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Scharfe Kritik in offenem Brief: Schröder-Gegner starten Internetkampagne
DPADer Widerstand gegen die Politik von Familienministerin Kristina Schröder wächst: Ihre Gegner machen mobil, mehrere prominente Grünen-Politiker haben eine Kampagne im Netz gestartet. Die Ministerin steht wegen ihres Feminismus-Buchs und des umstrittenen Betreuungsgeldes in der Kritik.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828620,00.html
- #20 19.04.2012 20:10 vonKlasse. 10000 Gründe warum eine Person weniger verdienen sollteDie große Differenz führen die Statistiker auf die unterschiedliche Berufs- und Branchenwahl zurück sowie auf die Tatsache, das Frauen seltener Führungspositionen bekleiden. „Arbeitnehmerinnen gehen eher Tätigkeiten nach, die mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind“, erklärten die Statistiker anlässlich des Equal Pay Day am Freitag (23. März). „Hinzu kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel ein niedrigeres Dienstalter und geringerer Beschäftigungsumfang.“ Diese Ursachen erklärten rund zwei Drittel des Verdienstunterschieds.
Also nochmal: zeigen sie EINE EINZIGE Studie die nachvollziehbar zu dem Ergebnis kommt dass GLEICHWERTIGE Arbeit unterschiedlich bezahlt wird - #21 19.04.2012 20:12 von
...
Hallo Pizza No. 7,
es ist etwas anderes, jemandem einen sachlichen Vorwurf zu machen als FDPisser zu schreiben. Es geht hier nicht um freie Meinungsäußerung, sondern Beleidigung. Und das ist - selbst wenn es sich um die FDP handelt - immer noch ein Straftatbestand. Verwechseln Sie das nicht, ich rede Sie auch nicht mit 'Ey, Du Vollidiot' an. Es geht um Respekt und wer den respektvollen Umgang nicht beherrscht, sollte sich ein anderes Betätigungsfeld als die Politik suchen.
Was Frau Schröder angeht, warten einfach alle auf substanzielle Inhalte. Dann kann sie gerne im Amt bleiben, aber die Hoffnung ist sehr begrenzt. - #22 19.04.2012 20:28 von
Sie sollten nicht alles glauben, was Journalisten voneinander abschreiben,
sondern einfach mal die fragen, die sich damit auskennen und die diese Zahlen berechnen:
https://www.destatis.de/DE/PresseSer...0_384_621.html
Zitat: "Bezogen auf den für 2006 veröffentlichten Gender Pay Gap lag der um den Einfluss dieser Merkmale statistisch bereinigte Verdienstunterschied bei rund 8%. Dies bedeutet, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer verdienten. Dieser Wert stellt insofern eine Obergrenze dar, als einige weitere Faktoren, die zur Erklärung des Verdienstunterschieds beitragen könnten, in der Analyse nicht berücksichtigt werden konnten, da die entsprechenden Angaben nicht vorlagen." - #23 19.04.2012 20:34 von
Haben Sie den Artikel denn selbst gelesen?:
„Arbeitnehmerinnen gehen eher Tätigkeiten nach, die mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind“, erklärten die Statistiker anlässlich des Equal Pay Day am Freitag (23. März). „Hinzu kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel ein niedrigeres Dienstalter und geringerer Beschäftigungsumfang.“
Heisst übersetzt: Frauen, die als Kassiererin im Supermarkt oder als Friseuse arbeiten, sollten sich besser nicht wundern, wenn sie nicht soviel Geld verdienen wie männliche Rechtsanwälte oder Ingenieure. Und die Teilzeitmitarbeiterin mit zwei Jahren Betriebszugehörigkeit sollte endlich die Einsicht aufbringen, dass sie nicht soviel Gehalt zu erwarten hat, wie ein Vollzeitmitarbeiter mit 20 Jahren in der Firma.
Und wenn Sie von Tarifen nur für Frauen in Deutschland wissen, liebe luny, dann sollten Sie schleunigst dagegen klagen. Sämtliche Frauenbeauftragtinnen und die Deutsche Feministische Einheitsfront von den Linksextremen bis zur CSU stehen fest hinter Ihnen. Die warten diesbezüglich schon seit Jahrzehnten auf ihre Gelegenheit. Also, nur zu! - #24 19.04.2012 20:35 von
Er hat Jehova gesagt!
Ja, was für eine Blasphemie! Wie kann ich es nur wagen? Und das auch noch anhand der Faktenlage, ohne den seit Jahrzhnten andauernden feministischen Lügen von den "23% bei gleicher Arbeit" angemessen zu huldigen...
Richtig gelesen.Feminismus totalitäre Ideologie?
Na, dann nennen Sie mir doch mal eine gesetzlich festgelegte Frauendiskriminierung. Und ansonsten schauen Sie einfach mal hier, mal so als Beispiel von dem Verein MANNdat zusammengestellt und noch lange nicht vollständig:Seit wann werden Männer benachteiligt?
