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Schärfere Grenzkontrollen in der EU: Geschenk für Sarkozy, Gift für Europa

APKurz vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich profiliert sich Nicolas Sarkozy als Hardliner gegen illegale Zuwanderung. Prompt kommt eine deutsch-französische Initiative: Die Grenzen zwischen EU-Ländern sollen wieder schärfer kontrolliert werden. Ein Wahlkampfmanöver, das Europa schadet.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828739,00.html
  1. #40

    Sonst wäre der Artikel nicht entstanden!

    Zitat von sir wilfried Beitrag anzeigen
    Wieso? Weil Herr Wittrock das meint? Oder gibt es irgendwo eine Political Correctness-Liste, in der steht, wie sich Journalisten zu diversen Themen in Stellung zu bringen haben?
    Der gute Mann denkt an sich-selbst zuletzt! ;-)
    Aber: In letzter Zeit erscheinen solche "Qualitätsaubrüche" im Spiegel immer häufiger! Warum eigentlich?
  2. #41

    Kein Problem

    Ich habe überhaupt kein Problem mit Grenzkontrollen. Solange andere Länder Asylbewerber oder die sich so nennen durchschleusen, weil sie diese nicht augnehmen wollen, dürfen wir ruhig genauer hinsehen. Ich würde mich sogar sicherer fühlen. Ups..da hab ich was gesagt, jetzt bin ich bestimmt ein Brauner, den man ausmerzen muss.
  3. #42

    Zitat von arrgh! Beitrag anzeigen
    Mir ist auch schleierhaft, warum es Gift für Europa sein soll, wenn künftig wieder darauf geachtet werden würde, wer ins Land kommt.
    Auch wenn es seitens der Politik gern geleugnet wird, so ist doch seit Öffnung der Grenzen zu Polen und Tschechien ein deutlicher Anstieg der Kriminalitätsrate zu verzeichnen. Das hat nichts mit Polemik sondern mit Tatsachen zu tun.

    Sorry, lesen Sie die PKS, sie werden sehe , daß Ihre Behauptungen nicht stimme, die Zahl der Delikte war in den letzten Jahren sogar rückläufig
  4. #43

    Zitat von goodand Beitrag anzeigen
    Asylanten sind i.d.R. keine illegalen Einwanderer (egal wie man zu ihnen steht). Es wäre abgesehen davon günstiger, die EU-Ausengrenzen zentral strengstens zu überwachen (Ausbau von Frontex) und dies nicht close-to-failed-states wie Griechenland etc. zu überlassen. Alles andere führt zu nichts. Mal ehrlich, wer nach Deutschland rein will, lässt sich von ein paar Verkehrskontrollen wohl nicht abhalten...
    MfG,
    goodand
    Sie haben völlig recht, so sollte man es machen!
  5. #44

    Zitat von Kommentator33 Beitrag anzeigen
    Davon können Sie dann im Sommerurlaub träumen. 3 Grenzbeamte kontrollieren jeden Ein- und Ausreisenden nur mal kurz 1 bis 3 Minuten (es muss ja der Ausweis auf Echtheit im Computer abgeklärt werden). Da stehen Sie bis zur Kontrolle aber Stunden. Und dass die Abfragen nicht gespeichert werden, glaubt auch keiner. Das brauchen die Sicherheitsbehörden nämlich um über die Ein- und Ausreise feststellen zu können, wer als Straftäter verdächtig ist. Viele Reisen lassen auch Schmuggel von was auch immer schließen.

    Deshalb wehret den Anfängen.
    Wie ear es denn früher? Oder sind Sie mal in den USA gewesen? Ich habe noch nie Stunden gewartet. Oder fahren Sie mal nach UK, hier das gleiche. Die Briten pfeifen trotz Insellage auf Schengen. Ich fühle mich aber trotzdem nicht diskriminiert, wenn ich bei der Einreise kontrolliert werde.
  6. #45

    schwarz oder weiß

    Wieso wird diese Diskussion über innereuropäische Grenzkontrollen eigentlich immer so diskretisiert geführt? Entweder lückenlose Grenzkontrollen oder gar keine Grenzkontrollen und dazwischen gibt es nichts? Was spricht denn gegen variierend starke stichprobenhafte Kontrollen an den Grenzen?

    Tatsache ist, daß viele europäische Länder sowieso stichprobenhafte Kontrollen durchführen, diese Kontrollen aber wenige km hinter den Grenzen mobil durchführen, damit es ja nicht als Grenzkontrolle deklariert werden kann und die Grenzeinrichtungen verwaist bleiben. Das ist doch paradox.

    Einen Kompromiss hier zu finden würde sicherlich nicht schaden, ganz im Gegenteil.
  7. #46

    Wo leben Sie denn?

