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Schädliche Aromastoffe: Mann mit Popcorn-Lunge gewinnt Millionenklage

Getty ImagesEin Popcorn-Junkie aus den USA erhält mehr als sieben Millionen Dollar Schadensersatz. Der 58-Jährige hatte einen Hersteller von Mikrowellen-Popcorn verklagt, weil keine Warnhinweise auf den Tüten waren. Das künstliche Butteraroma soll die Lunge des Mannes beschädigt haben.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...856961,00.html
  1. #1

    .............

    künstliches Butteraroma????
    Damit hat sich diese Leckerei im Kino auch erledigt, danke...........
  2. #2

    ...

    Ich finde, wer das rechte Maß nicht einhalten kann, der verdient keine Entschädigung. Wer täglich mehrmals Mikrowellenpopcorn essen muß, und das über Jahre, der muß auch mit anderen gesundheitsschädlichen Folgen rechnen und sollte gefälligst soviel Verantwortung für sich selbst übernehmen, daß er negative Folgen daraus dann eben auch erträgt.

    Bei solchen Dingen fragt man sich immer, wie Leute früher eigentlich leben und überleben konnten und wohin sich die Menschheit eigentlich entwickelt. Mündiges Verhalten geht jedenfalls anders.
  3. #3

    Muss was dran sein,

    denn eine sichere Methode, bei mir einen Asthmaanfall auszulösen, ist Mikrowellen-Popcorn zuzubereiten.
  4. #4

    Dann muss da natürlich was dran sein...

    Zitat von Aözer Beitrag anzeigen
    denn eine sichere Methode, bei mir einen Asthmaanfall auszulösen, ist Mikrowellen-Popcorn zuzubereiten.
    Nehmen Sie beim nächsten Mal einfach den Kopf aus der Mikrowelle heraus, bevor Sie den Startknopf drücken.
  5. #5

    Unsinnargument.

    Zitat von Aözer Beitrag anzeigen
    denn eine sichere Methode, bei mir einen Asthmaanfall auszulösen, ist Mikrowellen-Popcorn zuzubereiten.
    Alles, was kalt oder beim Erhitzen Dämpfe abgibt, kann diesen Effect haben.
  6. #6

    Ernsthafter Journalismus sollte

    aber auch darauf hinweisen, dass diese grotesken Summen in der Regel keinen Bestand haben. So geistert immer noch die Geschichte mit der MacD-Kaffeetasse herum, die der Klägerin annähernd 30 Mio Dollar gebracht hätte.
    Letztlich hat sie dann immer noch irrwitzige 480tsd bekommen (wäre interessant, wieviel dann nach der Rechnung des Anwalts übrig geblieben sind), verglichen mit der Anfangssumme trotzdem "nur".
    Und viel anders wird es hier auch nicht laufen.
  7. #7

    Mensch, sei maßvoll, in allem

    Gibt es eigentlich irgend etwas auf der Welt, was NICHT schädlich ist, wenn man es übertreibt?

    Oder anders ausgedrückt: Wenn ich sieben Jahre lang pro Tag 6 Bio-Äpfel äße, sollte ich mich (auch) nicht wundern, wenn ich wegen der angewandten Fungizid-Kupferbesprühung, welche NUR bei Bio-Äpfeln stattfindet, Leber- oder sonstige Schäden davontrage.

    Der Mann erkrankte letztendlich an seiner typisch amerikanischen Maßlosigkeit. So betrachtet hätte er Exzess-bedingt an jedem anderen Lebensmittel lebensmittelspezifisch erkranken können.
  8. #8

    Blöd nur, dass Diacetyl auch in der "echten" Butter vorkommt...
  9. #9

    McDonald's Kaffee

    Wenn die Kaffeegeschichte durch das Internet wandert dann wird immer vergessen dass die alte Dame Verbrennungen dritten Grades hatte weil der Caffee irrwitzig heiss war. (Google am Ende).

    Der US Verband der Wirtschaft, Fox News, Rush Limbaugh verbreiten diese Geschichte immer noch als Beispiel von unlauteren Kalgen -- der Ausmass der Verbrennungen wird natuerlich unterschlagen.

    Wenn man die Kosten der Krankenhausbehandlung und Nachpflege abzieht (die Versicherung fordert sie aus dem Schmerzensgeld zurueck) dann ist der Betrag ja nicht unueblich hoch. Juries koennen ein 'Strafgeld' verhaengen wenn jemand bewusst fahrlaessig war.

    Anwaelte bekommen ueblicherweise - 35%. Sie werden ja auch nicht bezahlt wenn ein Prozess verloren ist.

    Bilder von den Verbrennungen und ein sachlicher Kommentar gelistet unter "HBO Documentary" kann man mit "woman burned by mcdonald's coffee" googlen.








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