Das klingt nach feigem Aussitzen bis zur Bundestagswahl...
dapdSeit Monaten gibt es Plagiatsvorwürfe gegen Bildungsministerin Annette Schavan - und es wird wohl noch Monate dauern, bis sie geklärt sind. Die Uni Düsseldorf meldet, man werde noch lange weiter prüfen, denn die Arbeit sei ein sehr aufwendiger Fall.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...850222,00.html
Das klingt nach feigem Aussitzen bis zur Bundestagswahl...
Plagiate hin oder her, Frau Dr. Schavan hat sich anscheinend seinerzeit die Mühe gemacht, verschiedene Bibliotheken zu besuchen oder die Fernleihe zu benutzen. Respekt!
gings weitaus schneller . . . ruck-zuck und weg war Doktortitel. Frau Schavan weiss wohl ob sie getrickst hat oder nicht. Solange sie sich nicht einmal heimlich schämt . . . hält sie sich für unschuldig. Wie lange das wohl noch funktioniert ?
Anonymität ist ein wichtiger Faktor in der wissenschaftlichen Arbeit. Es gehört z.B. zum Prinzip von respektierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften, dass Beiträge anonym beurteilt werden, u.a. um Kungelei auf ein Minimum zu reduzieren. Wer damit nicht umgehen kann, sollte sich nicht im Wissenschaftsbetrieb tummeln. Vielleicht sollte Frau Schavan ihren Rücktritt erwägen.
Frau Shavan hat Prof. Schuh an der RWTH-Aachen abgesägt, nachdem er sich für die CDU engagiert hat. Nun wird Druck auf die Uni Düsseldorf erzeugt, damit Ruhe bestehen bleibt. Das ist unehrenhaftes Vorgehen.
KTzG war eine eigene Geschichte - jetzt wird doch nur eine Hexenjagd auf alle Politiker der Regierung gestartet ... und ist zu recht nicht mehr im Medieninteresse (bis SPON mal wieder davon anfängt)
wenn selbst die ach so allmächtigen *plag-Seiten für diese 300-Seiten-Arbeit nur 10 Stellen finden, die sie eigenmächtig als "eindeutiges Plagiat" bezeichnen (wobei es da nicht um seitenlange Abschnitte geht, sondern meist um einzelne Sätze - die dann meist nicht mal im Wortlaut übernommen wurden - bei denen dann vielleicht ein Quellenvermerk (wenn es überhaupt aus der vom *plag-genannten Quelle stammt) fehlt oder falsch platziert wurde...oder weil auch mal eine Primär- an Stelle einer Sekundärquelle genannt wird), sagt das doch schon viel aus.
Ich würde ja sagen Plagiatssuche ist ein gutes Hobby, weil man dazu wissenschaftliche Texte lesen und verstehen muss - aber hier geht es ja nur noch um reine Textvergleiche - und nicht um den wissenschaftlichen Gehalt einer Arbeit.
langsam zur Hexenjagd. Schade eigentlich, dass der Feigling, der so anonym aus der Hecke schießt, nichtmal seinen Lebenslauf der Öffentlichkeit zugänglich macht. Da findet man bestimmt auch die eine oder andere spannende akademische Leiche im Keller. Vielleicht aber auch Belege akademischen Versagens oder jemand aus der Opposition? Wer weiß wer weiß ....