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Schachmatt: Weltmeisterprogramm Rybka verliert alle Titel

Der Copy-and-Paste-Streit der Computerschachszene ist entschieden: Die International Computer Games Association (ICGA) hat dem viermaligen Weltmeisterprogramm Rybka alle Titel aberkannt. Das stärkste Schach-Programm der Welt gilt der ICGA nun offiziell als Teil-Plagiat.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...771620,00.html
  1. #10

    Wer bringt hier einmal Licht rein?

    Zitat von cevra Beitrag anzeigen
    die weltweit stärkste computerschach-maschine ist nicht rybka, sondern houdini (rangliste hier: http://www.inwoba.de/index.html oder hier: http://computerchess.org.uk/ccrl/404...list_all.html), die zudem frei verfügbar ist.
    rybka ist schon seit längerem out.
    Wobei die Ähnlichkeiten von Houdini zu Rybka so frapant hoch sind, daß diese ganze "Copy and paste-Jagd" auf Rybka erst ihren wahren burleskenhafte Charakter offenbart.
    Hat Houdini überhaupt eine wirkliche Entstehungsgeschichte?
    Tauchte es nicht aus dem Nichts auf und glich vom ersten Moment an Rybka wie ein Ei dem anderen gleicht?
    Wird so ein Houdini jemals an einer offiziellen WM teilnehmen?
  2. #11

    Beigeschmack

    Zitat von judäer Beitrag anzeigen
    Es ist fragwürdige, jemanden lebenslang zu disqualifizieren, der das weltweit stärkste Programm auf den Markt gebracht hat. Es hat den Beigeschmack, dass ein Programmierer und sein Produkt mit "legitimen Mitteln" kaputt gemacht wird.
    Wieso hat es einen Beigeschmack wenn man fordert, dass das stärkste Programm legal programmiert sein muss?
    Nicht nur hat der Autor von Rybka die Bedingungen der Weltmeisterschaft akezptiert (nach denen er übrigens ganz offiziell fremden Code verwenden darf - er darf das nur nicht verschweigen!), er hat auch die GPL verletzt und das kann nun noch ganz andere Konsequenzen für ihn haben.
  3. #12

    Open Source heisst nicht Freibier!

    Zitat von arbol01 Beitrag anzeigen
    Warum? Ok, er hat die Strategien von anderen Programmen abgeschaut und übernommen. Darin sehe ich nichts verwerfliches. Aber ich sehe es als verwerfliches an, das ergebnis als proprietäres Produkt, das keiner analysieren darf, herauszubringen.

    Hätte der Programmiere das Schachprogramm als quelloffenes System herausgebracht und es etwa unter GNU gestellt, dann hätte er mein vollstes Verständnis.
    Dann hätte er ja auch nicht gegen die GNU-Lizenz verstossen und sein Werk wäre absolut legal gewesen. Ist ja auch der Sinn von GNU oder Creative Commons.
    Was in letzter Zeit aber immer mehr auffällt ist, das gerade die "Grossen", die auf dem alten Denken des "All Rights Reserved" bestehen, sich zunehmend ungeniert aus offenen Quellen bedienen und dann ihre Derivatprodukte wieder nach alter Sitte hinter Schloss & Riegel von "All Rights Reserved" zu bringen. Genau das scheint hier passiert zu sein und ist ein klarer Verstoss gegen die Open Source-Lizenz!

    Selbst "bediene" ich mich auch sehr oft auf Open-Source bzw. Creative Commons-Lizenzen, z.B. aus der Wikimedia. Da ich meine Werke, die diesen CC-BY-SA*-content enthalten dann aber ebenfalls wieder unter CC-BY-SA veröffentliche, ist das legitim und auch der Sinn der Sache: Content soll nicht "verschlossen" werden und auch nicht "verschliessbar" werden, sondern allen anderen ebenfalls zur Verfügung stehen.

    * = "Creative Commons-Attribution-Share Alike"
  4. #13

    Wassn dassn fürrrn Kwatsch?

    Rybka ist das stärkste Programm. Und dann wird hier rumgezetert: Oh die böse Mann hat Alles nur geklaut!

    Nein hat er nicht! Er ist ein Genie, und nur er allein!

    Ansonsten hätten schon längst andere Programmierer entsprechend starke Programme in Massen zusammengestellt!

    Vasik Rajlichs Programm müssten doch stronge Hackers and Programmierers mit Leichtigkeit knacken und weiter entwicklen können. Wenn der Code nicht frei ist, ran an die Maschine all ihr Hacker. Nach Stuxnet bauen wir der Welt besten Schachcomputer! Wo liegt das Problem.

    Vasik Rajlich muß etwas besitzen, was all den anderen Programmiern abgeht: Verstand wie ich, ich meine natürlich Verstand wie Albert Einstein, wobei wir schon wieder bei mir wären.

