Forum


 

Scharfe Kritik in offenem Brief: Schröder-Gegner starten Internetkampagne

DPADer Widerstand gegen die Politik von Familienministerin Kristina Schröder wächst: Ihre Gegner machen mobil, mehrere prominente Grünen-Politiker haben eine Kampagne im Netz gestartet. Die Ministerin steht wegen ihres Feminismus-Buchs und des umstrittenen Betreuungsgeldes in der Kritik.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828620,00.html
  1. #70

    kein Titel!

    Ob der Aufwand wirklich lohnt? Wer würde sich denn ernsthaft für die Ansichten dieser höchst unbedeutenden Dame interessieren, hätte sie nicht zufällig die widerwärtigste Erscheinung, die je in einem Bundesland das Ministerpräsidentenamt bekleiden durfte, als hessisches und ultrarechtskonservatives Quotenlieschen in ein Ministeramt auf Bundesebene geschoben?

    Für Internetkampagnen gäbe es nun wahrlich lohnendere Ziele.
  2. #71

    Zitat von mathmag Beitrag anzeigen
    Unterhalten Sie sich doch mal mit Männern in / nach einer Scheidung. Insbesondere wenn es um Unterhalt und Sorgerecht geht.
    Deswegen wundert es mich, dass sich so viele Männer für das Betreuungsgeld aussprechen.

    Vor der Scheidung soll Muttern sich also um Kind(er) und das Haus kümmern.
    Nach der Scheidung aber schnellstmöglich arbeiten, damit man der Ex-Frau keinen Unterhalt zahlen muss.
    Wenn man sich für eine bestimmte Familienform entscheidet, ist das auch Ausdruck der eigenen Lebensvorstellung und die ändert sich nicht unbedingt durch oder wegen einer Trennung.
    Wenn man sich in der Ehe für ein Rollenmodell entscheidet, sollte man sich schon im Klaren sein, dass dies auch nach einer Trennung nachwirkt.

    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich jeder seine Familienstruktur selbst wählen soll und kann.
    Falsch ist in meinen Augen, wenn der Staat bestimmte Familienmodelle anderen bevorzugt.
  3. #72

    ....

    Zitat von Te Henga Beitrag anzeigen
    Der Slogan "Halt die Fresse, krieg' ein Kind" hat Frau Schroeder leider nur fuer ein kurzes Weilchen von ihren Umtrieben abgehalten.
    Diese schneidige feministische Agitprop hat in der Diskussion hier wirklich gefehlt. Dank dafür!
  4. #73

    re

    Zitat von dongerdo Beitrag anzeigen
    Ich kann es nicht mehr hören: eine Studie, eine einzige bitte, die mit nachrechenbaren Zahlen nachvollziehbar zeigt, dass Frauen bei gleichwertiger UND -artiger Arbeit weniger verdienen als der entsprechende Mann....
    Eine einzige....
    Leider keine Studie. Aber schwarz auf weiss gesehen, wie alle anderen Kollegen nachdem ein Manager versehentlich und unbemerkt die Loehne und Lohnerhoehungen ausgedruckt hat, dass in meiner Firma (grosser Industriekonzern, nicht in Deutschland) zumindest in der Abteilung einer Freundin Frauen mit gleichem Studium und gleicher Qualifikation deutlich weniger verdienen. Und denen vor Lohnsverhandlungen eine prozentuell kleinere Erhoehung zugekennt wird. Die Stimmung ist im Moment nicht die Beste.
  5. #74

    ....

    Zitat von kuhno van oyten Beitrag anzeigen
    Ach, unsere graue Maus. Erst durch die Berichterstattung ist mir klar geworden, dass sie ja immer noch Ministerin ist. Aber durch ein Buch auf sich aufmerksam machen anstatt durch Sacharbeit? Und außerdem dachte ich immer, Minister hätten so viel zu tun, dass zum Bücherschreiben keine Zeit bleibt?
    Ihrem Beitrag nach zu urteilen, sind Sie offensichtlich keine Freundin einer kontinuierlichen und umfassenden Informationsbeschaffung. Warum also posten Sie hier, wenn Sie zur Sache selbst nichts weiter wissen?
  6. #75

    ....

    Zitat von matopo Beitrag anzeigen
    Die Ministerin hat den nach Artikel 56 GG vorgeschriebenen Amtseid geleistet. Danach hat sie geschworen, ihre ganze Kraft dem Amt und dem deutschen Volk zu widmen. Wie kann sie da überhaupt noch ein Buch schreiben?
    Lesen Sie Ihre ersten beiden Sätze noch einmal. Sie haben Ihre Frage selbst beantwortet.
  7. #76

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Völlig unabhängig davon, welche Position man vertritt, finde ich es extrem ekelhaft von den grünen Politikern einen politischen Gegner derart an den Pranger zu stellen. Ist das die Art, wie wir zukünftig miteinander umgehen wollen?
    Was heisst hier zukünftig? Das ist doch deren Umgangston seit ihrer Gründung, und der Erfolg gibt ihnen Recht.
  8. #77

    Zitat von matopo Beitrag anzeigen
    Die Ministerin hat den nach Artikel 56 GG vorgeschriebenen Amtseid geleistet. Danach hat sie geschworen, ihre ganze Kraft dem Amt und dem deutschen Volk zu widmen. Wie kann sie da überhaupt noch ein Buch schreiben?
    Indem Sie es von Ihrer Referentin oder was auch immer die Dame ist, machen lässt - die hat ja diesen Amtseid nicht geschworen.