Was wir wollen
Vor allem Sie scheinen ein besonders uninformiertes Geschöpf zu sein. :-)Wir Männer sind schon arme Geschöpfe. - #25 19.04.2012 20:42 von
Ach Durlog, das ist ein bisschen peinlich, wie Sie hier auf Beifall schielen, indem Sie Ihre Geschlechtsgenossen lächerlich zu machen versuchen...
Denn klar gibt es AUCH Benachteiligungen und strukturelle Nachteile von Männern und Jungen - im Sorgerecht besonders krass, in der Gesundheitspolitik, in der schulischen Ausbildung, in staatlichen oder staatlich geförderten Unterstützungsleistungen bei Gewalterfahrungen, ja, auch im Berufsleben, in den Obdachlosenstatistiken, etc. ....Die Liste ließe sich fortsetzen, nur macht all das aus Männern eben keine Allround-Opfer.
Schröder zeichnet sich eben gerade dadurch aus, dass sie ihrerseits auch für Frauen keine Opferposition beansprucht. Sie ist damit eine der wenigen Politikerinnen, die Frauen nicht infantilisiert, sondern auf eigene Verantwortung mehr Wert legt als auf die Imagination von allumfassenden Diskriminierungen. Sie bestreitet ja beispielsweise gar keine Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen, sondern erklärt sie lediglich duch Berufsentscheidungen von Frauen und nicht durch die Vorstellung einer allgemeinen Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt. Dadurch sind Frauen dann zwar selbst verantwortlich, haben es aber eben auch selbst in der Hand, an ihrer Situation etwas zu ändern.
Im Weltbild der weitgehend rot-grünen Anti-Schröder-Schreiber und -Schreiberinnen hingegen (die hier übrigens regelrecht eine Hetzmeute gegen Schröder zu initiieren versuchen, was nun wirklich eklig ist) sind Frauen zwar weitgehend unschuldig an ihrer Situation, eben deshalb aber auch auf wackere Helfer und Retter angewiesen. Wie praktisch dann, dass sich dafür zufällig gerade die Grünen anbieten, und wahlweise die SPD... - #26 19.04.2012 20:44 von
mir kommen die tränen...
- #27 19.04.2012 20:46 von
- #28 19.04.2012 20:47 von
Konformistischer Trommelschlag und Zivilcourage
Was mir bei den KritikerInnen fehlt, jedenfalls bisher, ist die Auseinandersetzung mit Frau Schröders Thesen / Positionen.
Das Ganze hat etwas Kampagnenartiges.
Allein 2 x (in der "Zeit" und in der "BAMS") musste sie sich auf gedankenpolizeiliches Befragen für ihre Kleidung (Rock und, man denke nur!, Pumps) rechtfertigen.
"Warum tragen Sie Rock?"
Schröder: "Weil es mir gefällt."
Wo bleibt der Uniformzwang?
Vorgestern der sorgsam vorbereitete Maulkorb für Parlamentarier mit eigener Meinung zum neuesten Rettungsschirm, heute der organisierte Shitstorm gegen die Abweichlerin in Pumps, die es gewagt hat, ihre Meinung über Feminismus zu Papier zu bringen.
Ist das Motto nicht 2 x genau gleich, nämlich: "haltet den Mund, wir wollen hier keine Abweichler!" ?
"Wenn wir uns nicht gegen die Gedankenkontrolle, die Geschäftskontrolle, die Freiheitskontrolle zur Wehr setzen, dann werden wir ganz sicherlich im Dunkel des Faschismus landen." (Martin Luther King)
Frau Schröder wünsche ich, dass sie sich ihren persönlichen Mut bewahrt und weiter ihre Zivilcourage unter Beweis stellt.
Wenn der Trommelschlag des Konformismus tönt, sind Mut und Courage wichtiger als alles andere.
Wenn es nicht mehr geht: es gibt noch die Piraten.
Die haben im Landtagswahlkampf in S-H ein schönes Plakat gemacht:
"Ich will so leben wie ich bin.”
Untertitel:
“Für Freiheit und Selbstbestimmung"
Freiheit und Selbstbestimmung sind zumindest dort keine leeren Phrasen sondern ehrliche Einstellung, echte Geisteshaltung.
Dort gilt noch, dass man tragen (und sagen !) darf, was man will.
Auch Pumps. - #29 19.04.2012 20:48 von
Ach, unsere graue Maus. Erst durch die Berichterstattung ist mir klar geworden, dass sie ja immer noch Ministerin ist. Aber durch ein Buch auf sich aufmerksam machen anstatt durch Sacharbeit? Und außerdem dachte ich immer, Minister hätten so viel zu tun, dass zum Bücherschreiben keine Zeit bleibt?
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