    Nur Schach langweilt mich seit meiner Schulzeit! Und direkt ins Irrenhaus scheint es auch noch zu führen. Aber wieder zurück zum Programm Rybka, dem ist zu Unrecht jeglicher Titel abhanden gekommen. Und was soll ich in einer WM spielen, in der ein Wladimir Klitschko nicht antreten darf. Ein Sieg gegen Haye, und alle lachen über mich, weil der stärkste Gegner an der WM nicht mehr teilnehmen darf.

    Totaler Nonsens!

    P.S.: Einen schönen Gruß an Houdini!
  5. #14

    Hilfe, Konkurrenzkrampf statt Entwicklung als Allgemeingut

    Der einzige Profiteur dieser Entscheidung, Rybka numehr zu verbannen aus der öffentlichen Szene, ist wer?
    Es profitieren doch nur die Softwarefirmen, die es vermarkten.

    Im Interesse des WICHTIGSTEN: wird der Schachwelt GAR NICHT gedient, sondern die gelungene Mischung der Programmcodes verkannt.
    Andererseits zeugt es von der Stupidität von (uneingeschränkten) Urheberrechten. Es liessen sich ja zB Ausnahmen denken, dass ein Code oder Programmfunktionen niemals im wesentlichen deckungsgleich sein dürfen, damit man nicht mit dem (gleichen) Produkt eines anderen Geld verdient.

    Aber so was denkt man halt nicht in der Welt des Konkurrenz-KRAMPFES.

    Die , die von den Produkten wahrlich profitieren SOLLTEN, sind die Käufer, neutraler ausgedrückt die Nutzer. Die sind schliesslich in der Mehrheit!
  6. #15

    falsch

    Zitat von neuroheaven Beitrag anzeigen
    mir völlig latte.
    wichtig ist nur eines:
    es ist das leistungsstärkste schachprogramm auf der welt.
    diesen titel wird es behalten. ob gewollt oder nicht.
    punktum
    das stimmt nicht. rybka ist schon lange nicht mehr das stärkste Programm.
    houdini und andere Programme sind stärker.
  7. #16

    falsch

    Zitat von Phil2302 Beitrag anzeigen
    Klar ist es nicht gut, wenn er Lizenzen und Verträge verletzt. Möglicherweise ist es auch die richtige Entscheidung, Rybka von der Computerschachweltmeisterschaft auszuschließen. Einen bitteren Nachgeschmack hat es trotzdem, denn wie interessant ist noch eine Weltmeisterschaft, wenn man weiß, dass das eigentlich stärkste Programm nicht mehr teilnehmen darf?

    Ich bin ja mal gespannt, inwiefern Rybka jetzt noch weiterentwickelt wird. Benutze es schließlich selbst neben der Fritz Engine. Und letztere verliert im direkten Vergleich regelmäßig.
    das stärkste Programm ist Rybka schon lange nicht mehr.
    Es ist von anderen Programmen ueberholt worden.
    Houdini1.5, Critter1.2 etc.
  8. #17

    eine fabel

    Zitat von judäer Beitrag anzeigen
    Es ist fragwürdige, jemanden lebenslang zu disqualifizieren, der das weltweit stärkste Programm auf den Markt gebracht hat. Es hat den Beigeschmack, dass ein Programmierer und sein Produkt mit "legitimen Mitteln" kaputt gemacht wird.
    es gehört ins reich der fabeln das Rybka immer noch das stärkste programm der welt sei etc.

    schon seit einem halben Jahr sind andere Programme stärker.
  9. #18

    Information minderer Qualität bitte unterlassen.

    Zitat von kaiserudo Beitrag anzeigen
    das stärkste Programm ist Rybka schon lange nicht mehr.
    Es ist von anderen Programmen ueberholt worden.
    Houdini1.5, Critter1.2 etc.
    A)Falsch

    B)Existieren die Dinger erst seit sehr kurzer Zeit, und erst seit erstklassige Freeware zum Abkupfern zu haben ist.

    Critter 1.2 ist in allen Ranglisten hinter Rybka und hat noch nie ein Turnier gewonnen.

    Ausserdem spielt Critter noch am meißten dieses alte unkultivierte Maschinenschach.

    Ein gewaltiger Rückschritt gegenüber Rybka.

    Und Houdini?

    Ist doch wohl irgendwie aus Rybka entstanden, oder?

    Da ist dringender Aufklärungsbedarf.

    Wie entstand Houidini?

    Wo ist seine Entwicklungsgeschichte?

    Und zum Analysieren ist Rybka, wegen der besseren Stellungsbewertung, auch besser als Houdini geeignet.

    Irgendwie kommen jetzt schon die


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