiten einigermaßen vertraut ist, klar, daß Fau Schavan den Doktorgrad verdient hat. Ehe wir nun alle Arbeiten unserer "Eliten" scannen und aberkennen, sollten wir eigentlich erst mal mit den absolut unverdienten Adesltitel beginnen, die meineswissens nichtmal in Österreich bestand hatten und null Leistung beinhalten.
  8. #8

    Üble Methode von SPIEGEL ONLINE!

    Was denkt sich SPON dabei, eine solch verleumderische Überschrift über den Artikel zu setzen? Und diesen Vorspann...
    Im Artikel selbst klingt "natürlich" alles viel entspannter, aber man kann ja mal so nebenbei einen ehrenwerten Wissenschaftler verunglimpfen...
    Ich stimme Kommentar 1 zu: diese Wissenschaftlerin hat wohl schnell erkannt, welch heißes Eisen sie hier anpacken müßte. Und daß sie selbst dann am Ende das Opfer solcher Spiegel-Artikel würde...
  9. #9

    Kompromißvorschlag

    Annette Schavan wird ihr Doktortitel aberkannt aber sie darf bis Ende der Legislaturperiode Ministerin und bleiben - sollte aber rnicht erneut Ministerin werden aber darf noch als Abgeordnete gewählt werden. Stefan Rohrbacher scheint mir ganz okay zu sein und jetzt noch den Doktortitel Schavans trotz "leitende Täuschungsabsicht" zu retten, würde kein so guten Eindruck machen. Annette Schavan kann ohne viel Auflebens auf ihren Doktortitel verzichten und einfach irgendeine nette Erklärung abgeben. Das ist alles doch gar nicht so schlimm, möglicherweise haben viele bei ihrer Doktorarbeit geschummelt. (imho)








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