Zitat von
titurel
bietet das mutimediale Zeitalter gewaltige Chancen. Wer wissenschaftlich arbeitet kann sich durch das Internet und nie Vernetzung besser informieren. Es birgt jedoch auch die Gefahr, dass Literatur nur noch fragmentarisch wahrgenommen wird. Früher hat man einen guten Text gelesen, von der ersten zur letzten Zeile. Heute hat man ein E-Book und überfliegt es, während man MP3 hört und seine E-Mails im Auge hat. Früher hatte man eine Tageszeitung, die man einigermaßen durchgelesen hat. Heute kann ich sämtliche Zeitungen online querlesen. Was wird das werden, wenn es fertig ist? Es soll ja Wissenschaftler geben die behaupten, dass sich mittelfristig die Gehirne verändern - dahingehend, dass die Leute zwar multitaskingfähiger werden, aber auch kaum mehr dazu in der Lage sind, sich auf eine Sache wirklich zu konzentrieren.