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Schärfere Regulierung: US-Banken fehlen bis zu 150 Milliarden Dollar

Die schärfere Regulierung der Finanzmärkte*wird für die amerikanischen Banken*deutlich teurer als gedacht:*Laut "Financial Times" fehlen*den Instituten*bis zu 150 Milliarden Dollar zusätzliches Eigenkapital. Rund 90 Prozent davon entfallen auf die größten sechs Geldhäuser.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...730411,00.html
  1. #1

    Versenken!

    Banken untergehen lassen, Schuldeverzicht, Zinscapping für Mittelstand und Mittelklasse. Wall Street maximal regulieren. Reiche und Firmen max besteuern. Agrar-, Energie, Militärmultis aus dem Markt besteuern. Es kann nicht sein das Leute Yachten von der Grösse eines Flugzeuträgers rumshippern.
  2. #2

    Re

    Wenn alle Banker ihre Jahresboni zusammenlegen, schaffen die das schon. :-)
  3. #3

    Bankrottgehen lassen statt neue Schulden!

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Banken untergehen lassen, Schuldeverzicht, Zinscapping für Mittelstand und Mittelklasse. Wall Street maximal regulieren. Reiche und Firmen max besteuern. Agrar-, Energie, Militärmultis aus dem Markt besteuern. Es kann nicht sein das Leute Yachten von der Grösse eines Flugzeuträgers rumshippern.
    Tja und ich hab schonmal geschrieben gehabt, dass es für Länder wie Griechenland oder Irland besser wäre, wenn sie bankrott gingen, ein Insolvenzverfahren anstrengen und am Ende schuldenfrei sind. Aber genau das will KEINE Bank der Welt - denn jeder Banker weiß, dass der BESTE Bankkunde einer ist, der Schulden bei der Bank hat und gerade so viel finanzielle Leistung aufbieten kann, dass er seine Zinsen tilgen, aber den eigentlichen Schuldenberg nur äußerst langsam abbauen kann. Schuldzinsen sind reiner Gewinn, und solange diese Zinsen bedient werden können, ist der Schuldner auch nicht überschuldet.

    Ergo: statt den Schuldner Schulden machen lassen, damit er davon seine Schuldzinsen bezahlen kann, sollte derjenige schlichtweg "krachen" gehen. Das tut zwar weh und jede Menge Leute werden Geld verlieren, aber es nimmt endlich den Fixer von der Nadel und auf mittlere und lange Sicht wird sich das Land davon erholen. Dauerschuldverhältnisse werden hingegen das Land immer wieder zu Boden werfen.
  4. #4

    eu aufnahme beantragen

    und deutschland zahlt auch die peanuts noch- ist doch ehrensache, selbst da existiert ja merkels lieblingsbank...
  5. #5

    das reicht nicht

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Banken untergehen lassen, Schuldeverzicht, Zinscapping für Mittelstand und Mittelklasse. Wall Street maximal regulieren. Reiche und Firmen max besteuern. Agrar-, Energie, Militärmultis aus dem Markt besteuern. Es kann nicht sein das Leute Yachten von der Grösse eines Flugzeuträgers rumshippern.
    enteignen und dann neu durchstarten lassen, manager dürfen danach höchstens das doppelte eines durchschnittsverdieners beziehen...
  6. #6

    .

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Dauerschuldverhältnisse werden hingegen das Land immer wieder zu Boden werfen.
    Stellt sich nur dir Frage, wieso Irland nicht selber entscheidet und statt dessen Dritte über das Schicksal entscheiden dürfen? Hier werden ganze Länder an den Kronjuwelen gepackt und dann wird 3 mal ordentlich feste zugedrückt. Ich habe auch wieder solche Aussagen wie "Damit die Börse ein positives Signal bekommt..." vernommen. Ist DIE BÖRSE mächtiger als ganze Staaten? Dann müsste man sich mal ersnthafte Gedanken über die Börse machen.
  7. #7

    Wie ich das sehe ...

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Stellt sich nur dir Frage, wieso Irland nicht selber entscheidet und statt dessen Dritte über das Schicksal entscheiden dürfen? Hier werden ganze Länder an den Kronjuwelen gepackt und dann wird 3 mal ordentlich feste zugedrückt. Ich habe auch wieder solche Aussagen wie "Damit die Börse ein positives Signal bekommt..." vernommen. Ist DIE BÖRSE mächtiger als ganze Staaten? Dann müsste man sich mal ersnthafte Gedanken über die Börse machen.
    Die Iren HÄTTEN schon die Macht das zu entscheiden, allein die drohenden Konsequenzen verhindern diese freie Entscheidung.

    Wer will schon den Makel der Insolvenz auf sich gezeichnet haben? Wer will zum "umreformierbaren Sündenbock" abgestempelt werden? Welcher Fixer will sich die Nadel aus dem Arm ziehen, wenn der Dealer neuen Stoff anbietet? Wer will schlimmstenfalls die Mitgliedschaft in der EU und der Eurozone gefährden?

    Klar, der mittelfristig beste Weg wäre der Bankrott. Aber die Politiker denken nur kurzfristig, höchstens bis zur nächsten Wahl. Und kurzfristig will kein Politiker sich die Last "Staatsbankrott" auf die Schultern laden, zumal mit den neuen Schulden das Land VIELLEICHT bis zur nächsten Wahl überlebt - und "nach der Wahl" ist für manchen Politiker gleichbedeutend wie "nach mir die Sintflut".

    Ergo: die Iren SELBST müssten sich für den Bankrott entscheiden, also Volksabstimmung. Aber ich glaube nicht, dass die Iren für den Staatsbankrott stimmen würden, zu tendenziell würden die Fragen gestellt werden, zu groß ist die Angst vorm Bankrott und der Insolvenz, zu groß ist die Angst vor Repressalien.

    Die Börsen selbst haben relativ wenig Macht.
  8. #8

    Leider ja

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    vernommen. Ist DIE BÖRSE mächtiger als ganze Staaten? Dann müsste man sich mal ersnthafte Gedanken über die Börse machen.
    Den die Abhaengigkeiten vom Finanzterrorismus sind inzwischen enorm und nicht nur was die Politik betrifft auch das oeffentliche Leben, das ganze Versicherungsgeschaeft haengt ja massiv an diesem ganzen Tropf auch. Alle die glauben mit Geld noch mehr Geld machen zu koennen. Dagegen ist das was euere Regierung als Terrorismus bezeichnet Peanuts dagegen. Obwohl diese ganze Terror-geschwaffel in Dtld. koennte man wenn man Boese ist auch als ein gezieltes Ablenkungsmanoever bezeichnen
  9. #9

    Scheuklappen

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Banken untergehen lassen, Schuldeverzicht, Zinscapping für Mittelstand und Mittelklasse. Wall Street maximal regulieren. Reiche und Firmen max besteuern. Agrar-, Energie, Militärmultis aus dem Markt besteuern. Es kann nicht sein das Leute Yachten von der Grösse eines Flugzeuträgers rumshippern.
    Mit den Scheuklappen sieht man nicht, dass Basel III nichts anderes ist, als die Verpflichtung, Geldmittel in den eigenen Sparstrumpf zu stecken (Eigenkapital), als es dem Wirtschaftskreislauf zu Verfügung zu stellen.
    Die FED hat vor Kurzem angekündigt, zwischen 600-900 MRD $ in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Ca 150 MRD $ davon werden in den Büchern der US-Banken gelagert.
    Nicht anders läuft es in Deutschland.


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