    Helmchen
  9. #78

    Frau Schroeder hat recht.
    Es geht darum das die Emanzipation von den Regierenden und der Deutschen Wirtschaft genutzt wurde und wird um das Lohnniveau in Deutschland zu senken.

    Das heisst das heute ein Paar in vielen faellen so viel verdient wie frueher einer alleine, also eine Halbierung der Loehne. Wo frueher 10 maennliche Bewerber vorsprachen gibt es heute 10 Maenner und 5 Frauen die sich bewerben, das drueckt das Lohnniveau.

    Das ist aber leider nicht die einzige Folge. Zu den oft vernachlaessigten Kindern in sozial schwachen Familien, die zwar Zeit fuer die Kinder haetten sich aber nicht kuemmern, kommen massiv immer mehr Kinder von allein erziehenden Muettern und Doppelverdiener Ehen unter die Raeder.
    Sie kommen von der Schule heim und der einzige der Ihnen bei Ihren Problemen zuhoert ist der Goldfisch im Glas.
    Dann wundert sich Deutschlands Medienwelt kollektiv nach jedem Amoklauf eines Schuelers wie es zu so etwas kommen konnte, da der Schueler ja aus gutem Haus stammte. Das bezieht sich aber dann auf das Einfamilienhaus der Eltern und den SUV vor der Tuer.

    Die Emanzipation erhoeht die Scheidungsrate, da Frauen mit eigenem Einkommen unabhaengiger sind. Frauen trennen sich laut Statistik oefter als Maenner. Es gibt sicherlich auch gute Gruende sich zu trennen, aber auch Kurzschlussreaktionen von Frauen werden durch Ihre Unabhaengigkeit befoerdert und fuehren zu mehr Trennungen durch einen unwichtigen Anlass, der evtl. nach 3 Tagen wieder vergessen waere. Dies fuehrt zu mehr Scheidungskindern mit psychischen Problemen.

    Und nicht zuletzt schadet eine immer weiter gehende Emmanzipation den Frauen selbst. Einerseits wird Ihnen eingetrichtert das Mann und Frau gleich sind und der Gatte putzen, staubsaugen und spuelen sollte, andererseits verlieren sie nach einiger Zeit das Interesse an dem Hampelmann der dauernd ja und amen sagt zu dem was sie will und fangen eine Affaere mit einem Macho an. Gibt er kontra und ist gleichberechtigt streiten beide über den letzten Scheiss!!!

    Eine Entwicklung von 10000 Jahren, innerhalb von 40 Jahren Emanzipation radikal zu aendern wird nicht gut enden.
    Die alten Rollenbilder hatten Ihren Sinn. Es gab Bereiche in denen Sie das sagen hatte und welche in denen Er bestimmte. Heute streiten beide über das neue Auto obwohl Sie keine technische Kompetenz hat und wieder streiten sie über die Wandfarbe im Wohnzimmer die einem echten Kerl verdammt nochmal Scheissegal zu sein hat.
    Mann und Frau sind nicht gleich und das ist gut so. Mann und Frau sind gleichwertig. Und der haeusliche Bereich in dem die Frau dominierte ist wichtiger als die gesamte Wirtschaft, denn die Missstaende dort bringen unsere gesamte Gesellschaft zum Zusammenbruch.

    Die Generation die jetzt heranwaechst kennt keine Grenzen , keinen Anstand, keine Moral denn Eltern waren oft nicht da und Kindergaertner und Lehrer sind in unserer antiautoritaeren Gesellschaft schon lange nicht mehr in der Lage Grenzen zu setzen.
    Richten wir aelteren(ich bin 36) uns also auf mordende und brandschatzende 12 Jaehrige ein zum Wohle der Gewinnmaximierung und des Selbstbetruges der Frau.
    Der Horror kann beginnen.
  10. #79

    Ein eher müder Eklat

    Frau Schröder hätte es sich einfacher machen können, sie hätte ihren Standpunkt verkürzt in Gedichtform aufschreiben sollen und ihn dann von der SZ abdrucken lassen sollen – das wäre ein richtiger Skandal geworden. So aber ist es nur ein eher müder Eklat, der einige Emanzen-Omas aus dem Kaffeekränzchen gerissen hat.








TOP



TOP