High-Tech-Mausefallen der Firma Rentokil arbeiten vollautomatisch: Sensoren registrieren die Nager und vergiften sie mit Kohlenmonoxid. Anschließend melden die High-Tech-Fallen den Vorgang an ein digitales Kammerjägernetz.
Toll, fehlen nur noch die Räder an dem Gerät, so daß es automatisch zur zentralen Sammelstelle fährt um dort die Maus/Ratte und Co. abzugeben. Oder per Rohrpost?
Warum immer gleich Mause-Tot, warum nicht auch Lebendexemplare für die Pharmafolter.
Nur soweit ich weiß sind, besonders Großstadt-Ratten sehr intelligent und sie können lernen, heißt es.
Wenn die nun merken das ihr Artgenosse nach dem Besuch dieser High-Tech-Peepshow nicht mehr halbwegs zufrieden und befriedigt wieder erscheint, glaube ich werden die sich ihren Teil schon denken.
Ich geb zu, für die Firma sicher nicht schlecht, kann sie doch so immer wieder neue den Verbrauchern (z.B. Ratten u.a.) noch unbekannte Modelle bzw. Designvarianten verkaufen.
Wer allerdings seine Modelle pflegt und über viele Jahre aufhebt, sicher auch eine Platzfrage, kann sie ja evtl. wieder benutzen. Bleibt die Frage, wie weit, bzw. wieviele Generationen lang reichen die Erinnerungen von Rattengenerationen zurück, oder geht soetwas dann, frei nach C.G.Jung, ins Kollective Unbewußte ein?
Der Sensor kann genausogut Lebendfänge melden (und ggf. wann Fütterungszeit ist). Mäuse, Rinder, Schafe, Vögel -- Massenmorde an Tieren dienen mehr der Bequemlichkeit und dem Geiz als dem menschlichen Fortschritt. Solche Anwendungen vergiften mit den Mäusen auch unsere Gesellschaft.