Deutschland hat nicht nur ein Euro-, sondern auch ein Humorproblem. Sie glauben das nicht? Dann verbringen Sie mal einen Abend im Kabarett - oder schauen Sie in die aktuelle Ausgabe der "Titanic".
Papst gegen Titanic: Deutschland hat ein Humorproblem - SPIEGEL ONLINE
Herr Fleischhauer, bitte gehen sie auf die Seite der Titanic und suchen sie nach Mohammed.
Dann sehen sie schon, dass ihr kompletter Beitrag auf Konservativem Unwissen und mangelnder recherche besteht.
Außerdem lernen sie doch mal das Wort die Linke besser zu verwenden. Sie werfen alle Gesinnungen die Linker sind als die CDU(was ziemlich viele sind) in den Topf die Linke, und machen es bald zum unwort des jahres...
Und wenn sie nicht das Wortspiel und die einfachheit der satire erkennen, sit das ihr problem aber ihre pseudo echauffierung können sie sich sparen
fleischauer hat wieder mal nicht begriffen, dass die satiremagazin der republik nicht für ihn gemacht werden, sondern für die aufgeklärte bevölkerung, die gern mal intelligente satire verkonsumiert. wie ich gehört habe ist das heft ausverkauft und soll ggf. nachgedruckt werden.
lieber les ich 1000 titanic-hefte als einen 5-zeiler von fleischauer.
Öfters als einmal wurde eine Ausgabe der Zeitschrift Titanic aus dem Handel genommen,zum Beispiel das Heft mit dem Titelblatt"Wiedervereinigung ungültig,Kohl war gedopt".
Woran man erkennt das der "Pennäler Humor" doch nicht so harmlos aufgefasst wird,wie jetzt erneut.
Mir sind die Linken mit ihrem Humor lieber als die Konservativen ohne Humor.
Einige in dem Beitrag angerissene Themen finde ich tatsächlich interessant: Nämlich, 1. inwieweit die Rücksicht auf religiöse Gefühle anderer Menschen so einen Klamauk nicht (moralisch) verbietet.
2. ob sich nicht die Flaggenverbrenner und Fatwa-Aussprecher mal einen Beispiel am Papst nehmen könnten und einfach mal rechtsstaatliche Mittel ausprobieren sollten.
3. Die Union ist halt eine Schießbude voller entsprechender Figuren, leider bleibt mir da nur das Lachen immer häufiger im Halse stecken, weil das Kasperletheater in der Regierung in Wahrheit eigentlich traurig für unser Land ist.
Der Fleischhauer vermischt hier mal wieder zwei Sachen, die nur gering miteinander zu tun haben:
Dass das klassische politische Kabarett a la Pispers und Co. mindestens genauso spießbürgerlich-beschränkt ist wie ein CDU-Ortsverein ist nichts Neues. Aber die "Titanic" ist aber auch kein Bestandteil von diesem, eher das Gegenteil.
Naja, nicht die erste Themaverfehlung die er sich hier leistet.
Sie scheinen sich schon länger nicht mehr, warum auch immer, möglicherweise aus der Gefahr heraus ihre, bereits vorhandene, Meinung über das Kabarett ändern zu müssen, mit dem Kabarett befasst zu haben. Wenn sie das nämlich getan hätten, dann wüssten sie, dass die meisten überregional erfolgreichen Kabarettisten, die gesamte Parteienlandschaft angreifen und nicht nur die Konservativen, als Beispiel sind hier nur Volker Pispers oder Marc Uwe Kling zu nennen. Hierbei wird auch eher die Politik der Parteien kritisiert, desweiteren scheint ihnen nicht klar zu sein, dass sie das Kabarett nicht Wort für Wort auf die Goldwaage legen dürfen, in diesem werden viele Sachverhalte überspitzt dargestellt, denn neben der Kritik, ist Unterhaltung ein weiteres großes Ziel des Kabaretts und wenn sie sich wirklich einmal ausführlich damit befasst hätten, wüssten sie, dass Kabarett unter Umständen gar nicht zum lachen sein will, sondern eher zum heulen.
Warum, lieber Herr Fleischhauer, sollten sie auch? Wie soll konservativer Humor denn funktionieren? Vielleicht sich kaputtlachen, über Leute die schlecht für ihre Arbeit bezahlt werde? Oder humorvolle Reklame für Hedgefonds-Einlagen machen? Nichts was Konservative machen, ist für das Publikum (Volk) lustig!