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Schadensersatzprozess: Middelhoff wirft Klägern Kampagne vor

Für*Ex-Arcandor-Chef Middelhoff wird es*ernst: Er muss sich wegen einer Schadensersatzklage des Insolvenzverwalters vor Gericht verantworten.*Zu*Prozessbeginn ging der Manager auf seinen Kläger los - allerdings per Interview.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...756743,00.html
  1. #10

    Middle hoff the Road

    Viele negativen Auswüchse, die man heute in Deutschland beobachten kann - wären nicht da, wenn es solche Typen wie Middelhoff nicht geben würde.

    Solche Leute schaden dem Land mehr als 10000 Florida Rolfs.
  2. #11

    Große Krokodilstränen...

    für den armen dauergeölten "Topmanager" mit dem Siegerlächeln...
    Zitat von Knackeule Beitrag anzeigen
    ...
    Und wo bleiben Funke (Hypo Real Estate), Schmidt (Bayern LB), Nonnenmacher und all die anderen Vollpfosten, die Milliardenwerte vernichtet haben ? ...
    Den genannten Herrenbankern kann man immerhin noch "zugute" halten, dass Sie aus Größenwahn oder Profilierungssucht gehandelt haben, in der Gewissheit, dass nicht sie den Kopf für die eingegangenen Risiken hinhalten müssen sondern die Gemeinschaft der Steuerzahler.

    Dagegen war die Motivation des Herrn M. viel schlichter: persönliche Bereicherung geht vor Firmenwohl.
    Wer dafür sorgt, dass die Firma, der man vorsteht, ihr Tafelsilber (Immobilien) verschleudert an einen Fonds, an dem man persönlich Anteile hält, um sie anschlißend so teuer zurückzumieten, dass sie wenige Monate später Insolvenz anmelden muss, begeht Betrug.

    Und dabei bleibt es auch, wenn irgendein hochbezahlter Winkeladvokat wie auch immer einen Freispruch herausleiert.
  3. #12

    Von wegen Nieten...

    Zitat von powerfix Beitrag anzeigen
    ...
    Nichts als Nieten in diesem Land.
    ...
    Der Begriff 'Niete' ist hier fehl am Platz, denn diese Herren Erreichen die selbstgesteckten Ziele durchaus. Dabei geht halt die ein oder andere Firma hopps, kleine Kollateralschäden.

    Aber ihre Beute - die Kohle, die diese geschäftstüchtigen Herren aus den Firmen herausgesaugt haben - ist ihnen im Gegensatz zu einem Handtaschendieb nicht mehr zu nehmen - alles ganz legal.
  4. #13

    Womit bewiesen wäre

    Gier macht dumm.
  5. #14

    Anstand? Das war gestern!

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Gestern waren wir bei Herrn KTzG, ähnliches Schema - Null Anstand, heute bei Herrn Middelhoff.
    Es ist wirklich frustrieren permanent mit ansehen zu müssen, wie die, die Lügen und Betrügen, nach oben kommen und die ehrlichen, die tagtäglich wirklich etwas leisten, auf der Strecke bleiben.

    Mit Ehrlichkeit, Anstand und Moral kommt man in diesem System nicht weit, das zeigt sich doch immer wieder. :(
    Auch Herr Middelhoff wird irgendwann grinsend das Victory-Zeichen in die Kamera halten, von den Zinsen aus dem "erwirtschafteten" Kapital ein paar Kröten als "Strafe" abdrücken und von dem Rest bis an sein Lebensende sehr, sehr gut leben. Aber wehe, Du bescheisst als kleiner Mann - dann mal gute Nacht!

    Das schlimmste ist, das sich der Betrug immer rechnet.
    Die Strafen, die in solchen Fällen fällig werden, kann man ja tatsächlich fast von den Zinsen des ertrogenen Geldes bezahlen, dass tut doch nicht das kleinste bisschen weh. Gut, biste halt _möglicherweise_ vorbestraft. Aber damit ist man a) in bester Gesellschaft und b) braucht einen das mit zig Millionen auf dem Konto eh nicht interessieren.
  6. #15

    erst denken, dann schreiben..

    also, wenn es stimmt, dass Grundlage des Prozesses Verträge sein sollen, die schon M.'s Vorgänger unterschrieben haben soll, dann bestätigt sich doch wieder mein Bild / Urteil bez. der Insolvenzverwalter:

