DPAAnnette Schavan wehrt sich gegen die Plagiatsvorwürfe. Am Nachmittag berät der Promotionsausschuss der Uni Düsseldorf über einen möglichen Titelentzug. Eine misslichen Lage für die Prüfer: Entweder sie entscheiden gegen den eigenen Gutachter - oder sie bringen eine Ministerin zu Fall.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-861723.html
"Hier geht es um die Entziehung von Lebenschancen"
Was soll das heißen? Wer lange genug nicht erwischt wird und damit weit genug gekommen ist, sollte belassen werden, wo er ist? Das ist dann das Ende jeder Objektivität.
Allenfalls kann man noch gelten lassen, dass die deutsche "Titelgläubigkeit" Ursache für manche überflüssige Promotion ist. Wer diese indes auch noch abschreibt oder schreiben läßt, sollte auf jeden Fall rausfliegen.
Welches Rechtsverständnis hat der SPD-Mann und Jurist Oppermann denn? Kann jemand einfach irgendetwas behaupten und der Angeschuldigte ist irreparabel geschädigt? Ich dachte es gilt bei uns die Unschuldsvermutung. Ohne das abschließende Ergebnis der Universität hat Schavan eine reine Weste.
Schon komisch was in unserem Land da abläuft. Es werden 30 Jahre alte Doktorarbeiten überprüft. Wem nützt das nur? Ein Schelm wer Böses denkt. Da scheint Methode dahinterzustecken.
schaut einfach unter eindeutige Plagiate - wer sich die "Bauernopfer" durchliest, dem läufts kalt den Rücken runter. Shavans Doktortitel ist keiner, denn ein Plagiat reicht bereits für einen Täuschungsversuch!!!!!!
Ich sehe es schon kommen. Am Ende bringt Sie noch den Arztroman "Mein Kampf, um den schönen Doktor" heraus, welches garantiert nicht abgeschrieben wurde sondern ihr direkt in die Feder geflossen ist. Und Serdar Somuncu kann wieder auf Vorlese-Tournee gehen, diesmal ohne kugelsichere Weste. Einzige Vorraussetzung: Es sollten genug koffeinhaltige Getränke bereitstehen damit die grassierende Narkolepsie nicht umsichgreift.
Ach wie ist das alles aufregend
Dann wird sich wohl ein Prozedere finden lassen, dass Gewähr bietet, diese für alle unerfreuliche Geschichte so zu strecken, dass Entscheidungen erst nach der Bundestagswahl fallen, wenn das öffentlichen Interesse merklich geringer sein wird. Hatte nicht Frau Schavan ihren Rückzg aus der Politik nach der Bundestagswahl angekündigt?
Ja aber nur von bisher zu Unrecht erschwindelter Chancen. Dass Frau Prof. Dr. Schavan die Vorteile aus dem titel genutzt hat, will und kann ihr doch keiner nehmen.
Wenn sich herausstellt, dass ein ehemaliger Asylbewerber, der inzwischen sogar die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt hat und jahrzehntelang untadelig hier gelabt und gearbeitet hat, bei der Angabe seines Herkunftslands oder der Führung einer ehelichen Gemeinschaft die Unwahrheit gesagt hat, wird gnadenlos abgeschoben. Das ist viel tiefgreifender als der Entzug eines Doktortitels.
Warum soll dann bei Frau Schavan anderes entschieden werden?
Das Problem ist, dass viele Dissertationen in geisteswissenschaftlichen Fächern gar keine eigenen Forschungsergebnisse, sondern nur Literaturrecherchen enthalten. Bei deren Umverpacken ist die Gefahr sehr grpoß, Zitate nicht ausreichend zu kennzeichnen.