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Es ist schon tragisch, mit wieviel Unwissenheit, Vorurteilen und teilweise auch Dummheit hier argumentiert wird.

    Wer sich die genauen Daten anschaut, weiß, daß es eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme schlicht nicht gibt.

    Wer sich die Daten anschaut -z.b. Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik- erkennt, daß es auch keine gesteigerte Kriminalität durch Zuwanderer gibt

    Unwissenheit und Ignoranz gehen hier eine unheilige Allianz ein!

    Das Recht auf diesem Kontinent vom Nordkap bis Farö reisen zu dürfen, ohne an Schlagbäumen Rechenschaft ablegen zu müssen, ist äußerst kostbar, ich denke man muß es nicht gegen ein paar illegale Einwandere verteidigen, sondern gegen ein dümmlichen Stammtisch
    Über die ach so passiven Einwanderer/Zuwanderer können Sie in der eben erschienenen Polizei-Statistik Brandenburg nachlesen. Das Land muss sogar massiv deren Polizei und Zollorgane im Grenzgebiet verstärken (wer zahlt das?) um die Situation einigermassen zu kontrollieren.
    Und das in Brandenburg ist keine Ausnahme!
  8. #47

    Grenzwächter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich profiliert sich Nicolas Sarkozy als Hardliner gegen illegale Zuwanderung. Prompt kommt eine deutsch-französische Initiative: Die Grenzen zwischen EU-Ländern sollen wieder schärfer kontrolliert werden. Ein Wahlkampfmanöver, das Europa schadet.

    Schärfere Grenzkontrollen in der EU: Geschenk für Sarkozy, Gift für Europa - SPIEGEL ONLINE
    Rumänen rein, da EU, Türken nicht rein. Die meisten Illegalen kommen über Italiens Küsten, die das Land nicht allein bewachen kann. Merkozys Proklamationen schaffen da keine Abhilfe.

    Die Fußball-WM in Polen (EU) und Ukraine (nicht EU) wird zu vielen illegalen Spaziergängen über die polnisch-ukrainische Grenze führen.
  9. #48

    Das ist richtig

    Zitat von Sonnenfahrer Beitrag anzeigen
    Als Einschränkung meiner persönlichen Reisefreiheit empfinde ich eine
    kurze Grenzkontrolle überhaupt nicht, solange ich als EU-Europäer kein
    Visa für andere EU-Länder brauche und mein Reiseverhalten nicht
    irgendwo notiert werden.
    Ganz im Gegenteil, Grenzkontrollen, die uns vor illegalen Einwandern
    schützen, zur Festnahme von gesuchten Straftätern führen und für
    eine erhöte Verkehrssicherheit von Fahrzeugen sorgen, sind mir
    sogar herzlich willkommen und steigern mein persönliches
    Sicherheitsgefühl.
    In den Siebzigern Jahren bin ich öfters zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik über die Grenzen gefahren. Die Grenzkontrollen in der DDR waren ganz schön hart und hatten irrsinnig lange gedauert.

    Der Grenzverkehr zwischen den EU-Staaten wird wesentlich angenehmer verlaufen, schließlich haben wir uns auch an den Zwischenstopp für die Mautstellen gewöhnt.

    Grenzen dicht machen und dann ermöglichen die in Berlin lebenden muslimischen Großfamilien, kurdisch libanesischer Herkunft auszuweisen, die nachweislich Verbrechen begangen haben, unberechtigterweise Hartz IV beziehen und weiterhin kriminell unterwegs sind. Unseren Rechtsstaat sind zurzeit die Hände gebunden, weil Familienmitglieder ihre Pässe weggeworfen haben. Hier könnte sich doch mal unser Außenminister engagieren und an Gesicht wiedergewinnen. Aber leider werden die Verbrecher der Gesellschaft überlassen sehr zum Frust der Polizei, der Justiz und der Bürger.
  10. #49

    Na dann prost!

    Zitat von macfan Beitrag anzeigen
    Bei den meisten Kommentaren hier fühlt man sich wie an bestimmten Stammtischen.

    Gruß, Horst
    ...dass die Möglichkeit, Gangsterbanden unschädlich zu machen bzw. aus Europa 'rausschmeissen zu können, elementares Bedürfnis der wohl meisten Europäer ist, ist Ihnen aber auch klar, oder?
    Es muss ja nicht an den ehemaligen Grenzkontrollstellen kontrolliert werden...
    Vor die Wahl gestellt, härtere Einwanderungsbestimmungen oder mehr Kontrollen des "Durchgangsverkehrs" als Mittel der Verbrechensprävention zu nutzen, wären unangemeldete Kontrollen (weder Zeit noch Ort sind vorher bekannt) das wahrscheinlich bessere Mittel. Bei einer Staatsgrenze sind Ort und Zeit vorhersagbar, also ein vergleichsweise stumpfes Schwert.








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