    Zuerst stellt der Insolvenzverwalter fest, dass er Geld auf dem Insolvenz-Konto hat; in diesem Fall ist es ein bisschen mehr.
    Damit man nun die Geldgier der Insolvenzverwalter befriedigen kann, werden schnell noch in paar Prozesse geführt, deren Streitwert (e) naturgemäß hoch sind.
    Und siehe da, der Insolvenzverwalter ist wieder um ein "kleines" Prozess-Honorar reicher.
    Da der Prozess aber auch - welch ein Wunder - Monate bzw. Jahre dauert, macht der Insolvenzverwalter zwei, drei, vier Zwischenberichte mehr und .....
    wer weiss es

    .....

    schon wieder darf sich der Insolvenzverwalter einen "geringfügigen" Betrag auf sein eigenes Konto überweisen....


    Und will nun jemand noch wissen, warum man im Zusammenhang mit Insolvenzverwaltern oftmals die Mafia erwähnt wird?
  7. #16

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für*Ex-Arcandor-Chef Middelhoff wird es*ernst: Er muss sich wegen einer Schadensersatzklage des Insolvenzverwalters vor Gericht verantworten.*Zu*Prozessbeginn ging der Manager auf seinen Kläger los - allerdings per Interview.
    Ich finde das einerseits lustig, wie jetzt die Buben aus ihren Löchern kommen, andererseits finde ich beschämend, dass denen von der Presse so viel Platz eingeräumt wird, damit sie ihre "spins" durchziehen" können; nämlich Esch im Spiegel und Middelhoff in Die Zeit. Jetzt fehlt nur noch Schickedanz; kommt vermutlich in Die Bunte.
    Görg wird sicherlich die Klappe halten. Gut so, und ich hoffe nur, dass er sein Pulver trocken hält, damit diesem ganz entsetzlichen Middelhoff bald einmal das Grinsen vergeht.
  8. #17

    -

    Zitat von Bernd_1961 Beitrag anzeigen
    diesem verbrecher sollte man es machen, wie in den USA: Einsperren und nie mehr rauslassen.
    Nun bleiben Sie 'mal ganz ruhig. Das ist ein Zivilprozess der da anfängt, kein Strafprozess. Und verurteilt ist auch niemand.

    Das Problem ist nur, das unsere Gerichte und unsere Rechtsprechung viel zu lasch ist und dieser Mensch viel zu gute Beziehungen hat, als das sich einer trauen würde, diesen Verbrecher einzusperren.
    Ja, sicher. Am besten eine Volksabstimmung darüber, ob Middelhoff hinter Gitter soll - oder nicht.
    Vor dem Volk würde mir schon grauen.
  9. #18

    -

    Zitat von powerfix Beitrag anzeigen
    ... sonder 10 Jahre Steinbruch - bei Wind und Wetter Steine kloppen. Dorthin gehören diese bornierten Lackaffen in Nadelstreifen. Nichts als Nieten in diesem Land.
    Das können wir ja dann im Volksabstimmungsbogen als Alternative aufführen.
  10. #19

    -

    @H.D.
    Wieso ist der Insolvenzverwalter jetzt schuld?
    Wäre das hier nicht gelaufen:

    Wer dafür sorgt, dass die Firma, der man vorsteht, ihr Tafelsilber (Immobilien) verschleudert an einen Fonds, an dem man persönlich Anteile hält, um sie anschlißend so teuer zurückzumieten, dass sie wenige Monate später Insolvenz anmelden muss, begeht Betrug.
    dann gäbe es vermutlich gar keine Insolvenz. Und genau so ist es ja gelaufen, konnte doch jeder nachlesen! Das schlimme ist, dass diese Menschen bei Weitem nicht blöd sind. Die machen sich vorher schon ganz genau schlau, wie sie es anstellen müssen, damit sie am Ende dafür nicht belangt werden können.

    Somit wird das auch diesmal wieder rechtlich "einwandfrei" gelaufen sein, aber eine unmoralische und verachtenswürdige Nummer ist es allemal. Nur, in den Kreisen von Herr Ackermann, Middelhoff, Nonnenmacher, Sommer und Co. bekommt man dafür eher Anerkennung als einen Tadel, so schauts doch aus.

    Das derjenige, der jetzt retten muss, was noch zu retten ist, versucht, das Maximum rauszuholen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, so unwahrscheinlich die Aussicht auf Erfolg auch sein mag, ist doch völlig selbstverständlich.


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