APKurz vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich profiliert sich Nicolas Sarkozy als Hardliner gegen illegale Zuwanderung. Prompt kommt eine deutsch-französische Initiative: Die Grenzen zwischen EU-Ländern sollen wieder schärfer kontrolliert werden. Ein Wahlkampfmanöver, das Europa schadet.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828739,00.html
Ich habe überhaupt kein Problem mit Grenzkontrollen. Solange andere Länder Asylbewerber oder die sich so nennen durchschleusen, weil sie diese nicht augnehmen wollen, dürfen wir ruhig genauer hinsehen. Ich würde mich sogar sicherer fühlen. Ups..da hab ich was gesagt, jetzt bin ich bestimmt ein Brauner, den man ausmerzen muss.
Wie ear es denn früher? Oder sind Sie mal in den USA gewesen? Ich habe noch nie Stunden gewartet. Oder fahren Sie mal nach UK, hier das gleiche. Die Briten pfeifen trotz Insellage auf Schengen. Ich fühle mich aber trotzdem nicht diskriminiert, wenn ich bei der Einreise kontrolliert werde.
Wieso wird diese Diskussion über innereuropäische Grenzkontrollen eigentlich immer so diskretisiert geführt? Entweder lückenlose Grenzkontrollen oder gar keine Grenzkontrollen und dazwischen gibt es nichts? Was spricht denn gegen variierend starke stichprobenhafte Kontrollen an den Grenzen?
Tatsache ist, daß viele europäische Länder sowieso stichprobenhafte Kontrollen durchführen, diese Kontrollen aber wenige km hinter den Grenzen mobil durchführen, damit es ja nicht als Grenzkontrolle deklariert werden kann und die Grenzeinrichtungen verwaist bleiben. Das ist doch paradox.
Einen Kompromiss hier zu finden würde sicherlich nicht schaden, ganz im Gegenteil.
Über die ach so passiven Einwanderer/Zuwanderer können Sie in der eben erschienenen Polizei-Statistik Brandenburg nachlesen. Das Land muss sogar massiv deren Polizei und Zollorgane im Grenzgebiet verstärken (wer zahlt das?) um die Situation einigermassen zu kontrollieren.
Und das in Brandenburg ist keine Ausnahme!
Rumänen rein, da EU, Türken nicht rein. Die meisten Illegalen kommen über Italiens Küsten, die das Land nicht allein bewachen kann. Merkozys Proklamationen schaffen da keine Abhilfe.
Die Fußball-WM in Polen (EU) und Ukraine (nicht EU) wird zu vielen illegalen Spaziergängen über die polnisch-ukrainische Grenze führen.
In den Siebzigern Jahren bin ich öfters zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik über die Grenzen gefahren. Die Grenzkontrollen in der DDR waren ganz schön hart und hatten irrsinnig lange gedauert.
Der Grenzverkehr zwischen den EU-Staaten wird wesentlich angenehmer verlaufen, schließlich haben wir uns auch an den Zwischenstopp für die Mautstellen gewöhnt.
Grenzen dicht machen und dann ermöglichen die in Berlin lebenden muslimischen Großfamilien, kurdisch libanesischer Herkunft auszuweisen, die nachweislich Verbrechen begangen haben, unberechtigterweise Hartz IV beziehen und weiterhin kriminell unterwegs sind. Unseren Rechtsstaat sind zurzeit die Hände gebunden, weil Familienmitglieder ihre Pässe weggeworfen haben. Hier könnte sich doch mal unser Außenminister engagieren und an Gesicht wiedergewinnen. Aber leider werden die Verbrecher der Gesellschaft überlassen sehr zum Frust der Polizei, der Justiz und der Bürger.
...dass die Möglichkeit, Gangsterbanden unschädlich zu machen bzw. aus Europa 'rausschmeissen zu können, elementares Bedürfnis der wohl meisten Europäer ist, ist Ihnen aber auch klar, oder?
Es muss ja nicht an den ehemaligen Grenzkontrollstellen kontrolliert werden...
Vor die Wahl gestellt, härtere Einwanderungsbestimmungen oder mehr Kontrollen des "Durchgangsverkehrs" als Mittel der Verbrechensprävention zu nutzen, wären unangemeldete Kontrollen (weder Zeit noch Ort sind vorher bekannt) das wahrscheinlich bessere Mittel. Bei einer Staatsgrenze sind Ort und Zeit vorhersagbar, also ein vergleichsweise stumpfes Schwert.